TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Team Herren 2018/19 – 5. Runde, 24.02.2019, Plus

 

Die Bedingungen:     4. Kräftemessen der Wiener Liga Herren-Teams in der Plushalle. Die Hausölung erlaubte wieder ein hohes Leistungs-Niveau, das etwa den Ergebnissen in den Runden 2 und 3 entsprach.

Insgesamt versuchten 43 Spieler in den 8 Teams ihren Beitrag zu leisten und auf den Bahnen 21-32 (die Doppelbahn 25-26 musste nach Problemen schon bald aus dem Bewerb genommen werden) wurden immerhin 35 komplette 5er-Serien im Team verzeichnet. Der General-Schnitt lag bei knapp über 205 Schnitt und 21 der 35 kompletten Serien lagen über der stets angestrebten 200 Schnitt-Messlatte. 6 der 8 Teams erreichten einen Mannschafts-Schnitt jenseits der 200.

Diese 5. Runde der Wiener Liga Herren sparte nicht mit Kuriositäten bzw. entbehrlichen Besonderheiten – vielleicht kann man mit einem Augenzwinkern auch Schmankerln dazu sagen. Also der Reihe nach: im Startspiel musste Etoile gegen Tyrolia den besten Mann vorgeben, weil dessen Kugeln – unter Zeitmangel – in der Plushalle nicht und nicht aufzufinden waren. Die ohnehin unter Personalmangel leidenden Black Jack Bowlers standen aufgrund einer Krankmeldung zum Start nur zu viert auf der Bahn – der eilig telefonisch herbei gerufene Edeljoker (nach seiner Aussage aufgrund muskulärer Probleme rund drei Monate ohne Wettkampf-Praxis) konnte folglich erst etwa gegen Mitte der ersten Partie einsteigen und nur mehr wenig Schadensbegrenzung leisten. Last but not least: im Schluss-Match zwischen Stadlau und Strike &Spare entstand auf der Bahn 23 ein spektakulärer „Flur-Schaden“, nachdem ein Stadlau-Akteur beim „Abräum-Versuch“ nach einem Split-Anwurf mit dem Daumen in der Kugel hängen blieb und sein Ball die Hallen-Decke in Stücke drosch – ein Hoppala, das man in dieser Ausprägung bisher nur von You Tube-Kuriositäten kannte.

Warum das aus meiner Sicht passierte möchte ich hier nicht weiter kommentieren, um nicht noch Öl ins Feuer zu gießen. Jedenfalls entbehrlich, das Ganze.

Die Nach- und Reparatur-Arbeiten waren nach einem Bewerb wohl selten so ausgefallen wie diesmal.

Die Stimmung war gut. Die Spiele waren interessant. Die Bahnen „hielten“ gefühlt etwas länger als sonst. Einsatz der Plus-Crew und Küchenleistung lagen wieder auf gewohnt hohem Plus-Niveau. Danke.

 

Unser Spiel:     Das Start-Team: Bittner-Brock-Andreas Pfeifer-Fiala-Liftenegger. Erster Gegner auf 21-22 war Leader Etoile, das in diesem Aufeinander-Treffen auf Michael Loos nicht zurück greifen konnte, weil Mika lange Zeit seine Bälle in der Halle nicht finden konnte und damit beim Start nicht ready war. Lange sah es nach einer klaren Sache für den Tabellen-Führer aus, aber wir hatten nach zwischenzeitlich beträchtlichem Rückstand im Endkampf diesmal das bessere Ende für uns. Meine 244, Liftis 235 und Daniels 232 reichten zum knappen 1072 zu 1049. Weiter gegen Black Jack auf 23-24. Es klappte wie am Schnürchen: Daniel 247, ich 245, Andi 227 und Lifti 222. 1127 zu 1005 – wir waren überzeugt, dass auch Heini bald in die Spur finden würde. Und so kam es auch. Nach Kugelwechsel war im Spiel 3 (gegen BSC Phönix auf den Ersatz-Bahnen 31-32) auch Heini wie gewohnt an Bord. 1041 zu 1037. Die gewohnt schwierige Partie gegen das jüngste Team der Liga. Diesmal zu unseren Gunsten. Spielertausch bei den Pfeifer-Brüdern. Martin (bislang tolle 717 in der Reserve) kam jetzt für Andi. Im Spiel 4 bekam ich – diesmal für mich gänzlich unerwartet, weil ich mich gut in Form fühle – grobe Schwierigkeiten mit den bereits einbrechenden Bahnen, wobei der lausige 10er-Pin das Hauptproblem darstellte. Für mich stand er das ganze Spiel über auf einer Insel, weil der Spare-Ball wegen zu geringem Spieltempo stets im letzten Moment anlief. Die Kollegen (allen voran Daniel 247 und Martin Liftenegger 245) konnten Gott sei Dank meine 136er-Sargpartie neutralisieren und den Sieg gegen keinesfalls überzeugende Stadlauer einfahren. 1001 zu 903. Ende gut – alles gut (für mich). Neuerlich Spielertausch – eh klar. Andi Pfeifer kam nach Kurzaufenthalt in der Reserve für mich zurück ins Team. Leider war gegen KSV Wr.Netze/Unistahl 1 auf den schon sehr schwierigen Bahnen der Faden gerissen und wir konnten im Schluss-Match nicht mehr bestehen. 934 zu 1078. Schade.

Aber immerhin vier Mal die 100 Siegpunkte eingesackt. Passte.

