TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Team Herren 2024/25 – 4. Runde, 12.01.2025, Plus

 

Die Bedingungen:     Die WLH traf nach der Weihnachtspause neuerlich in der Plushalle aufeinander, was aufgrund des vereinbarten Rücktauschs des Austragungsortes mit der H2LL vorgeplant war. Gespielt wurde wieder im Bahnen-Bereich 21-30, wodurch die Ergebnisse mit denen aus Runde 3 gut vergleichbar waren.

Wieder stellten sich 34 Spieler der Aufgabe und wieder spielten 30 von ihnen die komplette 5er-Serie durch. Wieder machten nur 2 Teams von der Möglichkeit des Spielerwechsels je einmal Gebrauch. Kein Wunder, die Ergebnisse passten ja so weit. 14 Spieler erzielten einen Schnitt von 200 und mehr. Der Liga-Schnitt von 192,488 Pins entsprach den Erwartungen.

Etwas ungewöhnlich, dass mit der WLH nur eine Liga am Werk war, weil die Damen spielfrei waren. Eine nicht einmal halb gefüllte Halle ist man gar nicht mehr gewohnt. Der tadellose und sehr ausgeglichene Auftritt der Spitzenteams des Tages hätte sich mehr Aufmerksamkeit verdient. Die Stimmung war gut, aber trotz guter Leistungen nicht ausgelassen.

Das Drei-Königs-Turnier der Vorwoche hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich viele gut vorbereitet fühlten und nie das Gefühl eines Wiedereinstiegs nach langer Pause aufkam.

Technische Probleme? Fehlanzeige.

Service? Perfekt wie immer.

 

Unser Spiel:     „…da waren es nur noch fünf“ – dieser bekannte Spruch galt bei uns auch heute wieder. Diesmal musste Walter Domin aufgrund gesundheitlicher Probleme im Familienkreis passen und wir hoffen alle, dass sich die Situation für die Familie bald zu aller Zufriedenheit lösen wird.

Richy Fischer war wieder fit, dadurch ergab sich folgende Start-Formation: Andi Pfeifer-Serloth-Fischer-Martin Pfeifer.

Ich startete als eiserne Reserve und hatte vor, zumindest wieder alle fünf Spiele durchzuhalten. Mein schon lang beleidigtes rechtes Knie hatte nichts dagegen.

Wie schon in der Vorrunde, mussten wir in einen „gebrauchten Tag“ eintauchen, was schon im Start-Match auf 25-26 gegen den BSC Phönix deutlich wurde. Viele Individual-Fehler führten zu einer deutlichen Schlappe gegen einen BSC Phönix (684 zu 815), der an so manchem Spieltag noch am ehesten im 1. Spiel zu überraschen wäre. Aber nicht mit unserer bescheidenen Spielstärke, die wir uns selbst nicht so ganz erklären können. Noch etwas schlimmer kam es im folgenden Spiel: unser Kapitän und Spitzenmann Martin Pfeifer stellte sich nicht weniger als 7(!) meist unspielbare Splits auf (wenn ich es richtig in Erinnerung habe), was den gut disponierten Stadlauern auf 23-24 natürlich in die Karten spielte. Am Ende blieb zwar eine geringe Steigerung auf 717, aber die 856 des Gegners waren außer Reichweite. Schade. Vor allem deshalb, weil Martins Ball-Freigaben fast in allen 7 „Fällen“ gar nicht übel wirkten. Auch ein Grund, warum er noch eine „Reparatur-Partie“ im Team versuchte.

Die Team-Performance wurde aber nicht besser. Gegen Unistahl 1 gab es auf 27-28 die nächste empfindliche Niederlage: 690 zu 875. Ratlosigkeit machte sich langsam breit.

Martin nahm jetzt mich ins Team und versuchte, den Tag für sich selbst auf den Reserve-Bahnen zurecht zu rücken. Gelang auch recht gut, wie wir jetzt wissen.

Im Team nutzte jetzt Andi die Bahnen-Beschaffenheit für sein Spiel aus, aber seine guten 236 auf den „Wüsten“-Bahnen 29-30 reichten gegen Unistahl 2 leider nicht, da ich meine an sich gute Partie durch zwei offene Frames am Schluss noch versemmelte. 770 zu 819 sieht deutlicher aus, als es war. Unser erster Tagessieg wäre möglich gewesen, weil auch Benji Kubalek als gegnerischer Schluss-Mann nicht wie sonst performte.

Das letzte Spiel des Tages brachte uns Strike & Spare als Gegner – wie wir auch bis dahin mit 4 Niederlagen abgestraft.

