TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Team Herren 2025/26 – 5. Runde, 08.03.2026, Cumberland

 

Die Bedingungen:    Das dritte Antreten der Herren-Teams der Wiener Liga in der Cumberland-Halle brachte keine großartigen Überraschungen. Man weiß, dass die 1. Unistahl-Mannschaft eine Klasse höher als alle anderen Teams einzustufen ist und wer das noch nicht glauben wollte, erhielt heute einen mehr als deutlichen Beweis: mit 4595 gespielten Pins (unglaubliche 229,75 Schnitt) pulverisierten Fabian Gross & Co nicht nur den bisherigen Saison-Rekord, sondern nahmen auch dem zweitbesten Team des Spieltags nicht weniger als 406 Pins ab und waren letztendlich mit 36 Punkten nur 4 vom möglichen Punkte-Maximum entfernt. Müßig zu erwähnen:  höchstes Team-Ergebnis (979/1.), bester Einzel-Spieler (Fabian Gross mit 1246 / 249,2 Schnitt) und Tageshöchstspiel (Andy Leb 279/3. - allerdings geteilt mit Tomi Vojnic von Etoile, der im 5. Dg. auch 279 erreichte) waren ebenfalls eine Beute der Liga-Chefs.

Es gab zahlreiche herausragende Spiele (67 über 200, also fast 42% aller Spiele, davon sogar 27 über 230), aber es war auch dem einen oder anderen Akteur anzumerken, dass die etwas angepasste Bahnen-Ölung nicht viele Fehler verzeihen würde und so erklärt sich auch, dass der Liga-Schnitt letztlich „nur“ 196,331 Pins betrug

Nur die beiden Unistahl-Teams übertrafen übrigens die magische 200-Schnitt-Grenze. Gespielt wurde wie üblich auf den Bahnen 1-8. Es wurde nur viermal vom Spieler-Tausch Gebrauch gemacht, deshalb spielten 28 der 36 eingesetzten Spieler die komplette 5er-Serie durch. Die Top-Serien: 2x 1200+, 3x 1100+ und 6x über 1000.

Die Stimmung war recht gut, aber es ging recht unaufgeregt und ruhig zu. Nur wenige Zaungäste waren mit dabei.

Es gab wieder keine technischen Probleme, deswegen waren wir auch schon knapp nach 14:15 Uhr mit der 5. Runde

durch. Unser Dank gehört dafür Martina und Franz Hahn.

Am 17. Mai wird die WLH zum vierten und letzten Mal heuer in Penzing zu Gast sein. Dann kennen wir den Vorsprung

des wohl kommenden Meisters und die Platzierten.

Unser Spiel:     …da waren es nur noch vier. So könnte man unseren Auftritt übertiteln. Kapitän Martin Pfeifer und Walter Domin (zwei wichtige Stammspieler) leider krank, jedoch Richy Fischer Gott sei Dank wieder fit. Die nunmehr logische und einzig mögliche Start-Mannschaft: Andy Pfeifer-Serloth-Fischer-Fiala. Im ersten Durchgang leider gleich ein schweres Los. Gegen das glänzend disponierte Unistahl 1-Team fuhren wir auf 3-4 ein wahrscheinlich historisches KO ein: 652 zu 979, also minus 327. An sowas kann ich mich nicht erinnern, aber es ergibt im momentanen Spiel-System eben auch 2 Punkte und ist genauso viel wert, als hätten wir nur um 1 Pin verloren. Aber, man muss das auch erst verkraften und wir taten uns nicht leicht damit. Spiel 2 der nächste Knaller – gegen Tabellen-Nachbar Stadlau auf 5-6.

Lief nicht viel besser, das Ergebnis 675 zu 738 war aber erträglicher. Nächster Gegner BSC Phönix auf 1-2. Tendenz bei uns leicht steigend, aber wieder mit 686 zu 750 eine klare Niederlage. Jetzt wurde es langsam Zeit, denn wir brauchten dringend zumindest einen Tagessieg, um den Vorsprung auf den 1.ÖBC gleich zu halten. Der 1. ÖBC blieb wie wir bis dahin sieglos und das direkte Aufeinandertreffen folgte noch im Schluss-Durchgang. Und es passierte, was uns in den letzten Saisonen eher nicht gelang: wir entschieden die beiden letzten Spiele des Tages (gegen Unistahl 2 auf 7-8 mit 816:802 und gegen den 1.ÖBC auf 1-2 mit 730:692) buchstäblich auf den letzten Drücker, also in den beiden letzten Frames. Wie gesagt, bisher nicht unsere beste Disziplin. Aufatmen war also angesagt. Schon zu oft in letzter Zeit hatten wir im Team und Trio schon sicher geglaubte Siege im letzten Moment noch „weggeschmissen“. Karli brachte es nach dem Spieltag auf den Punkt: „Heute haben wir ein besseres Ergebnis erreicht, als wir verdient hätten.“

Schauen wir optimistisch auf die noch ausstehenden zwei Runden (1x Plus, 1x Cumberland).

