TYROLIA
AM BALL
- unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.
2.
Landesliga Trio Herren 2025/26 - 7. Und letzte Runde, 22.03.2026, Plus
Die
Bedingungen: Letzter Auftritt der 2.
Landesliga Trio in dieser Saison. Die Plushalle war wieder Austragungsort und
die versprochene Spannung war zum Greifen. Zur Erinnerung: in dieser Liga kann
praktisch jeder jeden schlagen und so ist auch zu erklären, dass vor dieser
letzten Runde noch 6 der 8 Trios den Abstieg fürchten mussten. Tyrolia 2 war
nicht mehr zu retten, Unistahl 4 stand als Meister praktisch fest, aber alle
anderen - von Tabellen-Platz 2 bis 7 – mussten noch auf der Hut sein, um nicht
als 2. Absteiger in die Montags-Ligen zu rutschen.
So
spannend war es wohl noch selten.
Die
Plushalle war mit den drei Sonntags-Ligen (WLD, WLH und H2LL) voll ausgelastet
– und das wäre fast schief gegangen, denn schon im 3. Durchgang
„verabschiedete“ sich im Bahnen-Bereich der H2LL (17-24) die Doppelbahn 17-18
(Ersatz 25-26) und im 4. Dg. war dann auch auf 23-24 „Schluss“ (Ersatz 27-28).
Jetzt wurde es schon eng, denn 27-28 war schon bespielt, Open-Bowler mussten
auf 29-30 übersiedeln und 31-32 war für Kinder-Partys reserviert. Damit sich
die Verzögerung in Grenzen hielt, wurde entschieden, 27-28 nicht neu zu ölen.
Eine gute Entscheidung. Gegen Ende des Spieltages war dann 23-24 auch wieder
repariert und einsatzfähig. Alles noch einmal gut gegangen, weil auf den Bahnen
der beiden Wiener Ligen nichts passierte.
37
Aktive waren in der H2LL am Showdown beteiligt, 11 von ihnen spielten die
7er-Serie durch. Drei 1400er und vier 1350+ waren zu sehen. Der Liga-Schnitt
lag mit 184,548 Pins etwa im Jahresmittel.
Es
war alles angerichtet und die Spannung im Abstiegs-Kampf überstrahlte alles.
Der BC PBLA (in der Vorschluss-Runde ohne Spitzen-Mann A.J.Lorenzana mit null
Punkten von Platz 2 auf 7 abgestürzt) war wieder komplett. Nach fünf von sieben
Durchgängen waren immer noch sechs(!) Trios vom Abstieg bedroht. Nach 6 Spielen
immer noch drei. Während sich Stadlau durch Siege gegen Absteiger Tyrolia 2 und
Strike & Spare retten konnte, gewannen die Gelben im direkten Duell gegen
PBLA. Tragisch für die Filipinos: im Schluss-Spiel konnten sie die noch
theoretische letzte Chance ausgerechnet gegen den abgeschlagenen
Tabellen-Letzten nicht nützen und „retteten“ damit die Gelben. Rivale Stadlau hatte
nämlich zeitgleich die Gelben bezwungen und sich in letzter Minute selbst gerettet.
Eine
sehr spannende Saison hatte ein würdiges Herzschlag-Finish geboten.
Nochmals
herzliche Gratulation an den überlegenen Aufsteiger KSV Wr.Netze/Unistahl 4.
Nicht
unerwähnt lasse ich auch diesmal, dass wir alle wieder genießen konnten, im
Service von der „Einser-Garnitur“ (Vicky und Christoph) betreut zu werden.
Vielen Dank dafür.
Unser
Spiel: Leider waren wir auch in dieser letzten
Runde nicht komplett: Andi Pfeifer war auf Urlaub, aber zum Glück war Bruder
Martin, unser Kapitän, wieder fit. Also: Start mit Walter Domin-Richy
Fischer-Martin Pfeifer, Karl und meine Wenigkeit „auf der Bank“. Los ging´s
gegen einen vermeintlichen Hauptrivalen im Kampf gegen den Abstieg, den BC
PBLA, auf 23-24. Voll konzentriert zeigten wir sofort, dass wir diese 2 Punkte
unbedingt haben wollten. Und es gelang überzeugend (636 zu 528) und vor allem,
weil PBLA-Spitzenmann Lorenzana nicht in die Gänge kam.
