TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.
Wiener Liga Team Herren 2024/25 – 3. Runde, 15.12.2024, Plus
Die Bedingungen: Erster Team-Auftritt der WLH in der Plushalle, nachdem in der 1. Runde der neuen Saison mit der H2LL aus technischen Gründen ein Hallen-Tausch vorgenommen werden musste (der Rücktausch erfolgt in Runde 4 am 12. Jänner, wie bereits berichtet). Die WLH war im Bahnen-Bereich 21-30 eingeteilt.
34 Spieler stellten sich dieser letzten großen Herausforderung im zu Ende gehenden Jahr und warfen 31.005 Pins um. Nur zwei Teams machten von einem Spielerwechsel Gebrauch, weshalb 30 komplette 5er-Serien in der Tages-Statistik Platz fanden. 11 x wurden mehr als 200 Schnitt erzielt und der Liga-Schnitt lag annähernd beim Schnitt der Vorrunde: 193,781 Pins – nicht übel.
Technische Probleme gab es keine, weshalb diese Vorweihnachtsrunde bereits um ca. 14:20 Uhr wieder Geschichte war.
Die Stimmung war gut, wozu natürlich auch die teilweise herausragenden Ergebnisse beitrugen. Wie immer in der Plushalle konnte man sich bei bestem Service fast entspannen, wenn – ja, wenn da nicht wieder bei vielen Aktiven die entbehrlichen offenen Frames passiert wären. Wird alles besser im Neuen Jahr – hoffen wir.
Mit der gefühlt etwas „kürzeren“ Ölung kam die 2. Unistahl-Mannschaft am besten zurecht: mit 5 Siegen als einziges Team ungeschlagen, stolze 31 Punkte und herzeigbarer Schnitt von 213,75. Chapeau!
Unser Spiel: „…da waren es nur noch fünf“ - so könnte man unseren Auftritt beschreiben. Richy Fischer meldete sich leider krank und wie Andi Kreiser eigentlich aussieht, haben wir schon fast vergessen. Der Kader ist also mehr als eng. Gott sei Dank war ich diesmal – nach längerer Verletzungspause nicht nur anwesend, sondern auch einsatzbereit, sonst hätten wir keinen Ersatz zur Verfügung gehabt. Schmerzfrei war die Sache für mich (noch) nicht, aber ich stand wenigstens die 5 Spiele durch.
Das Start-Team war praktisch gesetzt: Andi Pfeifer-Walter Domin-Karl Serloth-Martin Pfeifer.
Unser Auftritt war leider von Anfang an nicht berauschend, was uns leider sofort die 1. Unistahl-Mannschaft auf den Bahnen 27-28 deutlich vor Augen führte. Andis überraschender Fehlstart (136) war nicht zu kompensieren und so setzte es mit 720 zu 846 eine schmerzliche Niederlage. Gegen das Top-Team der Runde, Unistahl 2, ging es auf 29-30 noch böser zur Sache. Diesmal war Karli total von der Rolle (128) und auch alle anderen wurden mit diesem „kurzen“ Bahnen-Paar nicht wirklich fertig. 653 zu 746. Nach 5 Splits und mageren 144 auf den Reserve-Loipen 21-22 wurde ich überraschend statt unserem etwas entnervten Karli in die Mannschaft genommen. Unsere Performance wurde aber nicht besser. Gegen ein nicht unschlagbares Strike & Spare-Team setzte es auf 25-26 die nächste Niederlage. Diesmal waren Walter Domin (138) und Andi (151) nicht auf ihrem gewohnten Spiel-Niveau. 666 zu 747 – fast eine Kopie des Spiels davor. Leider. Noch hatten wir den matten Auftritt aus dem 2. Durchgang im Kopf, mussten wir schon wieder auf 29-30. Etoile war der Gegner. Martin führte uns mit 245 zu respektablen 766, aber gegen 841 der Grünen war das zu wenig. Die vierte Niederlage in Serie schmerzte. Auf zum letzten Durchgang auf 27-28. Gegner war unser Langzeit-Rivale Black Jack, gegen den wir heuer schon zweimal klein beigeben mussten. Startspieler Dusan Kometter fand endlich zu seinem Spiel – ausgerechnet gegen uns, würde man gerne sagen – und machte uns mit schönen 255 das Leben schwer. Gut, dass Andi ebenfalls „erwachte“ und mit 236 stark dagegenhielt. Fast hätte ich – durch zwei Splits in den beiden Schluss-Frames - den erhofften Sieg noch versemmelt, aber mit 799 zu 791 retteten wir uns knapp ins Ziel. 13 Punkte am Schluss. Nicht erfreulich, aber immerhin besser als 10. Man wird bescheiden.
