TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.
Wiener Liga Team Herren 2024/25 – 2. Runde, 10.11.2024, Cumberland
Die Bedingungen: Endlich ging es im Teambewerb wieder weiter. Und nach dem Hallen-Tausch mit der H2LL in Runde 1 war die Wiener Liga der Herren neuerlich in der Cumberland-Halle am Werk. In Runde 1 hatte ein technisches Problem auf den Bahnen 11-12 diesen Tausch notwendig gemacht, da die 10er-Liga H2LL andernfalls ohne Reserve-Bahnen auskommen hätte müssen. Aufregung nicht nötig. Alles kein Problem: der Rücktausch erfolgt am 12. Jänner 2025 in Runde 4.
In dieser zweiten Runde hingen die Trauben für die höchste Spielklasse ein bisschen höher: 37 Aktive warfen insgesamt 31.028 Pins um, was einen Schnitt von 193,925 Pins ergab. Ende September lag man da noch um fast 5 Schnitt-Pins höher. 27 Mann spielten durch, 11 davon erreichten Scores über 200 Schnitt.
Wieder waren keine technischen Probleme aufgefallen, die den Spielfluss verzögert hätten. Da bereits um ca. 14:20 Uhr der letzte Wurf getan war beweist, dass alles reibungslos ablief. Klima und Service bestens und die teils engen Ergebnisse hielten bis zum Schluss die Spannung hoch.
Selten zuvor ist mir – diesmal leider wieder nur als Zuseher – aufgefallen, dass zu hohem Pinfall bei gutem Ball-Eingang auch das Quäntchen Glück gehört. Sogenannte „Knaller“ in die Strike-Gasse „schonten“ oft die Grundlinien-Pins oder führten zu überraschenden Splits. Nicht selten sah man sich 7 – 9 oder 7 – 10 gegenüber, während schlampige Eingänge sehr oft zu glücklichstem Pinfall führten. Eh bekannt: nicht immer ist unser Sport „gerecht“.
Zum wiederholten Mal muss ich aber feststellen, dass keine Bahnen-Ölung was dafürkann, dass einzelne Rest-Pins auch den zweiten Wurf „überleben“.
Unser Spiel: Unsere Start-Mannschaft, Andi Pfeifer-Walter Domin-Karl Serloth-Martin Pfeifer, war zu erwarten. Richy Fischer war einziger Reservist, ich war leider – wie schon in der Vorwoche – mit Knieverletzung außer Gefecht.
Erster Gegner waren die Langzeit-Rivalen von Strike & Spare auf den Bahnen 3-4. Nur ein offenes Frame, also wunderbare Räumquote, und schon waren 5 Punkte im Trockenen. Unter anderem auch deshalb, weil Hans Had im Gegensatz zu seinem sonstigen Auftreten gegen Tyrolia (üblich: 230+) diesmal nur 143 umwarf. 778 zu 635 stand am Ende auf dem Spielzettel. Weiter gegen Etoile auf 7-8. Leider eine Pleite, obwohl uns jetzt Christian Schwarzbauer „schonte“. Seine Kumpels spielten alle knapp über 200 – das war uns, leider wieder erst im Endkampf, dennoch zu viel. 735 zu 767. Im dritten Durchgang performte Kapitän Martin Pfeifer so ordentlich (254), dass wir auf 5-6 gegen den Traditions-Rivalen Black Jack Bowlers knapp mit 761 zu 747 siegen konnten. Nicht glücklich dann das 4. Spiel gegen den BSC Phönix auf 3-4. Die “jungen Wilden“ spielten hervorragend, wir konnten aber lange mithalten und unterlagen nur, weil Karli nach Split-Anwürfen zwischendurch völlig entnervt war. Mit 811 zu 843 konnten wir aber erhobenen Hauptes weiterspielen. Der auf den Reserve-Bahnen nicht gerade glänzend auftretende Richy kam dennoch für Karli ins Team. Und nach kurzer Mentoren-Tätigkeit seines Kapitäns spielte er solide und fehlerlos. Gegen Stadlau haben wir meist schwer zu kämpfen – auch diesmal. Eine ausgeglichene Leistung auf den eher unbeliebten Bahnen 1-2 führte zu einem bemerkenswerten Sieg: 824 zu 794. Ende gut, alles gut. War also heute eine angedeutete Reparatur-Arbeit in Penzing.
