TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Team Herren 2025/26 – 6. Runde, 12.04.2026, Plus

 

Die Bedingungen:    Die Saison ist bald zu Ende und fast alle Entscheidungen sind schon gefallen: das 1. Unistahl-Team wird recht überlegen den Meistertitel einfahren, Etoile wird Silber erhalten und um die Bronzene gibt es noch den spannenden Schluss-Akkord zwischen dem BSC Phönix und dem 2. Unistahl-Team. Vor der letzten Runde (17. Mai, Cumberland) liegt Phönix noch hauchdünn – um einen mageren Punkt – vorne. Der 1. ÖBC/BC A.L.T. wird als Absteiger den Weg in die 2. Landesliga antreten müssen, aus der aus heutiger Sicht wohl der Traditionsclub Strike & Spare ins Wiener Oberhaus zurückkehren wird. Die Gelben liegen vor der letzten Runde noch 7 Punkte vor dem dritten Unistahl-Team, aber abgerechnet wird dort auch erst ganz zum Schluss, nämlich am 17. Mai in der Plushalle. Könnte noch spannend werden. Wäre nicht die erste Überraschung in der Wiener Bowlingszene, wenn es Unistahl 3 noch schaffen sollte…

Was ist in der WLH gelaufen?

Etoile – diesmal leider wieder nicht in Bestbesetzung – hatte einen guten Tag, schnappte sich mit 4105 gespielten Pins (205,25 Schnitt) und 26 Punkten ungeschlagen den überlegenen Tagessieg. Auch das beste Team-Spiel ging mit 870 im 2. Durchgang an die Grünen, musste aber mit Unistahl 2 geteilt werden, denen dieses Ergebnis im 3. Durchgang gelang. Der beste Spieler des Tages war auch ein Grüner, nämlich Oliver Scharzbauer mit guten 1155 Pins/231 Schnitt. Nur das Höchstspiel des Tages ging aus Sicht der Grünen „fremd“: das holte sich Martin Liftenegger (Unistahl 2) mit 278 im 2. Dg.

Der Liga-Schnitt lag bei 194,513 Pins, wobei man gegen Saisonende da vielleicht ein wenig mehr erwarten durfte. Könnte aber sein, dass nicht alle Teams – nachdem die meisten Entscheidungen schon gefallen waren – diesmal die stärksten Besetzungen ins Rennen schickten. Es waren 38 Aktive am Werk und 25 von ihnen spielten durch. 2 Serien lagen über 1100 und immerhin 8 noch über 1000.

Der Spieltag plätscherte insgesamt unspektakulär dahin – die Luft schien irgendwie schon draußen.

Beim Einspielen hat sich gleich anfangs der Motor des Ball-Hebers auf den Reserve-Bahnen 1-2 verabschiedet. Das war auch schon das einzige technische Problem – fiel aber nicht ins Gewicht, weil zeitnah auf 25-26 gewechselt werden konnte und somit keine spürbare Verzögerung entstand. Die WLH war auf den Bahnen 3-10 eingeteilt.

Service mit dem Star-Aufgebot (Vicky, Christoph) wieder top.

 

Unser Spiel:     Alle wieder an Bord. Martin Pfeifer wählte folgendes Start-Team: Domin-A. Pfeifer-Fischer-M. Pfeifer.

Karl und meine Wenigkeit waren Reserve. Start gegen Etoile auf 5-6. Lief nicht berauschend. Ging deutlich daneben (692 zu 783). Schöne Steigerung im 2. Durchgang auf 9-10, aber auch der Gegner (BJB) war leider stärker – wieder kein Erfolg. 786 zu 857 wirkte aber ein wenig freundlicher. Sehr eng dann (zurück auf 5-6) gegen den kommenden Meister Unistahl 1. Karl Serloth war jetzt statt Richy Fischer dabei. Hätte um ein Haar zu einer Überraschung gereicht, war aber nicht. Schade. 817 zu 828 wenigstens erträglich. Spiel 4 gegen Stadlau brachte endlich den erhofften Tagessieg. Fiel mit 806 zu 674 sogar recht deutlich aus. Das Schluss-Match auf den bereits ziemlich „ramponierten“ Bahnen (auf 3-4 war für uns „angerichtet“) ging gegen den schlagbaren BSC Phönix leider mit 717 zu 752 verloren. In der Tagesabrechnung leider keine Bonus-Punkte, aber immerhin ein Sieg. Der Klassenerhalt sollte gesichert sein, aber rein rechnerisch könnten wir noch über ein ÖBC/A.L.T.-Wunder in Penzing stolpern. Ist aber eher nicht zu erwarten.

