TYROLIA AM BALL - unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wr. Liga Trio Herren 2020/21 - 2. Runde, 04.10.2020, Plus

 

Die Bedingungen:        WLH Trio, die Zweite. Aller Corona-Wahnsinn lief heute schon fast routiniert ab. Um das Gedränge zwischen Vormittags- und Nachmittags-Durchgang – sprich: den „Schicht-Wechsel“ - nicht noch zusätzlich anzuheizen, wird ab sofort auf Wunsch des Plushallen-Managements auch im Trio erst um 14:00 Uhr begonnen. Eine gute Entscheidung, die nun noch im LVWB-Kalender ihren Niederschlag finden sollte, damit alle Aktiven wissen, was Sache ist.

Die Wiener Liga Herren war heute am Nachmittag eingeteilt. Ab den Bahnen 17-18 bis 29-30 ging man zu Werke. Was mir heute mehr als in Runde 1 aufgefallen ist: die Liga ist durch die frei gehaltenen Doppelbahnen so weit auseinander gezogen, dass eine echte Wettkampfstimmung nicht so recht aufkommen mag. Man bekommt einfach vom Wettkampf der Mitstreiter eher nichts mit und erfährt erst über die Spielblätter was gelaufen ist. Egal. Für mich steht an erster Stelle, dass wir überhaupt spielen können – und das sollten wir genießen, solange es möglich gemacht werden kann. Hoffentlich schaffen wir eine komplette Saison – die Vernunft und lückenlose Einhaltung aller Verhaltens-Regeln wären da schon viel wert. Bis jetzt klappt es gut. Weiter so.

Schon in meinem ersten Bericht der Saison habe ich darauf hingewiesen, dass die Tabellen-Stände anfangs nicht ganz so aussagekräftig sind, wie gewohnt. Die Erfolgsquote der Trios hängt stark von der Spielstärke der jeweils zugelosten Gegner ab. Also warten wir ein wenig ab, bis die Tabelle eine vorläufige Struktur bekommt und ziehen wir keine voreiligen Schlüsse.

Eines kann man jetzt schon erahnen: sogenannte „einfachere“ Gegner wird es in dieser Liga wohl kaum geben. Ausrutscher der traditionell kampfstarken Trios gab es schon. Passiert im Corona-Modus ganz leicht, wenn ein Spitzen-Trio einen Lauf hat, dann ist man an diesem Spieltag sozusagen „ausgeliefert“.

Die Ergebnisse dieser 2. Trio-Runde waren schon deutlich besser als im ersten Durchgang: der Liga-Schnitt lag diesmal schon bei durchaus herzeigbaren 201,56 Pins. Freilich stark beeinflusst durch die neuerlich auf Spitzenniveau agierenden Trios von KSV Wr.Netze/Unistahl 1 (3944 Pins – 219,11 Schnitt) und Etoile 2 (3849 Pins – 213,83 Schnitt). 2 weitere Trios sprengten noch die 200-Schnittgrenze: Strike & Spare mit 3690, gezogen vom Startmann Hans Had (1346), und der BSC Phönix mit 3626. Heute gab es nur zweimal Spielertausch – sechs Trios spielten durch.

 

Unser Spiel:     Überraschende Startaufstellung: Heini Bittner, Karl Serloth und Andi Pfeifer stürzten sich in das zweite Corona-Abenteuer. Immerhin waren wir heute komplett. Das heißt heuer: sparsame fünf Mann hoch.

Wir waren auf Bahn 22 eingeteilt und standen einem der „Lieblings-Gegner“ gegenüber: Strike & Spare. Dass es normaler Weise eine wieder „enge Kiste“ werden würde, war Programm.

