TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Team Herren 2021/22 – 1. Runde, 17.10.2021, Plus

 

Die Bedingungen:     Unendlich lange Pause - genau 1 Jahr und 1 Woche – und endlich durften die Teams der Wiener Liga Herren wieder einmal starten. Und diesmal habe ich, im Gegensatz zur Vorwoche beim Trio, sogar das Datum in der Überschrift ordentlich hingebracht. Nicht ganz so einfach war für fast alle Aktiven, sich an das im Vorjahr ausgeklügelte Spielsystem zu erinnern – war aber halb so wild, weil schon in der ersten und leider einzigen Runde in der abgebrochenen Vorsaison aus den 5er-Teams 4er-Teams wurden. Die Tages-Spielanzahl wird heuer von 6 auf 5 zurück genommen. Der Wettkampf nähert sich in einem ersten Schritt wieder an die Normalität früherer Tage an, weil zwei 4er-Teams auf nur einer Doppelbahn gegeneinander antreten. Immerhin bringt das wieder mehr Teamj-Feeling.

Wie im Vorjahr gilt jedenfalls: sind wir einfach froh, dass wir überhaupt wieder spielen können.

ZUM SPORTLICHEN: der Liga-Schnitt dieser ersten Runde (recht ordentliche 197,90) kam nicht unerwartet. Nur insgesamt 35 Spieler waren  auf den Bahnen 25 – 32 im Einsatz; es wurden also in den acht Teams nur 3 Spielerwechsel vorgenommen. Von den 29 kompletten 5er-Serien lagen 2 über 1100 und 12 über 1000. Fünf Teams knackten den 200er-Mannschafts-Schnitt.

 

Unser Spiel:     Unsere – auch heuer wieder äußerst angespannte - Personal-Situation wird uns einen Kampf ums Überleben bescheren, den wir hoffentlich nach den geplanten 7 x 5 Spielen positiv bestehen werden. Hätten wir mit Richi Fischer und Andi Kreiser nicht zwei Neuzugänge, sähe es noch düsterer aus…

Also: Saisonziel kann nur der Klassenerhalt sein. Verletzungsbedingt war ich heute noch immer zum Zuschauen verdonnert. Wer mich kennt weiß, dass mir das nicht so leicht fällt. Reserve - kein Problem, aber gar nicht schmerzt. Kapitän Martin Pfeifer startete mit Bittner-Fischer-A. und M. Pfeifer. Karli Serloth und unser Neuzugang Andreas Kreiser waren auf der Reserve-Loipe am Werk.

Wie im Trio war unser erster Gegner das Spitzenteam von BC Stadlau, das wir mit Dominik Muhr (seit dem Vorjahr dabei) und Ben Calhoun gut und gerne zu den Mit-Favoriten der Liga zählen können. Dennoch enttäuschend, dass wir keines der fünf Spiele gewinnen konnten und nur zweimal (mit -5) knapp dran waren.

Zum Start auf unserer Doppelbahn 27/28 hielten wir recht gut mit – unser vergleichsweise geringeres Ball-Tempo wirkt sich auf „frischen“ Bahnen noch nicht so nachteilig aus. Stadlau auch noch etwas im „Findungs-Prozess“, also ein knappes 748 zu 753. Im zweiten Spiel wurde der Unterschied offensichtlich. Stadlau-Neuzugang Ben Calhoun machte mit 268 den Unterschied. Nur 701 bei uns, aber stolze 873 für Stadlau. Bislang erst ein bescheidener 200er auf unserer Seite. Andy Pfeifer machte jetzt für Karl Serloth Platz, aber wir blieben leider heute auf eher bescheidenem Niveau: 741 zu 850, dann knappe 778 zu 783 und im Abschluss-Spiel 738 zu 800. Nur magere 10 Punkte in der Start-Tabelle. Viel Luft nach oben.

Noch nichts passiert, aber wir stehen am Beginn der Saison schon mit eher schlechten Karten da. Jahres-Zielsetzung kann nur der Klassenerhalt sein. Abgerechnet wird trotzdem erst am Schluss.