Weiter
ging es gegen die Uralt-Rivalen Strike & Spare auf 17-18. Wieder 2 Punkte
durch ein glattes 583 zu 510. Diesmal ließ Christoph Rohrmoser völlig aus.
Glück für uns. Nahmen wir gerne.
Stadlau
– bisher noch punktelos – war auf 19-20 nächster Gegner. Schade, dass der
ansonsten sehr verlässliche Walter Domin jetzt einen kleinen Durchhänger hatte
und wir (nicht nur deshalb) mit 544 zu 577 keinen Siegpunkt sahen. Es folgte
der immer wichtige Bruder-Kampf gegen unsere Vereins-Kumpels auf 23-24. Dort
gab es langwierige Unterbrechungen, ehe wir auf die bereits bespielten Bahnen
27-28 wechseln mussten, die aufgrund der Zeitersparnis dafür nicht extra neu
geölt wurden. Die Übersiedlung der dort noch spielenden Open-Bowler war
problemlos. Die begreifliche Unruhe steckten wir besser weg: 595 zu 546. Sehr
wertvolle 2 Punkte für uns. Jetzt waren wir punktegleich mit Funk, lagen aber
noch 2 Punkte hinter dem 1.ÖBC/A.L.T. (diesmal ohne Helmut Astl). Und das war
auch gleich der nächste Gegner auf 21-22. Walter Domin hatte für Karli Platz
gemacht. Harter Kampf, aber viele Individualfehler beim Gegner und unser
solides, ausgeglichenes Spiel verhalfen uns zu einem sicheren Sieg (597 zu
536). Jetzt lagen wir punktegleich mit dem 1.ÖBC schon auf Platz 2 der Tabelle.
Wer hätte das in dieser eher verkorksten Saison noch erwartet? Der Platz auf dem Stockerl sollte verteidigt
werden, aber gegen Meister Unistahl 4 war auf 19-20 da gar nix zu holen. 544 zu
628 hieß es am Ende. Jetzt hatten 3 Trios 50 Punkte auf dem Konto. Im direkten
Duell gegen Funk ging es auf 21-22 um den Platz an der Sonne (allerdings im
Schatten von Unistahl 4).
Das
erwartet enge Spiel ging im Endkampf auf bescheidenem Niveau – da war wohl
beiderseits schon etwas die Luft draußen - leider mit 484 zu 489 verloren.
Nachdem der 1.ÖBC aber im Schluss-Match gegen Unistahl 4 ebenfalls die Segel
streichen musste, hatten wir Bronze aufgrund der deutlich höheren Pin-Ausbeute
sicher. Ende gut, alles gut. Naja, fast. Die Saison hat sich für uns nicht gerade
erfreulich angefühlt. Der Stockerl-Platz war ein kleiner Trost.
Unsere
Ergebnisse im Detail:
|
Spiel 1 |
Spiel 2 |
Spiel 3 |
Spiel 4 |
Spiel 5 |
Spiel 6 |
Spiel 7 |
Serie |
Schnitt |
|
|
Walter Domin |
226 |
212 |
157 |
171 |
- |
- |
- |
766 |
191,500 |
|
Richard Fischer |
224 |
177 |
205 |
199 |
195 |
186 |
146 |
1332 |
190,286 |
|
Martin Pfeifer |
186 |
194 |
182 |
225 |
194 |
161 |
182 |
1324 |
189,143 |
|
Karl Serloth |
- |
- |
- |
- |
208 |
197 |
156 |
561 |
187,000 |
|
Trio-Ergebnis |
636 |
583 |
544 |
595 |
597 |
544 |
484 |
3983 |
189,667 |
|
Gegner |
PBLA |
Strike |
Stadlau |
Tyrolia2 |
1.ÖBC |
Unistahl |
Funk |
|
|
|
Ergebnis Gegner |
528 |
510 |
577 |
546 |
536 |
628 |
489 |
3814 |
181,619 |
|
Punkte |
2 |
2 |
0 |
2 |
2 |
0 |
0 |
|
8
Punkte |
|
Tyrolia
2 |
Spiel 1 |
Spiel
2 |
Spiel
3 |
Spiel
4 |
Spiel
5 |
Spiel
6 |
Spiel
7 |
Serie |
Schnitt |
|
Roland
Horak |
211 |
173 |
219 |
232 |
- |
- |
- |
835 |
208,750 |
|
R.