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

Bahnen 3 - 10

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Domin Walter

152

214

180

189

161

896

179,200

Pfeifer Andreas

178

189

198

232

191

988

197,600

Fischer Richard

170

147

183 R

160 R

172 R

832

166,400

Pfeifer Martin

192

236

231

193

208

1060

212,000

Serloth Karl

214 R

205 R

208

192

157

976

195,200

Fiala Walter

153 R

166 R

213 R

146 R

191 R

869

173,800

Team-Ergebnis

692

786

817

806

717

3818

190,900

Gegner

Etoile

BJB

Unistahl1

Stadlau

Phönix

 

 

Ergebnis Gegner

783

857

828

674

752

3894

194,700

Punkte

2

2

2

5

2

 

13

Bonuspunkte

0

0

0

0

0

 

GesPkte 13

 

Die Besten des Spieltages:    Wie bereits eingangs erwähnt, Etoile diesmal in (fast) allen Belangen in Front: 26 Punkte aus 4105 gespielten Pins (205,25 Schnitt). Überraschend die Black Jack Bowlers mit 1 über 200 Schnitt dahinter (4001/21 Punkte) vor Unistahl 2 mit 20 Punkten (3939 Pins). Mit 19 Punkten aus immerhin 4064 geworfenen Pins erreichte Unistahl 1 nur den vierten Tagesrang. Die punktegleichen Phönix-Leute erreichten das mit nur 3880 Pins. 16 Punkte für Stadlau (3630), 13 für Tyrolia (3818) und mit 3685 erreichte der 1.ÖBC/A.L.T. keinen Tagessieg, also 10 Pkte.

BESTE EINZELSPIELER:          2 x 1100+: Oliver Schwarzbauer (Etoile) 1155 (253/2.,246/4.,235/3.) und Martin Liftenegger (Unistahl2) 1118 (Tageshöchstspiel 278/2.,246/3.). 8 x über 1000: Dusan Kometter (BJB) 1098 (259/4.), Martin Pfeifer (Tyrolia) 1060 (236/2.,231/3.), Michael Rauscher (Stadlau) 1059 (256/3.), Patrick Schlosser (Phönix) 1051 (249/2.), Andreas Leb (Unistahl1) 1050 (266/1.), Roman Fürbacher (Unistahl1) 1040, Tomislav Vojnic (Etoile) 1022 und Dominic Gross (Unistahl1) 1007 (231/3.).

BESTE TEAM-ERGEBNISSE: Relativ wenige Bonuspunkte konnten beklatscht werden: nur 3 Teams konnten „ernten“, und zwar Etoile mit 870/2. pingleich mit Unistahl2 (870 im 3. Dg.) je 1 und Black Jack mit einem Traumstart 2 x 1 mit 857/2. und 852/1. Das war es auch schon in dieser vorletzten Runde.

 

Tabelle nach dem 6. Spieltag:

Punkte

Pins

1.(1)

KSV Wr.Netze/Unistahl 1

161

25815

2.(2)

Etoile 1

141

24471

3.(3)

BSC Phönix 1

123

23710

4.(4)

KSV Wr.Netze/Unistahl 2

122

23812

5.(5)

BJB

109

23232

6.(6)

Stadlau 1

102

22790

7.(7)

Tyrolia 1    

96

22484

8.(8)

1.ÖBC/A.L.T.

69

22034

 

Zusammenfassung:    Alle Tabellen-Positionen schon zum zweiten Mal unverändert. Scheinbar nur noch eine offene Entscheidung: der Kampf um Bronze.

Bis bald

Walter