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

Bahnen 1 - 8

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Pfeifer Andreas

157

162

179

215

183

896

179,200

Serloth Karl

173

174

155

182

200

884

176,800

Fischer Richard

169

178

197

206

170

920

184,000

Fiala Walter

153

161

155

213

177

859

171,800

Team-Ergebnis

652

675

686

816

730

3559

177,950

Gegner

Unistahl1

Stadlau

Phönix

Unistahl2

1.ÖBC

 

 

Ergebnis Gegner

979

738

750

802

692

3961

198,050

Punkte

2

2

2

5

5

 

16

Bonuspunkte

0

0

0

0

0

 

GesPkte 16

 

Die Besten des Spieltages:    Wie schon in der vergangenen Runde: die beiden Unistahl-Teams an der Spitze, aber nicht ganz so eng wie damals. Wie schon erwähnt: Unistahl 1 mit 4595 Pins=229,75 Schnitt/36(!) Punkte deutlich vor Unistahl 2 mit 4189/22. Punktemäßig knapp dahinter der BSC Phönix (3928/21) gefolgt von Etoile (3920/19). Im Paket dahinter BJB (3912/17), Stadlau (3687/16) und Tyrolia (3559/16) – alle drei mit sehr unterschiedlichen Pin-Ergebnissen.

Abgeschlagen mit 3623/10 das Tabellen-Schlusslicht 1.ÖBC/A.L.T.

BESTE EINZELSPIELER:          2 x 1200 und mehr: an der Spitze Fabian Gross (Unistahl1) 1246 (249,2 Schnitt – zwischen 269 und 221) vor seinem Team-Kollegen Andy Leb 1200 (geteiltes Tageshöchstspiel 279/3.,267/1.,258/5.).

3 x 1100+: Benji Kubalek (Unistahl2) 1126 (245/4.,236/3.), Wolfgang Hauska (BJB) 1125 (248/5.,241/3.,237/4.) und Alex Rauscher (Unistahl1) 1105 (237/2.,232/1.). 6 x 1000+: Tomislav Vojnic (Etoile) 1067 (geteiltes Tageshöchstspiel 279/4.), Martin Leb (Unistahl2) 1063, Marco Pilecky (Unistahl1) 1044, Ronnie Palomar (Phönix) 1035, Gerald Simané (Phönix) 1028 und Helmut „Helas“ Astl (1.ÖBC/A.L.T.) 1008.

BESTE TEAM-ERGEBNISSE: 3 Bonuspunkte für KSV Wr.Netze/Unistahl1 – 979/1.,948/3.,947/4., 2 Bonuspunkte für Unistahl2 – 909/5., Phönix 901/5. und Unistahl1 – 888/5. Je 1 Bonuspunkt für folgende Ergebnisse: BJB 863/3. und Unistahl2 – 849/3.

 

Tabelle nach dem 5. Spieltag:

Punkte

Pins

1.(1)

KSV Wr.Netze/Unistahl 1

142

21751

2.(2)

Etoile 1

115

20366

3.(3)

BSC Phönix 1

104

19830

4.(4)

KSV Wr.Netze/Unistahl 2

102

19873

5.(5)

BJB

88

19231

6.(6)

Stadlau 1

86

19160

7.(7)

Tyrolia 1    

83

18666

8.(8)

1.ÖBC/A.L.T.

59

18352

 

Zusammenfassung:    Alle Tabellen-Positionen unverändert. Den 1.ÖBC/A.L.T. kann wohl nur noch ein kleines Bowling-Wunder vor dem Abstieg retten. Dem 1. Unistahl-Team kann man schon fast zum Wiener Meistertitel gratulieren. Um die beiden anderen Stockerl-Plätze kann es noch ein Gerangel geben.

Bis bald

Walter