TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Team Herren 2023/24 –7. und letzte Runde, 21.04.2024, Plus

 

Die Bedingungen:    Wir es zu erwarten war, haben sich in dieser Saison die jüngeren Teams durchgesetzt. Gegenüber dem letzten Auftritt in der Plushalle am 25. Februar ist zwar der erzielte Liga-Schnitt deutlich abgefallen (von 198,894 auf 190,675 Pins), aber das mag auch daran gelegen haben, dass nicht (mehr) alle Spitzenteams in Bestbesetzung am Werk waren und die Liga heuer erstmals im „oberen“ Bahnen-Bereich 21 – 30 (außer 23-24 und ab Durchgang 4 auch 27-28) eingeteilt war. Auf Bahn 27 passierte ein Keilriemen-Riss und die betreffenden Mannschaftskapitäne (Tyrolia und BJB) entschieden sich für den sinnvollen Wechsel auf die Ersatz-Bahnen 11-12 anstatt die ca. 20-minütige Reparatur abzuwarten. Eine gute Entscheidung – dafür hält man Ersatz-Bahnen bereit.

Insgesamt 39 Aktive sorgten für teils spannende Spiele; 25 von ihnen spielten durch.

Die Ergebnisse wirken im Vergleich zur bisherigen Saison vielleicht eher bescheiden, sind aber angesichts der anspruchsvollen Bahnen-Verhältnisse durchaus herzeigbar. Es waren zwei 1100er-Serien und fünfmal 1000+ zu sehen.

3 Bonuspunkte holte sich nur der BSC Phönix, und zwar gleich im Startspiel mit 917.

Tageshöchstspiel von 249 durch Fabian Groß im Kampf des neuen Meisters KSV Wr.Netze/Unistahl 1 gegen Phönix in genau diesem Startspiel.

Schiedsrichter-Leistung (inklusive Abwicklung der Siegerehrung) und das Gastro-Service in der Halle waren auf gleichem Niveau – top! Danke

 

Unser Spiel:    Dieses Mal stand ich aufgrund einer OP an der Spielhand nicht zur Verfügung. Wir mussten im Kampf gegen den Abstieg einen 11-Punkte-Vorsprung verteidigen, deshalb stand Kapitän Martin Pfeifer - leider noch nicht voll fit, aber aufgrund seines Potenzials für uns eine Bank – gemeinsam mit seinem Bruder Andreas, Karl Serloth und Richy Fischer in der Start-Mannschaft. Und das war gut so, denn nach 2 Spielen war unser Polster auf 14 Punkte angewachsen und wir waren fast schon „save“. Martin machte nach Spiel 2 für Andi Kreiser Platz. Dass selbst bestens disponierte Future/BTA-Leute in 3 Spielen 21 Punkte mehr als wir spielen würden, glaubten nicht einmal größte Optimisten.

Zu den Details unseres Spieltages:  Start auf 27-28 gegen Unistahl 2. Es lief gar nicht so übel, aber Richy fand leider nicht gleich zu seinem Spiel. Am Ende mussten wir uns 710 zu 767 geschlagen geben. Nächster Durchgang gegen Etoile auf 21-22. Andi Pfeifer hatte einen vorübergehenden Einbruch, aber Martin besserte mit 233 aus und verhalf uns zum lebensnotwendigen knappen Sieg. 729 zu 711. Also, wie gesagt, schon fast save gegen Future/BTA, die als nächster Gegner kommen sollten. Showdown auf 29-30; jetzt mit Andi Kreiser statt Martin. Reine Nervensache, dass wir den möglichen Sieg noch im Endkampf vergaben (751 zu 787), aber unser Vorsprung auf Future/BTA betrug immer noch satte 11 Punkte. Obwohl noch nicht „aller Tage Abend“ war, schien jetzt die Luft bei uns draußen. Die beiden letzten Spiele der Saison gingen leider deutlich verloren: Auf 27-28 mit 710 zu 801 gegen BJB und auf 29-30 mit 648 zu 786 gegen Meister Unistahl 1.

