TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Österr. Cup 2019, Wiener Vorrunde – 22.09.2019, Plus

 

Die Bedingungen:      Wiener Qualifikation zum Österreichischen Cup. 17 der 18 startberechtigten Wiener Mannschaften waren am Start (das Nicht-Antreten des Teams von Stadlau 3 bescherte Etoile 1 ein Freilos), um die Wiener Teilnehmer am Österreichischen Cup zu ermitteln. KSV Wr.Netze/Unistahl1 ist als Vorjahrs-Sieger fix qualifiziert.

Die 8 Sieger aus den KO-Duellen, drei sogenannte Lucky Loser (die pinstärksten Verlierer) und Etoile 1 qualifizierten sich gemeinsam mit den Black Jack Bowlers für den Österr. Cup, der am 12. und 13. Oktober 2019, ebenfalls in der Plushalle, ausgetragen wird.

Die neue alte Hausölung hatten nicht alle Akteure so im Griff, wie sie es sich in Erinnerung an die Vorjahrs-Saison gewünscht hätten. Immerhin 16 Spieler warfen aber 3er-Serien von 600+ (im Vorjahr lagen noch stolze 15 Serien über 650).

Es gab keine technischen Probleme. Die Stimmung war gut. Die Teams waren auf den Bahnen 15 bis 30 am Werk.

 

Unser Spiel:     Wir – als das auf dem Papier stärkere Tyrolia-Team für das ich im Normalfall berichte - waren uns zwar unserer Stärke bewusst (die in jedem Fall zumindest für ein Semifinal-Ticket als Lucky Loser reichen sollte), aber dennoch froh, keinen übermächtigen Gegner auf den Bahnen 29-30 zugelost bekommen zu haben. Aber BC Stadlau 2 war nicht zu unterschätzen – die können auch ordentlich Bowling spielen. Jedenfalls waren die Stadlauer aber ein angenehmerer Gegner als unser Vorjahrs-Gegenüber, unsere eigenen Club-Kollegen.

Unsere zweite Mannschaft hatte weniger Los-Glück, musste doch auf den Bahnen 17-18 einer der Favoriten aus der Wiener Liga, KSV Wr.Netze/Unistahl2, bekämpft werden. Aber die Möglichkeit der direkten Quali beider Tyrolia-Teams für das Semifinale war vor dem Beginn intakt.

Die Siegerquoten in den acht KO-Duellen lagen heute zwischen 2814 (BC Alt) und 3020 Pins (Tyrolia 1). Die Lucky-Loser rutschten mit Quoten von 2726 bis 2873 Pins durch. Das spannendste Match lieferten Strike & Spare (2873 – bester Lucky Loser) und die Black Jack Bowlers (2896) auf den Bahnen 15-16 ab.

Wie immer kam es in der Cup-Quali nur auf die gespielten Pins an, Siegpunkte spielten keine Rolle.

Unser Team heute: Bittner-Brock-Andreas Pfeifer-Fiala--Liftenegger. Martin Pfeifer nach einer OP noch rekonvaleszent (aber „zur Not“ anwesend) und Neuzugang Karl Serloth derzeit auf Kuraufenthalt. Unsere Personaldecke also nach wie vor eher knapp bemessen.

Im ersten Spiel entwickelte sich ein enger Schlagabtausch mit den Stadlauern auf im Quervergleich hohem Niveau, das wir letztendlich mit 16 Pins Vorsprung (1044 zu 1028) für uns entschieden. Diesen Vorsprung bauten wir mit eher bescheidenen 920 zu 856 auf schon fast beruhigende 80 Pins aus. Im Endkampf machten wir alles klar und erreichten mit 1056 zu 965 und somit 3020 Gesamtpins das höchste Ergebnis des Tages. Das sind 5 Pins mehr als KSV Wr.Netze/Unistahl2 gegen unsere zweite Mannschaft scorte, die heute leider nicht ihre Möglichkeiten ausschöpfen konnte.

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

TYROLIA 1

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Serie

Schnitt

Bittner

214

200

197

611

203,667

Brock

205

174

219

599

199,667

Pfeifer Andreas

238

153

171

562

187,333

Fiala

172

168

216

556

185,333

Liftenegger

215

224

253

692

230,667

Team-Ergebnis

1044

920

1056

3020

201,333

Ergebnis Stadlau 2

1028

856

965

2849

+171 Pins

 

TYROLIA 2

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Serie

Schnitt

Horak

195

172

152

519

173,000

Langer Michael

157

201

133

491

163,667

May

208

215

146

569

189,667

Schoppik

213

164

182

559

186,333

Mangst

163

162

181

506

168,667

Team-Ergebnis

936

914

794

2644

176,267

Ergebnis Unistahl 2

986

947

1082

3015

 -371 Pins

 

Die besten Einzelspieler des Tages:      Martin Liftenegger (Tyrolia1) 692 (253/3.Spiel), Alexander Pittesser (Stadlau1) 679 (244/2.), Hermann Zatzka (Funk1) 653 (Tageshöchstspiel 266/2.), Manfred Panzenböck (Unistahl2) 659 (253/2.), Martin Salomon (BC Alt) 643, Thomas Schäfer (Phönix1) 640 (254/3.), Leopold Endl (Casino), Dusan Kometter (BJB) und Richard Opitz (Stadlau2) alle 638, Andreas Schlägner (Unistahl2) 634, Georg Hrabec (Stadlau2) 632 und Jun Culbengan (Phönix1) 627.

Beste Teams: Tyrolia 1 und KSV Wr.Netze/Unistahl 2 lagen mit 3020 bzw. 3015 Pins als einzige Teams mit über 200 Mannschafts-Schnitt Kopf an Kopf voran. Der BSC Phönix1 kam mit 2964 Pins diesen beiden führenden Teams noch am nächsten.

 

Alle Begegnungen und die Aufsteiger (fett gedruckt) im Überblick (* pinstärkste Verlierer):

 

Bahnen

Mannschaft 1

Pins

Mannschaft 2

Pins

15-16

Strike & Spare*

2873

BJB

2896

17-18

Tyrolia 2

2644

KSV Wr.Netze/Unistahl2

3015

19-20

Casino

2919

Future/BTA

2589

21-22

BC Alt

2814

1. ÖBC

2670

23-24

BSC Phönix 1

2964

BSC Phönix 2*

2726

25-26

Pegasus/Kobra 1

2622

Funk 1

2916

27-28

Etolile 2

2591

Stadlau 1

2821

29-30

Tyrolia 1

3020

Stadlau 2*

2849

 

Etoile 1

 

(Freilos)

 

 

 

Zusammenfassung:      Die neue alte Hausölung gibt einiges her, ist aber heuer noch lange nicht ausgereizt. In den folgenden Wochen geht da bestimmt noch viel mehr. Spannend wird wieder der Vergleich mit den Bundesländer-Teams – dann allerdings vermutlich wieder auf Sonder-Ölungen, was die Karten neu mischen wird. Das eine oder andere Bundesländer-Team wird dann Mitte Oktober mit Sicherheit neuerlich mitmischen. Ich freue mich schon darauf.

Bis bald

Walter