Unsere Ergebnisse im Detail:
|
Bahnen 1 - 8 |
Spiel 1 |
Spiel 2 |
Spiel 3 |
Spiel 4 |
Spiel 5 |
Serie |
Schnitt |
|
Pfeifer Andreas |
204 |
175 |
158 |
248 |
232 |
1017 |
203,400 |
|
Domin Walter |
168 |
198 |
156 |
188 |
200 |
910 |
182,000 |
|
Serloth Karl |
190 |
177 |
193 |
163 |
- |
723 |
180,750 |
|
Pfeifer Martin |
216 |
185 |
254 |
212 |
189 |
1056 |
211,200 |
|
Fischer Richard |
164 R |
179 R |
147 R |
147 R |
203 |
840 |
168,000 |
|
Team-Ergebnis |
778 |
735 |
761 |
811 |
824 |
3909 |
195,450 |
|
Gegner |
Strike |
Etoile |
BJB |
Phönix |
Stadlau |
|
|
|
Ergebnis Gegner |
635 |
767 |
747 |
843 |
794 |
3786 |
189,300 |
|
Punkte |
5 |
2 |
5 |
2 |
5 |
|
19 |
|
Bonuspunkte |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
GesPkte 19 |
Die Besten des Spieltages:
Unistahl 1 setzte sich heute überzeugend durch: 5 Siege, 5 Bonuspunkte extra (30 Gesamtpunkte) und hervorragende 4285 gespielte Pins/ 214,25 Mannschafts-Schnitt, Tageshöchstspiel, die 2 Tages-Höchstserien und die zwei höchsten Team-Scores. Alle Achtung. Da kann man nur staunen über die Geschlossenheit des Teams.
Der bisherige Tabellen-Führer BSC Phönix war wieder mit dabei: 4043 Pins und 24 Punkte aus 4 Siegen. Das 2. Unistahl-Team folgte mit 23 Punkten aus 4060 gespielten Pins. Nach Respekt-Abstand – weil kein weiteres Team Bonuspunkte einsammeln konnte – folgte Tyrolia (3909/19) vor Stadlau (3866/16). Je 13 Punkte für BJB (3684 Pins) und Etoile (3661). Schwarzer Tag für Strike & Spare: kein Sieg und eher bescheidene 3520 Pins (176 Schnitt).
BESTE EINZELSPIELER: Roman Fürbacher (Unistahl 1) 1137 (Tageshöchstspiel 268/2.,243/1.) vor Thomas Groß (Unistahl 1) 1110 (256/3.,247/2.).) Leute mit Serien über 200 Schnitt: Kubalek (Unistahl 2) 1080 (257/4.,249/3.), Rafael Repolles (Phönix) 1057 (236/2.,232/3.), Martin Pfeifer (Tyrolia) 1056 (254/3.), Dudek (Unistahl 2) 1053, Alex Rauscher (Unistahl 1) 1051 (239/4.), Andreas Pfeifer (Tyrolia) 1017 (248/4.,232/5.), Gonaus (Unistahl 2) 1008 (232/2.), Devos (Stadlau) 1007 (233/2.) und Schwarzbauer (Etoile) 1005 (247/1.).
BESTES TEAM-ERGEBNIS: 2 Bonuspunkte für KSV Wr.Netze/Unistahl 1 mit 894 Pins/2. und je 1 Bonuspunkt für Unistahl 1 – 871/4.,851/5.,839/1., sowie Unistahl 2 mit 851/4. und BSC Phönix (850/1.,843/4.).
|
Tabelle nach dem 2. Spieltag: |
Punkte |
Pins |
|
|
1.(3) |
KSV Wr.Netze/Unistahl 1 |
54 |
8509 |
|
2.(1) |
BSC Phönix 1 |
54 |
8220 |
|
3.(2) |
KSV Wr.Netze/Unistahl 2 |
50 |
8361 |
|
4.(5) |
Stadlau 1 |
35 |
7727 |
|
5.(4). |
Etoile |
34 |
7680 |
|
6.(6) |
Tyrolia 1 |
32 |
7710 |
|
7.(7) |
BJB |
26 |
7393 |
|
8.(7) |
Strike & Spare |
20 |
7164 |
Zusammenfassung: Die Tabelle zeigt langsam Struktur. Noch wäre es verfrüht, Prognosen abzugeben (mit Ausnahme jene über die beiden Unistahl-Teams), denn nach zweimaligem Cumberland-Auftritt wird u. a. deutlich, welche Teams sich dort eher schwerer tun. Mitte Jänner 2025 sollten Trends deutlicher sichtbar sein.
Bis bald
Walter