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

Bahnen 27-28

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner Heinrich

188

182

224

203

150

947

189,400

Fischer Richard

202

189

145

188

188

912

182,400

Pfeifer Andreas

165

149

179 R

244 R

162 R

899

179,800

Pfeifer Martin

193

181

214

192

200

980

196,000

Serloth Karl

138 R

190 R

158

195

200

881

176,200

Kreiser Andreas

163 R

94 R

110 R

149 R

177 R

693

138,600

Team-Ergebnis

748

701

741

778

738

3706

185,300

Gegner

BC Stadlau 1

Ergebnis Gegner

753

873

850

783

800

4059

202,950

Punkte

2

2

2

2

2

 

10

Bonuspunkte

0

0

0

0

0

0

GesPkte 10

 

Die Besten des Spieltages:     

Stadlau blieb als einziges Team heute ungeschlagen und übernahm die Tabellen-Führung (4059 gespielte Pins / 27 Punkte - 25 Sieg- und 2 Bonus-Punkte). Dahinter 3 Teams mit je 24 Punkten: KSV Wr.Netze/Unistahl 1 (4235 Pins – 211,75 Schnitt, 19+5), BSC Phönix 1 (4050 Pins, 22+2) und BC Etoile (4018, 22+2). KSV Wr.Netze/Unistahl 2 erkämpfte im Bruder-Duell auf 31-32 mit guten 4058 Pins immerhin 18 (16+2) Punkte, der BC Future/BTA mit 15(13+2) Punkten und 3881 Pins vorerst Tabellen-Sechster vor den Black Jack Bowlers (3657 – 13) und Schluss-Licht BC Tyrolia 1 (3706 – 10).

BESTE EINZELSPIELER:         Martin Leb (Unistahl 2) 1103 (220,6 Schnitt – 245/4.Spiel) gleichauf mit Thomas Schäfer (BSC Phönix – 258/4.,235/3.) voran. Die 12 Mann mit 1000+ waren: Roman Fürbacher (Unistahl 1) 1092 (262/2.,246/1.), Benji Kubalek (Unistahl 2) 1081 (246/3.), David Dudek (Etoile) 1070 (269/4.,243/1.), Alex Rauscher (Unistahl 1) 1068 (245/3.), Robert Fürst (Future/BTA) 1064 (Tageshöchstspiel 277/4.), Ben Calhoun (Stadlau) 1062 (268/2.,235/5.), Manfred Panzenböck (Unistahl 2) 1040 (236/1.), Dominik Muhr (Stadlau) 1034 (257/3.), Daniel Hahn (Etoile) 1029, Lukas Christian (BSC Phönix) 1014 (234/3.), Dusan Kometter (BJB) 1006 und Patrick Stiel (Etoile) 1001.

BESTES TEAM-ERGEBNIS: KSV Wr.Netze/Unistahl 1 holte sich im Spiel 3 mit 915 Pins als einziges Team 3 Bonuspunkte.

           

Tabelle nach dem 1. Spieltag:

Punkte

Pins

1.

Stadlau 1

27

4059

2.

KSV Wr.Netze/Unistahl 1

24

4235

3.

BSC Phönix 1

24

4050

4.

Etoile 1

24

4018

5.

KSV Wr.Netze/Unistahl 2

18

4058

6.

Future/BTA 1

15

3881

7.

BJB

13

3657

8.

Tyrolia 1

10

3706

 

Zusammenfassung:       Aus der ersten Tabelle ist – wie auch im Trio – naturgemäß noch kein wahres Kräfteverhältnis abzulesen. Erst nach einigen Runden wird man einen Trend erkennen. Im sogenannten  „erleichterten Corona-Modus“ kann man etwas anders rechnen. Im Titel-Rennen erwarte ich mir heuer dennoch schon jetzt die beiden Unistahl-Teams, Stadlau und Etoile..

Bleibt gesund.

Bis bald

Walter