Weissenböck |
156 |
178 |
198 |
150 |
- |
- |
- |
682 |
170,500 |
|
Alfred
Schoppik |
178 |
190 |
180 |
164 |
- |
- |
- |
712 |
178,000 |
|
Ernst
Fischer |
- |
- |
- |
- |
151 |
136 |
166 |
453 |
151,000 |
|
Michael
Kluges |
- |
- |
- |
- |
180 |
158 |
204 |
542 |
180,667 |
|
Helmut
May |
- |
- |
- |
- |
160 |
162 |
153 |
475 |
158,333 |
|
Trio-Ergebnis |
545 |
541 |
597 |
546 |
491 |
456 |
523 |
3699 |
176,143 |
|
Gegner |
1.ÖBC |
Funk |
Unistahl |
Tyrolia1 |
Strike |
Stadlau |
PBLA |
|
|
|
Ergebnis
Gegner |
597 |
586 |
626 |
595 |
587 |
569 |
506 |
4066 |
193,619 |
|
Punkte |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
2 |
|
10 Pkte |
Die
Besten des Spieltages:
Unistahl
4 wieder unangefochten in Front: 12 Punkte aus 4151 Pins (197,667 Schnitt).
Dahinter 4 Trios mit je 8 Punkten, und zwar Tyrolia 1 (3983 Pins), Funk (3909),
PBLA (3884) und Strike & Spare (3816).
Stadlau
(3684/6), 1.ÖBC/A.L.T. (3878/4) und Tyrolia 2 (3699/2) am Ende des Feldes.
BESTE
EINZELSPIELER: Dreimal 1400+: Paul
Valla (Unistahl) 1419 vor A. J. Lorenzana (PBLA) 1415 (242/5.) und Andi
Schlägner (Unistahl) 1403 (253/6.). Viermal 1350 plus: Noël Alarcon (Funk) 1389
(248/6.), Hans Had (Strike) 1369, Didi Frisch (1.ÖBC) 1363 und Alex Boskovitz
(Funk) 1358 (238/1.).
Michi
Rauscher (Stadlau) fixierte im 5. Durchgang mit 267 das Tageshöchstspiel.
BESTE
TRIO-DURCHGÄNGE: PBLA 672/5., Funk
654/6.,606/1., Tyrolia1 636/1., Unistahl4 628/6.,626/3.,605/5. und Strike &
Spare 608/4.
|
Schluss-Tabelle
nach dem 7. Spieltag |
Pkte |
Pins |
|
|
1.(1) |
KSV
Wr.Netze/Unistahl 4 |
70 |
28582 |
|
2.(3) |
Sportunion
BC Funk 1 |
52 |
27248 |
|
3.(4) |
Tyrolia
1 |
50 |
27551 |
|
4.(2) |
1.ÖBC/ALT
1 |
50 |
27368 |
|
5.(6) |
Strike
& Spare BC 1 |
48 |
26975 |
|
6.(5) |
Stadlau
1 |
48 |
26587 |
|
7.(7) |
BC
PBLA |
46 |
27042 |
|
8.(8) |
Tyrolia
2 |
28 |
25305 |
Zusammenfassung: Schlussendlich behielten nur 2 Trios ihre
bereits bezogene Position, nämlich die jetzt feststehenden Absteiger in die 1.
Klasse. Meister und Aufsteiger Unistahl 4 verstärkt jetzt als bereits 4.(!)
Unistahl-Trio die oberste Spielklasse. Scheint nicht für alle Wiener Bowler ganz
sinnvoll, diese „Club-Meisterschaft“, findet aber in den Schriften die volle
Deckung und ist daher so zu akzeptieren.
Bis
bald.
Walter