TYROLIA AM BALL - unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.
2. Landesliga Trio Herren 2025/26 - 6. Runde, 22.02.2026, Plus
Die Bedingungen: Diese Trio-Saison der 2. Wiener Landesliga hat es wirklich in sich: nach der vorletzten Runde steht KSV Wr.Netze/Unistahl 4 als Meister und Aufsteiger so gut wie fest – ich lehne mich nicht großartig aus dem Fenster, wenn ich dazu schon jetzt herzlich gratuliere – ABER nicht weniger als sechs(!) Trios müssen in der letzten Runde am 22. März in der Plushalle noch kämpfen, um nicht als 2. Absteiger den Weg in eine Montagsliga antreten zu müssen. Ich kann mich nicht erinnern, dass es in einer der oberen Ligen jemals so verdammt eng zugegangen wäre. Tyrolia 2 steht bereits seit Runde 5 als Fix-Absteiger fest.
Die Trios der H2LL waren im Bahnen-Bereich 15 – 22 am Werk. 36 Aktive waren dabei und nur 11 von ihnen spielten die komplette 7er-Serie auch durch. Sechs Mann scorten 1350+ (zwischen 1496 und 1358 standen zu Buche), aber was wirklich möglich war, konnte man in der höchsten Wiener Spielklasse „quasi in der Nachbarschaft“ (Bahnen-Bereich 23 – 30), bestaunen: 2x 300 (Thomas Gross im 2. Dg. und Roman Fürbacher im 7. Dg. – ich gratuliere), 3x 279 und 1x 276. In diesem „Konzert“ der Top-Spieler konnte aus unserer Liga nur Walter Gonaus (298/2.) mitmischen, der mit seinem Trio ab der nächsten Saison ohnehin ein Unistahl-Quartett in der Wiener Liga komplettieren wird.
Unser Liga-Schnitt lag bei 185,518 Pins. Zahlreiche Überraschungen führten dazu, dass die Tabelle ordentlich durch-gemixt wurde. Eines der Top-Trios der letzten beiden Runden, der BC PBLA, leistete sich ersatzgeschwächt einen Totalversager mit null Siegpunkten und wurde von Tabellen-Platz 2 auf Platz 7 durchgereicht. Nicht viel besser erging es dem Traditionsclub Strike & Spare (mit nur 2 Punkten von 3 auf 6). Alles nur deswegen möglich, weil in dieser spannenden Liga eine Schwäche eben sofort bestraft wird.
Ich freue mich auf den Showdown Ende März.
Nicht unerwähnt bleiben soll die Tatsache, dass „unsere“ Bowlinghalle mit 2 Ligen, Jugend-Training, Kinderpartys und Open-Bowlern wieder brechend voll war und alles wunderbar funktionierte. Der Bowlingsport lebt (vor allem in der kalten Jahreszeit) – wunderbar für uns alle.
Unser Spiel: Es scheint, als wären wir in den letzten Jahren von Ausfällen verfolgt. In der Endabrechnung im Trio fehlte uns diesmal der stärkste Mann (Kapitän Martin Pfeifer war krank, musste absagen), aber wir gaben unser Bestes. Start mit Walter Domin, Karl Serloth und Ersatz-Käptn Andreas Pfeifer. Meine Wenigkeit und der seit der Vorwoche wieder trainierende Richy Fischer standen im Hintergrund parat. Erster Gegner unsere 2. Mannschaft auf 17-18 und es passierte das, was ohnehin immer zu erwarten ist, wir ließen die wichtigen Punkte mit 580 zu 592 liegen, was uns in unserer prekären Tabellen-Situation nicht gerade helfen sollte. Durchgang 2 gegen den BC Funk auf 21-22. Auch nicht einfach, weil Rieger und Co mit nur 490 im Startspiel ausgerechnet gegen unseren Tabellen-Nachbarn Stadlau „eine auf die Mütze“ bekamen. Und – wie üblich in solchen Situationen - Startspieler Rieger scorte jetzt prompt 230 und wir mühten uns vergeblich. 545 zu 584. Wieder keine Punkte. Spiel 3 auf 19-20 gegen den Allzeit-Rivalen Strike & Spare klappte dann endlich nach Wunsch. Andi in Spiellaune (247) verhalf uns zu den ersten beiden Punkten (610 : 554). Ich wechselte jetzt „von der Bank“ statt Karli ins Trio. Walter Domin und Andi nahmen mich mit guten Spielen auf 15-16 mit und der 1.ÖBC wurde mit 614 zu 589 niedergerungen. Gegen Unistahl 4 waren wir anschließend auf 19-20 chancenlos. 524 zu 627. Bisher nach 5 Durchgängen nur 4 Punkte – das war nicht unsere Wunschvorstellung an diesem wichtigen Spieltag. Auf 15-16 kämpften wir im vorletzten Spiel Stadlau arschknapp mit 544 zu 539 nieder.
Abschießend folgte die „Wundertüte“ PBLA auf 21-22. Gegen die Philippinos ist immer alles möglich. Gutes Ende für uns, obwohl wir beim 545 zu 525 schon sehr mit den nachlassenden Bahnen zu kämpfen hatten.
Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass unsere 8 Punkte (allerdings mit dem drittbesten Pin-Ergebnis) im Quervergleich gar nicht so übel da standen, weil unsere stärksten Gegner im Abstiegskampf ebenfalls Federn gelassen hatten. Unser zweites Trio spielte übrigens locker drauf los, erreichte stolze 10 Punkte und landete damit auf dem geteilten 2. Tagesrang. Bravo Burschen.