Unsere Ergebnisse im Detail:
|
Bahnen 1 - 8 |
Spiel 1 |
Spiel 2 |
Spiel 3 |
Spiel 4 |
Spiel 5 |
Serie |
Schnitt |
|
Pfeifer Andreas |
136 |
161 |
151 |
180 |
236 |
864 |
172,800 |
|
Domin Walter |
200 |
190 |
138 |
162 |
194 |
884 |
176,800 |
|
Serloth Karl |
192 |
128 |
163 R |
163 R |
- |
646 |
161,500 |
|
Pfeifer Martin |
192 |
174 |
194 |
245 |
197 |
1002 |
200,400 |
|
Fiala Walter |
201 R |
144 R |
183 |
179 |
172 |
879 |
175,800 |
|
Team-Ergebnis |
720 |
653 |
666 |
766 |
799 |
3604 |
180,200 |
|
Gegner |
Uni1 |
Uni2 |
Strike |
Etoile |
BJB |
|
|
|
Ergebnis Gegner |
846 |
746 |
747 |
841 |
791 |
3971 |
198,550 |
|
Punkte |
2 |
2 |
2 |
2 |
5 |
|
13 |
|
Bonuspunkte |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
GesPkte 13 |
Die Besten des Spieltages:
Wie schon gesagt, war die 2. Unistahl-Mannschaft heute in ihrem Element: 5 Siege, 6 Bonuspunkte (31 Gesamtpunkte und 4275 gespielte Pins/213,75 Team-Schnitt, Tageshöchstspiel für Dudek und Höflich, die 2. und 3. Tageshöchstserie und die beiden höchsten Team-Scores. Schlag nach bei Runde 2: damals gelangen den Kumpels vom 1. Unistahl-Teams fast identische Gustostückerl. Sowas kam noch nicht oft vor.
Der Tabellen-Zweite BSC Phönix ließ sich nicht lumpen, erspielte mit 3917 Pins immerhin 23 Punkte (4 Siege, 1 Bonuspunkt). Es folgte eine geschlossene Etoile-Mannschaft: 4043 Pins, 20 Punkte (3 Siege, 1 Bonuspunkt). KSV Wr.Netze/Unistahl 1 landete diesmal bei 4037 Pins und 19 Punkten (2 Siege, 2 Bonuspunkte). Die Black Jack Bowlers (3771) und Strike & Spare (3726) erreichten jeweils 16 Punkte. Für Stadlau und Tyrolia blieben mit nur 3632 bzw. 3604 Pins nur eher magere 13 Punkte.
BESTE EINZELSPIELER: Wieder Roman Fürbacher (Unistahl 1) 1093 (218,6 Schnitt – 237/3.,227/1.) voran. Knapp dahinter René Höflich 1088 (geteiltes Tages-Höchstspiel 268/1.,256/3.) und David Dudek 1084 (geteiltes Tages-Höchstspiel 268/5.), beide Unistahl 2. Es folgten Thomas Schäfer (Phönix) 1071 (257/1.,239/4.), Daniel Brock (Unistahl2) 1060 (234/3.), Tomislav Vojnic (Etoile) 1055 (247/4.) gleichauf mit Tim Schöftner (Strike) 1055 (234/5.), Marco Pilecky (Unistahl1) 1045 (235/3.,233/1.), Benji Kubalek (Unistahl2) 1043 (248/4.,238/1.,237/3.), Martin Fucik (Etoile) 1031 (234/3.) und Martin Pfeifer (Tyrolia) 1002 (245/4.).
BESTE TEAM-ERGEBNISSE: Bonuspunkte sammelten nur 4 Teams. 3 für KSV Wr.Netze/Unistahl 2 mit 949(!)/3. Dazu noch 2 (893/1.) und 1 (862/3.). 3 x 1 für Unistahl 1 (873/3.,846/1.,840/5.) sowie je 1 x 1 für Phönix (852/4.) und Etoile (841/4.).
|
Tabelle nach dem 3. Spieltag: |
Punkte |
Pins |
|
|
1.(3) |
KSV Wr.Netze/Unistahl 2 |
81 |
12636 |
|
2.(2) |
BSC Phönix 1 |
77 |
12137 |
|
3.(1) |
KSV Wr.Netze/Unistahl 1 |
73 |
12546 |
|
4.(5) |
Etoile |
54 |
11723 |
|
5.(4) |
Stadlau 1 |
48 |
11359 |
|
6.(6) |
Tyrolia 1 |
45 |
11314 |
|
7.(7) |
BJB |
42 |
11164 |
|
8.(8) |
Strike & Spare |
36 |
10890 |
Zusammenfassung: Mit überzeugender Leistung stürmte KSV Wr.Netze/Unistahl 2 an die Tabellen-Spitze. Phönix konnte sich weiter behaupten und bildet jetzt mit den beiden Unistahl-Teams ein solides Führungstrio. Etoile hat sich etwas freigeschwommen und die Teams der zweiten Tabellen-Hälfte haben jetzt schon einiges zu tun, um dabei zu bleiben.
Bis bald
Walter