Spiel 1 wurde mit 574 zu 561 unsere Beute, worauf die Gelben im Spiel 2 nicht nur den Spieß umdrehten, sondern fast ein Lehrspiel ablieferten (562 : 652). Wurscht, auch nur 2 Punkte. Karli Serloth wollte jetzt ausgetauscht werden und Martin nahm mich für ihn in die Mannschaft. Spiel 3 brachte unsere Tages-Bestleistung, aber leider wieder keine Punkte. 663 zu 690 – schade. Sehr eng dann Spiel 4 und diesmal mit dem besseren Ende für uns. 623 zu 607. Punkte-Gleichstand: 4 zu 4. Spiel 5 wieder sehr eng und neuerlich schafften wir 583 : 570 einen knappen Sieg. Das Tages-Minimalziel, nämlich 6 Punkte, war erreicht. Schade, dass uns im Schluss-Match etwas die Luft ausging. 560 zu 610. Nach Runde 1 also auch heute ein 6:6-Unentschieden. Wir werden sehen, ob uns dieser Start noch lange nachhängen wird. Die Gegner werden nicht leichter…

 

ighlight

 

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Spiel 6

Serie

Schnitt

Bittner

207

221

245

185

206

186

1250

208,330

Serloth

172

158

-

-

-

-

330

165,000

Andreas Pfeifer

195

183

226

238

214

145

1201

200,170

Fiala

-

-

192

200

163

229

784

196,000

Trio-Ergebnis

574

562

663

623

583

560

3565

198,060

Gegner

Strike & Spare BC

 

 

Ergebnis Gegner

561

652

690

607

570

610

3690

205,000

Punkte

2

0

0

2

2

0

 

6 Punkte

 

Die Besten des Spieltages:     

Weiterhin ohne Punkteverlust KSV/Wr.Netze Unistahl 1. Wieder 12:0 Punkte, diesmal mit 3944 Pins – 219,11 Schnitt (gg den vermeintlichen Liga-Mitfavoriten Etoile 1/3417) – nur 4 Pins weniger als in Runde 1. Alle Achtung.

8:4 Punkte mit 3626 Pins reichten dem BSC Phönix heute für den zweiten Tages-Rang (gg Stadlau/3595).

Zwei 6:6-Unentschieden für Strike & Spare (3690) gg Tyrolia (3565) und für Etoile 2 (stolze 3849 Pins reichten unglücklicher Weise nur für ein Remis) gg KSV Wr.Netze/Unistahl 2 (3595).

 

Die besten Spieler des Tages: David Dudek (Etoile2) 1404 (265/4.Spiel,247/2), Walter Rieger (Unistahl1) 1374 (Tageshöchstspiel 279/1, 253/3), Hans Had (Strike) 1346, Alex Rauscher (Unistahl1) 1331 (246/3) und Martin Leb (Unistahl2) 1300 (278/2). 1200er-Serien für Thomas Schäfer (Phönix) 1284 (246/4), Heini Bittner (Tyrolia) 1250 (245/3), Roman Fürbacher (Unistahl1) 1239 (258/2), Erich Binder (Etoile2) 1225, Günter Weiss (Etoile2) 1220, Christoph Rohrmoser (Strike) 1205 (258/2) und Andreas Pfeifer (Tyrolia) 1201.

Höchste Trio-Ergebnisse:  KSV Wr.Netze/Unistahl 1 – 721/3,708/2,688/1, Etoile 2 – 714/4,678/5, Strike & Spare – 690/3,652/2, Unistahl 2 – 673/2,656/1, Tyrolia – 663/3, Etoile 1 – 661/3.

 

Tabelle nach Runde 2

Pkte

Pins

1.(1)

KSV Wr.Netze/Unistahl 1

24

7892

2.(3)

Etoile 2

16

7405

3.(4)

BSC Phönix 1

14

7218

4.(2)

Stadlau 1

14

7026

5.(5)

Tyrolia 1

12

6947

6.(7)

Strike & Spare BC

8

7129

7.(8)

KSV Wr.Netze/Unistahl 2

6

7060

8.(6)

Etoile 1

2

6900

 

Zusammenfassung:     Erst 2 Runden geschafft und KSV Wr.Netze/Unistahl 1 hat schon 2 andere sogenannte Große aus dem Weg geräumt: zwei überzeugende 12:0 Siege gegen die Vereinskumpels von Unistahl 2 und Co-Favorit Etoile 1. Das ist schon eine Marke, die eine frühe Vorentscheidung erahnen lässt. Dahinter eigentlich noch alles offen, weil die neuen noch gewöhnungsbedürftigen „Ganzjahres-Duelle“ auf einer Doppelbahn noch viel ermöglichen können.

Bleibt gesund. Bis bald.

Walter