Ende gut, alles gut. Wir bleiben im Oberhaus und haben damit unser Saisonziel erreicht. Böse hätte es ausgesehen, wenn nicht Heini Bittner in der vorletzten Runde – Cumberland, 17. März – als Retter eingesprungen wäre. Nochmals danke dafür, Heini.

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Pfeifer Andreas

192

136

213

172

184

897

179,400

Serloth Karl

193

184

196

203

159

935

187,000

Fischer Richard

140

176

184

173

146

819

163,800

Pfeifer Martin

185

233

-

-

-

418

209,000

Kreiser Andreas

-

-

158

162

159

479

159,667

Team-Ergebnis

710

729

751

710

648

3548

177,400

Gegner

Uni2

Etoile

Future

BJB

Uni1

 

 

Ergebnis Gegner

767

711

787

801

786

3852

192,600

Punkte

2

5

2

2

2

 

13

Bonuspunkte

0

0

0

0

0

0

GesPkte 13

 

Die Besten des Spieltages:

Sensationelle, aber durchaus erwartbare, Performance des BSC Phönix an diesem letzten Spiel: makellose Serie mit 5 Siegen, 5 Bonuspunkten und 4150 gespielten Pins (207,5 Schnitt) ermöglichten einen „Metall-Tausch“ von Blech auf Silber. Fünf der bisherigen 6 Runden war man auf Tabellen-Platz 4 in Lauerstellung. Bravo Burschen!

Der unangefochtene Wiener Meister KSV Wr.Netze/Unistahl 1 lag diesmal mit 20 Punkten aus 3891 Pins am zweiten Tages-Rang, vor Etoile (3766 Pins/19 Punkte). Es folgten vier Teams gleichauf mit 16 Punkten, und zwar Stadlau (3905 Pins), Unistahl 2 (3829), BJB (3792) und Future/BTA (3627). Tyrolia pin- und punktemäßig Letzter (3548/13).

BESTE EINZELSPIELER:          Dusan Kometter (BJB) 1103 (245/4.Durchgang) und Patrick Schlosser (Phönix) 1100 (243/1.,235/4.) fast gleichauf. Dahinter fünf 1000er: Fabian Gross (Unistahl1) 1094 (Tageshöchstspiel 249/1.,241/5.)., Philipp Steinbach (Stadlau) 1082 (244/3.), Christian Schwarzbauer (Etoile) 1057 (246/4.), Gerald Simané (Phönix) 1055 (236/4.) und Dominik Koran (Unistahl1) 1015 (234/1.).

BESTE TEAM-ERGEBNISSE:   3 Bonuspunkte nur für Phönix (917/1.), auch 2 Bonuspunkte nur für Phönix (883/4.). Unistahl 1 ergatterte mit 856 im Startspiel immerhin 1 Bonuspunkt. Das war die gesamte Boni-Ausbeute in dieser Schluss-Runde.

 

Schluss-Tabelle nach dem 7. Spieltag

Punkte

Pins

1.(1)

KSV Wr.Netze/Unistahl 1

163

28696

2.(4)

BSC Phönix 1

149

27719

3.(2)

KSV Wr.Netze/Unistahl 2

146

28019

4.(3)

Stadlau 1

146

27606

5.(5)

BJB

123

27441

6.(6)

Etoile 1

116

26300

7.(7)

Tyrolia 1    

105

26066

8.(8)

Future/BTA 1

97

25633

 

Zusammenfassung:       Es ist vollbracht. Unistahl 1 wurde verdienter Meister. Der BSC Phönix schaffte im letzten Augenblick den Sprung auf den 2. Platz vor der 2. Unistahl-Mannschaft. Future/BTA steigt in die 2. Landesliga ab und der Traditionsclub Strike & Spare kehrt nach dem Abstieg im Jahr 2019 in die oberste Wiener Spielklasse zurück.

Allen erfolgreichen Teams gratuliere ich herzlich und Future/BTA wünsche ich den baldigen Wieder-Aufstieg – aber ein Selbstläufer wird das wohl nicht.

Bis bald

Walter