TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Team Herren 2021/22 – 2. Runde, 07.11.2021, Plus

 

Die Bedingungen:     Vorläufiger Höhepunkt der 4. Corona-Pandemie-Welle, aber Gott sei Dank ist mit den geltenden Vorsichtsmaßnahmen noch immer Sport möglich und wir können sagen, dass wir Bowling-Sportler bislang mit einem blauen Auge davon gekommen sind. Wir werden sehen, wie wir mit der neuen 2G-Verordnung ab morgen zurechtkommen. Ich schaue positiv in die Zukunft – unsere kleine Bowling-Gemeinde ist gut vorbereitet und die Vernunft wird siegen.

Heute ging es in der Plushalle für die Herren Wiener Liga auf den Bahnen 1 – 8 (bzw. 23-24 als Ersatz für die angeschlagenen Bahnen 3-4) schon richtig rund. Die Ergebnisse sind zwar noch nicht „durch die Decke“ gegangen (wie unsere deutschen Freunde gerne sagen), waren aber teilweise schon recht nahe daran.

36 Aktive waren im Team-Einsatz und 60% der 27 kompletten 5er-Serien lagen zum Teil deutlich über 200 Schnitt. 6 der 8 Teams knackten den 200er-Mannschafts-Schnitt. Der Liga-Schnitt lag bei 203,24 Pins – nicht übel, wie ich meine. Dennoch glaube ich: da geht noch mehr – wenn die Bahnen-Konditionen so bleiben.

Hohes Ball-Tempo und/oder viel Rotation? Sehr Erfolg versprechend =  3mal über 1100.

Linkshänder und noch dazu Zweihand-Technik? Super = 1167 (Benji Kubalek, KSV Wr.Netze/Unistahl2) und sogar 1220 (= 244 Schnitt, Thomas Schäfer, BSC Phönix). Chapeau, Burschen – muss man auch erst umwerfen…

Details dazu später.

 

Unser Spiel:     Unser bereits nach der ersten Runde angesprochene Überlebenskampf wird fortgesetzt. Heute nochmals erschwerte Bedingungen: Kapitän Martin Pfeifer verletzungsbedingt gemeinsam mit mir nur als Zuschauer dabei. Schon beim Einspielen der nächste Rückschlag: unsere Bahnen 3-4 mussten wir aufgrund technischer Probleme verlassen. Die Ersatz-Bahnen 23-24 waren nicht gerade ein Vorteil für uns, denn das noch schärfere Finish auf den Bahnen der rechten Hallen-Hälfte spielt uns so gar nicht in die Karten. Unser Spieltempo reicht nicht aus, um die angebotenen Möglichkeiten entsprechend auszuschöpfen. Genaues Linien-Spiel und rechtzeitiges Nach-Korrigieren brachten wir nicht zufrieden stellend zusammen. Gegen den heutigen Gegner BSC Phönix – das wohl deutlich jüngste Team der Liga – waren wir chancenlos.

Um es vorweg zu nehmen: die sehr deutliche Niederlage hatte heute einen Namen: Thomas Schäfer, Schluss-Mann der Phönix-Burschen, schlug uns eine 1220-Serie (244 Schnitt !) um die Ohren und dabei war das „Schicksal“ noch gnädig, denn innerhalb einer seiner vielen Strike-Ketten passierte ein Rinnen-Anwurf mit 9er Nachwurf.

Andi Pfeifer, Richi Fischer, Karli Serloth und Heini Bittner liefen schon im Start-Spiel aufgrund zu geringer Strike-Frequenz in eine deftige Niederlage. 717 zu 876. Viel besser das 2. Spiel: 817 zu 890 aber dennoch nur 2 Punkte. Dann unser Tages-Highlight: 868 zu 859. Die Spiele 4 und 5 stellten uns vor – heute scheinbar unlösbare – Aufgaben, die wir nicht lösen konnten. Das jetzt gefragte verschärfte Winkel-Spiel war nicht unseres, daher 712 zu 834 und 746 zu 814. Für uns ein Spieltag zum Vergessen.

