TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Team Herren 2018/19 – 2. Runde, 14.10.2018, Plus

 

Die Bedingungen:     Zweiter Auftritt der Wiener Liga Herren-Teams in der Plushalle. Und wieder gab es Top-Ergebnisse zu bestaunen. Wieder erreichten 4 der 8 Teams Mannschaftsschnitte über 200. Der Liga-Schnitt lag mit 206,425 deutlich über dem aus Runde 1. Das bislang höchste Tagesergebnis der neuen Saison gelang heute dem BC Tyrolia mit respektablen 5.558 gespielten Pins (222,32 Schnitt) und 4 Tagessiegen.

45 Spieler waren insgesamt in den 8 Teams am Werk, 34 spielten die 5er-Serie in der Mannschaft durch.

24 x (das sind mehr als 70 %) ergab das Serien von über 200 Schnitt.

Der in bestechender Form agierende Roman Fürbacher (KSV Wr.Netze/Unistahl 1) schoss mit 1271 Pins (das sind sagenhafte 254,2 Schnitt) den Vogel ab.

6 Akteure folgten mit Ergebnissen 1100+ und 17 x gab es Serien über 1000.

Aufgrund der teilweise langen Strike-Serien blieb die Spannung in den Kämpfen zwischen den Top-Teams lange erhalten. Die Bahnen brachen zwar spätestens nach dem dritten Spiel deutlich ein, aber immer mehr Aktive reagierten in dieser bereits bekannten Situation richtig und schafften so auch noch im vierten und fünften Spiel ordentliche Quoten.

Ich erwarte in den nächsten Runden weitere Steigerungen und hoffe auf neue Rekorde, die ja immer noch das Salz in der Suppe sind.

Mir sind keine störenden technischen Probleme aufgefallen. Kleinigkeiten wie Kamera-Einstellungen wurden im laufenden Bewerb routiniert bereinigt.

 

Unser Spiel:     Das heutige Start-Team: Bittner-Brock-Fiala-Martin Pfeifer-Liftenegger. Die in Runde 1 noch nicht bespielten Gegner waren nach dem neuen Zähl- und Spielsystem heute zu Beginn dran. Das Überraschungsteam der 1. Runde, Strike & Spare, war auf den Bahnen 27-28 zuerst zu bekämpfen. Nachdem Heini und ich im Paar-Lauf mit Spare und 7-ling los legten, war der Sieg bald fixiert. Heini strikte zum Tageshöchstspiel 290 aus und ich landete letztlich bei 254. Zusammen mit Martin Pfeifers 232 ergab das wunderbare 1182. Strike & Spare war mit 992 diesmal chancenlos. Etoile (heute ohne Daniel Hahn) war jetzt auf 23-24 nächster Gegner. Und es ging in gleicher Tonart weiter: Martin Pfeifer hart am perfekten Spiel (288), Martin Liftenegger 280, Daniel Brock 247 – und wir schafften zusammen noch einen Pin mehr. 1183 zu 970 – Tyrolia-Herz, was willst du mehr. So einen Blitzstart hatten mir meines Wissens im Team-Bewerb noch nie zuvor. Auch das nächste Team – unser traditioneller Angst-Gegner BJB – musste noch dran glauben. Auf 25-26 lief es für uns nicht viel schlechter: Heini 253, Martin Pfeifer 246, meine 243 und ML´s 231 ergaben stolze 1158 zu 923. 300 Siegpunkte waren im Kasten.

Daniel machte jetzt für Andi Pfeifer Platz, der auf den Reserve-Bahnen mit steigendem Erfolg unterwegs war. Der BSC Phönix – auch nicht gerade unser Lieblingsgegner und ebenfalls gut unterwegs – war dann auf 27-28 gegen uns am Start. Martin Pfeifer (253 und damit mittlerweile schon fast auf Rekordkurs) und Heini (231) konnten Andi Pfeifers matten Einstieg und meinen zwischenzeitlichen Rückfall nicht wett machen. Immerhin standen noch 1037 zu Buche, aber Phönix war mit 1063 um eine Nuance besser. Schade. Im Schluss-Match gegen Stadlau auf 29-30 reichten uns dann errangelte 998 zu 976 zum vierten Tagessieg.

In Summe blieb eine ordentliche Wieder-Gutmachung unserer bescheidenen Leistung in der ersten Team-Runde Mitte September. War unser Ziel und ist gelungen. Super.

