TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Team Herren 2019/20 – 3. Runde, 15.12.2019, Plus

 

Die Bedingungen:     Die 3. Runde der Wiener Liga Herren Teams ist gelaufen. Zum 2. Mal war man in der Plus am Werk – und diesmal waren die Ergebnisse doch deutlich niedriger als Ende September. Eingeteilt war die WLH im Bahnen-Bereich 15-22. Es war wieder spannend und die eine oder andere Überraschung war das Salz in der Suppe. Nur 44 Spieler waren in den 8 Teams am Werk und 35 spielten die komplette 5er-Serie durch. 19 Serien (rund 54 %) lagen über 1000, davon 2 sogar über 1100. Beachtlich, weil die Bahnen nicht so lange durchhielten wie nach den Erfahrungen der letzten Wochen erwartet.

4 der 8 Teams erreichten Mannschafts-Schnitte von 200+, der Liga-Schnitt lag bei vergleichsweise moderaten 198,585. Nicht nur zufriedene Gesichter waren zu sehen, weil sich in so manche 5er-Serie böse Ausrutscher eingeschlichen hatten. Ja, es war oft ein schmaler Grat zwischen Strike und Split.

Technisch alles ok. Das Service-Team wie immer flink und bemüht.

 

Unser Spiel:     Es läuft bei uns ja heuer ohnehin nicht so prickelnd und zu allem Überdruss fehlte heute auch noch Daniel Brock – einer unserer Besten - aufgrund einer Erkrankung.

Das Start-Team: Bittner-Andreas Pfeifer-Fiala- Martin Pfeifer (nach Fuß-OP erstmals wieder dabei)-Liftenegger. Etoile war auf 19-20 erster Gegner und wir kamen mit der Ölung recht gut zurecht und hatten lange Zeit auch einen Bonuspunkt im Visier. War aber nicht. 5 Siegpunkte mit 997 zu 952 – gegen Etoile auch keine Kleinigkeit. Im zweiten Spiel gegen Future/BTA auf 17-18 hielt uns Martin Pfeifer mit schönen 254 am Leben. Deutlich positives Ergebnis und weitere 5 Punkte mit 991 zu 845. Black Jack, das sich davor mit 1197 das Tages- und sogar Vereins-Höchstspiel gesichert und damit „warm“ gespielt hatte, war nächster Gegner auf 21-22. Zwar im Duell mit uns deutlich schwächer (993), aber für uns (899) auch im zweiten Aufeinandertreffen in dieser Saison wieder zu stark. Entnervt und dementsprechend mit schwacher Performance unterwegs war für mich jetzt Schluss. Neuzugang Karli Serloth kam für mich nach drei soliden Reserve-Spielen ins Team.

KSV Wr.Netze/Unistahl 1 revanchierte sich im vierten Spiel des Tages auf 17-18 für die zuletzt gegen uns kassierte Niederlage. Mit mageren 919 gegen 1112 waren wir chancenlos.

Schluss-Match auf 19-20. Mäßiges Niveau. Und gegen Stadlau setzte es die dritte Niederlage des Tages. Das 918 zu 930 wäre wohl vermeidbar gewesen. Schade drum.

 

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner Heinrich

186

198

207

201

220

1012

202,400

Pfeifer Andreas

175

203

149

192

171

890

178,000

Fiala Walter

207

155

158

189 R

152 R

861

172,200

Pfeifer Martin

193

254

165

175

155

942

188,400

Liftenegger Martin

236

181

220

157

187

981

196,200

Serloth Karl

183 R

203 R

196 R

194

185

961

192,200

Team-Ergebnis

997

991

899

919

918

4724

188,960

Gegner

Etoile

Future

BJB

Unistahl1

Stadlau

 

 

Ergebnis Gegner

952

845

993

1112

930

4832

 

Punkte

5

5

2

2

2

 

16

Bonuspunkte

0

0

0

0

0

0

GesPkte 16

 

Die Anderen und die Tagesbesten:      Wie gesagt, 6 der 8 Teams auf 200er-Kurs. KSV Wr.Netze/Unistahl1 mit 5479 Pins (219,16 Schnitt) und 30 Punkten zum dritten Mal in Serie am stärksten. Wie schon in Runde 2 folgten auch heute Stadlau (5032/24) und KSV Wr.Netze/Unistahl 2 (5060/19). Die Black Jack Bowler setzten als Vierter ein deutliches Lebenszeichen: gute 5111 Pins und ebenfalls 19 Punkte. Etoile erreichte 17 Punkte mit 5016 Pins. Tyrolia (4724) und Future/BTA (4702) folgten mit je 16 Punkten. 13 Punkte für den BSC Phönix (4593 Pins).

Beste Einzelspieler:      Roman Fürbacher (KSV Wr.Netze/Unistahl 1) 1179 (235,8 Schnitt und zwei fantastische Tageshöchstspiele hintereinander: 290/2. und 289/3.) mit komfortablem Vorsprung auf seinen Team-Kollegen Alexander Rauscher 1111 (245/4.) voran. Weiters: Martin Leb (ebenfalls Unistahl 1) 1090 (246/3.), Benjamin Kubalek (Unistahl 2) 1086 (255/1.), Michael Loos (Etoile) 1085 (247/2.), Manfred Panzenböck (Unistahl 2) 1078 (247/5.), René Höflich (Unistahl 1) 1072, Thomas Haag (Stadlau) 1059, Philipp Steinbach (ebenfalls Stadlau) 1054. Es folgten 2 Black Jacker: Dusan Kometter 1048 und Yong Ho Lee 1043 (279/2.), Patrik Ondra (Stadlau) 1034 (242/4.), Wolfgang Hauska (BJB) 1028, Andreas Leb (Unistahl 1) 1027, Robert Fürst (Future) 1026, Walter Treitler (BJB) 1021, Heinrich Bittner (Tyrolia) 1012, Günter Weiss (Etoile) 1005 und Michael Rauscher (Stadlau) 1004.

Beste Team-Ergebnisse/Bonuspunkte für: Black Jack (1197/2. – Tageshöchstspiel und lt. Aussage des BJB-„Urgesteins“ Walter Treitler vermutlich auch Vereins-Rekord), KSV Wr.Netze/Unistahl2 (1160/1.), KSV Wr.Netze/Unistahl1 (1154/3.,1134/2.,1112/4.,1051/1.), Stadlau (1098/4.,1062/3.) und Etoile 1085(5.)

 

Tabelle nach dem 3. Spieltag:

Punkte

Pins

1.(1)

KSV Wr.Netze/Unistahl 1

87

16218

2.(2)

KSV Wr.Netze/Unistahl 2

64

15499

3.(4)

Stadlau 1

63

15100

4.(3)

Etoile 1

58

15469

5.(5)

Tyrolia 1

52

14728

6.(7)

Black Jack Bowler

49

14972

7.(6)

BSC Phönix 1

45

14430

8.(8)

Future/BTA 1

45

14286

 

Zusammenfassung:       Stadlau (überholte Etoile durch eine gute Mannschafts-Leistung und ist damit weiter im Vormarsch) und die Black Jack Bowler (mit dem bemerkenswerten Highscore 1197 im Duell gegen Leader KSV Wr.Netze/Unistahl 1) sorgten für die Überraschungen dieser dritten Runde. Unistahl 1 hat den Vorsprung auf die eigene zweite Mannschaft fast verdoppelt. Es wäre eine satte Überraschung, wenn Fürbacher, Rauscher & Co den Wiener Meistertitel noch vergeigen würden.

Bis bald

Walter