 

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner Heinrich

189

186

235

192

158

960

192,000

Brock Daniel

232

247

226

247

186

1138

227,600

Pfeifer Andreas

172

227

178

206 R

221

1004

200,800

Fiala Walter

244

245

217

136

235 R

1077

215,400

Liftenegger Martin

235

222

185

181

224

1047

209,400

Pfeifer Martin

214 R

277 R

226 R

245

145

1107

221,400

Team-Ergebnis

1072

1127

1041

1001

934

5175

207,000

Gegner

Etoile

BJB

Phönix

Stadlau

Unistahl1

 

518 Pkte

Ergebnis Gegner

1049

1005

1037

903

1078

5072

 

Siegpunkte

100

100

100

100

0

 

400 Pkte

 

 

 

 

 

 

 

918 GesPkte

 

Die Anderen und die Tagesbesten:      KSV Wr.Netze/Unistahl1 beendete diese 5. Runde in der aktuellen Saison erstmals als bestes Team. Fürbacher, die Leb-Brüder, Alex Rauscher und Thomas Gross scorten 5479 Pins (über 219 Schnitt) und erreichten damit vier von fünf möglichen 100ern – machte zusammen 948 Punkte. Tyrolia schaffte ebenfalls 4 Tagessiege mit 5175 Pins (918 Punkte), Stadlau lag mit 5136/400 (914 Punkte) nur knapp dahinter. 822 Punkte (5216/300) für Etoile, 817 (5169/300) für Strike & Spare, 606 (5057/100) für den BSC Phönix. Die ersatzgeschwächten Black Jack Bowlers schafften 581 Punkte (4806 Pins/100 Siegpunkte) und KSV Wr.Netze/Unistahl2 war heute mit 4969 Pins ohne Siegpunkte nicht gerade vom Spielglück begünstigt.

Beste Einzelspieler:     Zum dritten Mal in dieser Saison lag wieder Roman Fürbacher (Unistahl1) mit 1223 Pins voran (244,6 Schnitt – 279 im 5. Spiel,258/4.,245/3.). Hans Had (Strike & Spare) folgte mit 1161 (268/1.,244/3.), Oliver Schwarzbauer (Etoile) mit 1141 (257/1.,247/3.), Daniel Brock (Tyrolia) mit 1138 (jeweils 247 in Spiel 2 und 4), Martin Leb (Unistahl1) mit 1126 (258/1.), Dusan Kometter (BJB) mit 1117, Alex Rauscher (Unistahl1) mit 1114 (248/4.) und Thomas Gross (Unistahl1) mit genau 1100. 13 Spieler schafften 1000+: Michael Rauscher (Stadlau) 1088 (Tageshöchstspiel 290 gleich zum Start), Philipp Steinbach (Stadlau) 1082 (279/2.), Thomas Schäfer (Phönix) 1077 (244/2.), Günther Schroll (Strike & Spare) 1065 (254/2.), Patrick Stiel (Etoile) und Lukas Christian (Phönix) je 1056, Martin Liftenegger (Tyrolia) 1047, Gregor Fiebiger (Unistahl2) 1037, Christoph Rohrmoser (Strike & Spare) 1027, Daniel Repolles (Phönix) 1019, Johann Riegler (BJB) 1018, Patrik Ondra (Stadlau) 1015 und René Frank (Unistahl2) 1002.

Gute einzelne Spiele gelangen: Michael Loos (Etoile) 270/3., Alex Pittesser (Stadlau) 256/5., Manfred Panzenböck (Unistahl2) 246/1., Walter Fiala (Tyrolia) 245/2.,244/1., Martin Pfeifer (Tyrolia) 245/4. und Martin Klein (Unistahl2) 245/2.

 

Die Tabelle nach dem 5. Spieltag:

1.(1)

Etoile

4672

539 + 400  

529 + 400

550 + 500

532 + 400

522 + 300

Rückstand in Punkten

2.(2)

KSV Wr.Netze/Unistahl1

4293

533 + 400

548 + 300

554 + 400

511 + 100

548 + 400

379

3.(3)

Tyrolia 1

4064

476 + 100

556 + 400

510 + 300

504 + 300

518 + 400

608

4.(6)

Stadlau

3668

521 + 100

499 + 200

504 + 100

530 + 300

514 + 400

1004

5.(5)

BSC Phönix

3622

484 + 200

523 + 300

506 + 300

503 + 200

506 + 100

1050

6.(4)

KSV Wr.Netze/Unistahl2

3540

512 + 300

498 + 100

523 + 200

510 + 400

497 + 000

1132

7.(8)

Strike & Spare

3355

491 + 400

483 + 200

481 + 000

483 + 000

517 + 300

1317

8.(7)

Black Jack Bowlers

3244

475 + 100

493 + 100

487 + 200

508 + 300

481 + 100

1428

 

Zusammenfassung:       Das Spitzen-Trio rückte etwas näher zusammen. Ab Platz 4 wird der Abstand zum zwischenzeitlichen Stockerl größer, weil außer dem BSC Phönix kein Team den bisherigen Tabellen-Platz behalten konnte. Stadlau war wieder gut unterwegs. Strike & Spare (diesmal nach 2 sieglosen Runden wieder mit 3 Tagessiegen) gab die rote Laterne an die Black Jack Bowlers weiter. Der BSC Phönix behauptete Platz 5 durch gutes Pin-Ergebnis, obwohl es mit Siegpunkten heute so gar nicht klappen wollte.

In der Cumberland-Halle geht es am 24. März weiter.

Bis dann

Walter