Unsere Ergebnisse im Detail:
|
Spiel 1 |
Spiel 2 |
Spiel 3 |
Spiel 4 |
Spiel 5 |
Spiel 6 |
Spiel 7 |
Serie |
Schnitt |
|
|
Walter Domin |
215 |
185 |
178 |
220 |
174 |
165 |
179 |
1316 |
188,000 |
|
Karl Serloth |
180 |
194 |
185 |
- |
- |
- |
- |
559 |
186,333 |
|
Andreas Pfeifer |
185 |
166 |
247 |
210 |
183 |
175 |
192 |
1358 |
194,000 |
|
Walter Fiala |
- |
- |
- |
184 |
167 |
204 |
174 |
729 |
182,250 |
|
Trio-Ergebnis |
580 |
545 |
610 |
614 |
524 |
544 |
545 |
3962 |
188,667 |
|
Gegner |
Tyrolia2 |
Funk |
Strike |
1.ÖBC |
Unistahl |
Stadlau |
PBLA |
|
|
|
Ergebnis Gegner |
592 |
584 |
554 |
589 |
627 |
539 |
525 |
4010 |
190,952 |
|
Punkte |
0 |
0 |
2 |
2 |
0 |
2 |
2 |
|
8 Punkte |
|
Tyrolia 2 |
Spiel 1 |
Spiel 2 |
Spiel 3 |
Spiel 4 |
Spiel 5 |
Spiel 6 |
Spiel 7 |
Serie |
Schnitt |
|
Roland Horak |
192 |
202 |
199 |
175 |
- |
- |
- |
768 |
192,000 |
|
R. Weissenböck |
191 |
226 |
151 |
- |
- |
- |
- |
568 |
189,333 |
|
Alfred Schoppik |
209 |
206 |
167 |
178 |
- |
- |
- |
760 |
190,000 |
|
Michael Kluges |
- |
- |
- |
- |
155 |
172 |
184 |
511 |
170,333 |
|
Adolf Pfeifer |
- |
- |
- |
- |
179 |
142 |
179 |
500 |
166,667 |
|
Michael Langer |
- |
- |
- |
180 |
174 |
170 |
174 |
698 |
174,500 |
|
Trio-Ergebnis |
592 |
634 |
517 |
533 |
508 |
484 |
537 |
3805 |
181,190 |
|
Gegner |
Tyrolia1 |
Stadlau |
PBLA |
Unistahl |
1.ÖBC |
Funk |
Strike |
|
|
|
Ergebnis Gegner |
580
|
559 |
471 |
609 |
495 |
553 |
526 |
3793 |
180,619 |
|
Punkte |
2 |
2 |
2 |
0 |
2 |
0 |
2 |
|
10 Pkte |
Die Besten des Spieltages:
Unistahl 4 machte klar, wer hier Herr im Hause ist: bestes Ergebnis mit 12 Punkten aus 4281 gespielten Pins (203,857 Schnitt), Trio Höchstspiel 698/3.Spiel, Tageshöchstspiel 298 von Walter Gonaus in eben diesem Durchgang.
Dahinter zwei Trios mit 10 Punkten (der 1.ÖBC/A.L.T. mit 3984 Pins und überraschend Tyrolia 2 mit vergleichsweise mageren 3805 Pins). Jeweils 8 Punkte erreichten Tyrolia 1 (3962) und Sportunion BC Funk (3914). Stadlau folgte mit 6 Punkten (3886) und dahinter – diesmal weit abgeschlagen, wie bereits erwähnt – Strike & Spare (3858/2) und PBLA (3477/0).
BESTE EINZELSPIELER: Viermal über 1400, und zwar der frischgebackene Senioren C-Meister Helmut Astl (1.ÖBC) 1496 (235/6.,232/4.), Walter Gonaus (Unistahl 4) 1484 (Tageshöchst 298/3.,237/5.), Daniel Dikowitsch (Unistahl 4) 1462 und Michael Rieger (Funk) 1422 (245/4.,230/2.). 2 Mann scorten 1350+, nämlich Noël Alarcon (Funk) 1380 und Andreas Pfeifer (Tyrolia 1) 1358 (247/3.).
BESTE TRIO-DURCHGÄNGE: Unistahl4 698/3,627/5.,609/4.,600/1., Tyrolia2 634/2., 1.ÖBC/A.L.T. 623/7.,606/1., Funk 618/5. und Tyrolia1 614/4.,610/3.
|
Tabelle nach Runde 6 |
Pkte |
Pins |
|
|
1.(1) |
KSV Wr.Netze/Unistahl 4 |
58 |
24431 |
|
2.(4) |
1.ÖBC/ALT 1 |
46 |
23490 |
|
3.(5) |
Sportunion BC Funk 1 |
44 |
23339 |
|
4.(7) |
Tyrolia 1 |
42 |
23568 |
|
5.(6) |
Stadlau 1 |
42 |
22903 |
|
6.(3) |
Strike & Spare BC 1 |
40 |
23159 |
|
7.(2) |
BC PBLA |
38 |
23158 |
|
8.(8) |
Tyrolia 2 |
26 |
21606 |
Zusammenfassung: Neuerlich ging es in der Tabelle drunter und drüber. Vor der letzten Runde ist die Spannung zum Greifen. Sechs Trios hoffen noch auf den Weiterverbleib in der 2. Landesliga.
Bis bald.
Walter