 

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner Heinrich

290

170

253

231

228

1172

234,400

Brock Daniel

201

247

185

218 R

224 R

1075

215,000

Fiala Walter

254

198

243

169

186

1050

210,000

Pfeifer Martin

232

288

246

253

162

1181

236,200

Liftenegger Martin

205

280

231

211

191

1118

223,600

Pfeifer Andreas

180 R

235 R

225 R

173

231

1044

208,800

Team-Ergebnis

1182

1183

1158

1037

998

5558

222,320

Gegner

Strike

Etoile

BJB

Phönix

Stadlau

 

556 Pkte

Ergebnis Gegner

992

970

923

1063

976

4924

 

Siegpunkte

100

100

100

0

100

 

400 Pkte

 

 

 

 

 

 

 

956 GesPkte

 

Die Anderen und die Tagesbesten:      Wie schon oben erwähnt: 4 der 8 Teams auf 200er-Kurs. Top-Team heute Tyrolia mit 5558 Pins / Schnitt 222,32 und 400 Siegpunkten (ergibt 956 Punkte) vor Etoile 929 (5285 = 529 Punkte + 400) und KSV Wr.Netze/Unistahl1 848 (5481 = 548  + 300). BSC Phönix schaffte 823 Punkte (5232 = 523 + 300), Stadlau 699 (4987 = 499 + 200), Strike & Spare 683 (4834 = 483 + 200), KSV Wr.Netze/Unistahl2 598 (4981 = 100) und die Black Jack Bowlers 593 (4927 = 493 + 100).

 

Beste Einzelspieler:     Roman Fürbacher (Unistahl1) 1271 (213-266-266-247-279), Martin Pfeifer (Tyrolia) 1181 (232-288-246-253-162), Heini Bittner (Tyrolia) 1172 (Tageshöchstspiel 290/1.,253/3.,231/4.), Günter Weiss (Etoile) 1137 (237/5.,236/2.), Michael Loos (Etoile) 1123 (264/5.,241/1.), jeweils 1118 von Martin Liftenegger (Tyrolia – 280/2.,231/3.) und Alex Rauscher (Unistahl1 – 239/3.,234/5.), Walter Gonaus (Unistahl2) 1097 (2q32/2.), Rafael Repolles (Phönix) 1084 (259/1.,232/3.), Thomas Schäfer (Phönix) 1070 (255/4.,247/1.), Walter Treitler (BJB) 1056 (244/1.), Hans Had (Strike) 1055 (239/5.), Walter Fiala (Tyrolia) 1050 (254/1.,243/3.), die beiden Stadlauer Michael Rauscher (246/1.) und Alex Pittesser (258/3.,241/4.) erreichten 1047 und Andreas Leb (Unistahl1) 1044(234/2.)

 

 

Die Tabelle nach dem 2. Spieltag:

 

1.(1)

Etoile

1868

539 + 400

529 + 400

Rückstand in Punkten

2.(2)

KSV Wr.Netze/Unistahl 1

1781

533 + 400

548 + 300

87

3.(3)

Strike & Spare

1574

491 + 400

483 + 200

294

4.(7)

Tyrolia 1

1532

476 + 100

556 + 400

336

5.(5)

BSC Phönix

1507

484 + 200

523 + 300

361

6.(4)

KSV Wr.Netze/Unistahl2

1410

512 + 300

498 + 100

458

7.(6)

Stadlau

1320

521 + 100

499 + 200

548

8.(8)

Black Jack Bowlers

1168

475 + 100

493 + 100

700

 

 

Zusammenfassung:       Tyrolia schaffte mit dem heutigen Top-Ergebnis als einziges Team eine signifikante Änderung der Tabellen-Situation. Schon jetzt wird deutlich, dass die Siegpunkte im neuen (testweise eingesetzten) Zählsystem das Um und Auf sind – was man ohnehin vor dem Start schon wusste und so geplant hatte. Das Pin-Ergebnis schlägt aufgrund der 10%-Regel nicht so durch, wie es wünschenswert wäre. Und das sage ich nicht nur, weil mein Team, der BC Tyrolia, trotz 273 Mehr-Pins auf Etoile nur läppische 27 Pünktchen gut machen konnte, während KSV Wr.Netze/Unistahl 1 mit 196 Mehr-Pins sogar 81 Punkte verlor. Die Ähnlichkeit mit der Charakteristik des Trio-Bewerbs gefällt mir persönlich nicht ganz so gut.

Aber (ich wiederhole mich gerne): geben wir dem neuen System eine Chance und urteilen wir endgültig erst am Ende der Saison. Ich nehme mich selbst bei der Nase.

Sollte sich das neue System letztendlich nicht bewähren, würde ich gerne bei einer eventuellen Diskussion um Alternativen mit machen.

Bis bald

Walter