Das konnte uns nicht vom Tabellen-Ende weg bringen.

Unsere Ergebnisse im Detail:

Bahnen 23-24

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Pfeifer Andreas

158

244

256

167

160

985

197,000

Fischer Richard

166

168

178

174

192

878

175,600

Serloth Karl

198

207

202

182

179

968

193,600

Bittner Heinrich

195

198

232

189

215

1029

205,800

Kreiser Andreas

110 R

187 R

176 R

170 R

154 R

797

159,400

Team-Ergebnis

717

817

868

712

746

3860

193,000

Gegner

BSC Phönix 1

Ergebnis Gegner

876

890

859

834

814

4273

213,65

Punkte

2

2

5

2

2

 

13

Bonuspunkte

0

0

1

0

0

 

GesPkte 14

 

Die Besten des Spieltages:

Kein Team heute ungeschlagen. Spielfreude war beim BSC Phönix großgeschrieben: die 27 Tageshöchstpunkte wurden mit dem Tageshöchstscore 4273 Pins (213,65 Schnitt) erspielt. KSV Wr.Netze/Unistahl2 überzeugte mit 26 Punkten/4174 Pins gefolgt von KSV Wr.Netze/Unistahl1 mit 21/4084. Black Jack kam mit 4053 Pins auf 20 Punkte und Etoile 1 mit 4108 Pins auf 19. Stadlau (4004) und Future/BTA (3963) erreichten jeweils 17 Punkte. Tabellen-Schlusslicht Tyrolia hatte mit 3860 Pins und nur 14 Punkten deutlich das Nachsehen.          

BESTE EINZELSPIELER:         Wie schon in Runde 1 lag der bislang ausgezeichnet disponierte Thomas Schäfer (BSC Phönix) mit 1220 Pins (268/3.Spiel,259/5.,254/1.) voran. Ein zweiter Zweihand-Bowler (Benji Kubalek von Unistahl2) kam ihm mit 1167 (255/2.,249/3.) am nächsten. 3 weitere 1100er: Patrick Schlosser (Phönix) 1112, Daniel Hahn (Etoile) 1110 (246/1.,242/2.) und Dusan Kometter (BJB) 1102 (Tageshöchstspiel 276/2.). Die elf 100er-Serien holten sich Robert Fürst (Future/BTA) 1077 (245/1.) gleichauf mit Michael Rauscher (Stadlau) 1077 (269/2.), David Dudek (Etoile) 1055 (247/2.), Daniel Brock (Unistahl2) 1053 (256/2.), Günter Weiss (Etoile) 1046 (256/1.), Walter Treitler (BJB) 1042 (245/5.), Dominik Koran (Unistahl1) 1037, Wolfgang Wondratsch (BJB) 1035, Christian Molnar (Future/BTA) 1031, Heinrich Bittner (Tyrolia) 1029 und Andreas Leb (Unistahl1) 1026 (246/2.).

 

BESTE TEAM-ERGEBNISSE: KSV Wr.Netze/Unistahl 2 schaffte im 2. Spiel 903 und Etoile schon im Startspiel 900. 3 Bonuspunkte (ab 915) schaffte heute kein Team. Immerhin 7 x wurden 2 Bonuspunkte abgeholt.

 

Tabelle nach dem 2. Spieltag:

Punkte

Pins

1.

BSC Phönix 1

51

8323

2.

KSV Wr.Netze/Unistahl 1

45

8319

3.

Stadlau 1

44

8063

4.

KSV Wr.Netze/Unistahl 2

44

8232

5.

Etoile 1

43

8126

6.

BJB

33

7710

7.

Future/BTA 1

32

7844

8.

Tyrolia 1

24

7566

 

Zusammenfassung:       Neuer Spitzenreiter jetzt der BSC Phönix – nur 4 (1) Pins, aber 6 Punkte vor KSV Wr.Netze/Unistahl1. „Gedränge“ um die Stockerl-Plätze. 3 Teams schon etwas im Hintertreffen. Von Vorentscheidungen zu sprechen wäre noch zu früh.

Bleibt gesund.

Bis bald

Walter