Zurück auf 25-26, wo wir kläglich in den Spieltag gestartet waren. Und es wurde noch schlimmer. Unter der Überschrift „Not gegen Elend“ mussten wir mit mageren 634 zu 702 unsere Sachen packen. Diesmal war leider Karli vollkommen entnervt, aber einen Vorwurf aus unseren Reihen wird es nie geben.

Abgedroschen, aber für uns immer gültig: wir verlieren und gewinnen gemeinsam.

Das Minimalziel Klassenerhalt ist noch erreichbar. Wir werden uns bemühen.

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

Bahnen 21 - 30

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Pfeifer Andreas

186

221

183

236

171

997

199,400

Serloth Karl

152

189

157

170

121

789

157,800

Fischer Richard

164

181

182

186

164

877

175,400

Pfeifer Martin

182

126

168

180 R

217 R

873

174,600

Fiala Walter

219 R

174 R

189 R

178

178

938

187,600

Team-Ergebnis

684

717

690

770

634

3495

174,750

Gegner

Phönix

Stadlau

Uni1

Uni2

Strike

 

 

Ergebnis Gegner

815

856

879

819

702

4071

203,550

Punkte

2

2

2

2

2

 

10

Bonuspunkte

0

0

0

0

0

0

GesPkte 10

 

 

 

Die Besten des Spieltages:

Die 1. Unistahl-Mannschaft war das Maß aller Dinge: mit 5 Siegen ungeschlagen, dazu 3 Bonuspunkte, machte 28 Punkte aus 4185 Pins (209,2 Schnitt). Mit etwas Abstand dahinter Stadlau mit 22 Punkten und 4057 Pins. 21 Punkte (4017 Pins) erreichte Unistahl 2 und nur 1 Punkt weniger, also 20, gab es für Etoile mit vergleichsweise schwachen 3827 Pins (immerhin auch noch über 191 Schnitt). 3874 Pins und 19 Punkte für den BSC Phönix. 3902 Pins brachten für die Black Jack Bowlers 16 Punkte. 13 Punkte für Strike & Spare (3441 Pins) und gar nur 10 Punkte für Tyrolia (3495 Pins).

BESTE EINZELSPIELER:          Dusan Kometter (BJB) führte das Feld an: 1094 (218,8 Schnitt – 245/2.Spiel,238/4.). Roman Fürbacher (Unistahl1) folgte mit 1084 (258/4.,246/3.) vor Daniel Repolles (Phönix) 1057 (241/4.,233/1.), Marco Pilecky (Unistahl1) 1056 (237/1.), Benji Kubalek (Unistahl2) 1051 (257/3.,246/2.) und Michael Rauscher (Stadlau) 1038 (234/3.). Fabian Gross mit 1024 knapp 3 Pins vor seinem jüngeren Bruder Dominik mit 1021 (beide Unistahl1). Weitere 200er-Serien: Wolfgang Hauska (BJB) 1020, Thomas Schäfer (Phönix) 1018 (258/2.), Owen Devos (Stadlau) 1015, David Dudek (Unistahl2) 1010 (230/1.) und jeweils 1002 für die beiden Stadlauer Alex Pittesser (244/2.) und Brandon Huggins (Tageshöchstspiel 275/1.).

BESTE TEAM-ERGEBNISSE: 4 Teams sammelten Bonuspunkte, und zwar Stadlau 2 für 879/1. und 1 für 856/2., Unistahl1 kam auf 2 mit 875/3. und 1 für 849/1., Unistahl2 holte sich jeweils 1 Bonuspunkt für 850/3. und 838/2., Etoile erhielt 1 für 836 im 3. Spiel.

 

Tabelle nach dem 4. Spieltag:

Punkte

Pins

1.(1)

KSV Wr.Netze/Unistahl 2

102

16653

2.(3)

KSV Wr.Netze/Unistahl 1

101

16731

3.(2)

BSC Phönix 1

96

16021

4.(4)

Etoile

74

15550

5.(5)

Stadlau 1

70

15416

6.(7)

BJB

58

15066

7.(6)

Tyrolia 1    

55

14809

8.(8)

Strike & Spare

49

14331

 

Zusammenfassung:       Beim Neustart im Neuen Jahr hat sich in der Tabelle einiges getan. Die beiden Unistahl-Teams sind jetzt auf Tuchfühlung gegangen und haben einen kleinen Abstand zum Drittplatzierten BSC Phönix herausgespielt.

Der Kampf gegen den Abstieg verspricht Spannung.

Bis bald

Walter