TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Österr. Cup 2018, Wiener Vorrunde – 30.09.2018, Plus

 

Die Bedingungen:      Wiener Qualifikation zum Österreichischen Cup. 17 komplette Wiener Mannschaften und 1 Rumpfteam (wie leider schon im Vorjahr – damals waren nur 4 Mann dabei – war der BSC Phönix zur Wiener Cup-Qualifikation nur mit einem Rumpfteam erschienen – diesmal sogar nur mit 3 Mann) waren am Start, um die Wiener Teilnehmer am Österreichischen Cup zu ermitteln. Die Black Jack Bowlers sind als Vorjahrs-Sieger fix qualifiziert. BSC Phönix wäre mit nur 3 Mann nicht startberechtigt gewesen, hat – sehr sportlich eingestellt - dankenswerter Weise dennoch mit gespielt, damit Etoile 1 nicht auf Bahn 13-14 die erforderlichen drei Spiele allein herunter spielen muss. Für die Folgejahre sollte sich die Club-Leitung aber dennoch etwas einfallen lassen.

Die 10 Sieger aus den KO-Duellen und die drei pinstärksten Verlierer-Teams qualifizierten sich gemeinsam mit den Black Jack Bowlers für den Österr. Cup, der am 20. und 21. Oktober 2018, ebenfalls in der Plushalle, ausgetragen wird.

Die neue Hausölung war natürlich bei einem Großteil der Aktiven sehr willkommen. Immerhin 13 Spieler warfen 3er-Serien von 650 und mehr. 5 davon kamen sogar teils weit über 700 – alle Achtung. Den Vogel schoss der junge Be-Hander René Höflich (KSV Wr.Netze/Unistahl 1) ab: 279(Tageshöchstspiel)-240-257 brachten ihm die hervorragende Tages-Topserie von 776 (über 258 Schnitt).

René wird ohnehin schon länger eine tolle Bowling-Zukunft voraus gesagt. Ich gratuliere herzlich und halte gerne die Daumen für künftige Erfolge auf höchstem Niveau.

 

Es gab keine technischen Probleme. Die Halle war gut gefüllt, die Stimmung war entsprechend. Die besseren Ergebnisse wurden heute mehrheitlich auf den „oberen“ Bahnen (ab 21-22) erzielt.

 

Unser Spiel:     Schon wieder – wie im Vorjahr – kein wirkliches Wunschlos für uns: wir zogen unsere Vereinskollegen als Gegner. Zwar immer ein pickelndes Duell, aber leider mit dem Nachteil, dass der Verlierer unbedingt unter den drei Pin-Stärksten sein sollte, damit wir noch mit beiden Teams Ende Oktober dabei sein können. Wir wissen, dass wir mit beiden Teams überdurchschnittlich hoch spielen und daher mithalten können, aber leider klappte das heute nicht. Eine für unseren Verein „freundlichere“ Auslosung hätte immerhin die Möglichkeit aufgetan, eine „schwächere“ Mannschaft zu erwischen und auch mit geringerem Score quasi durch zu „rutschen“. Heute waren jedoch mindestens 2912 Pins notwendig – mit einer einzigen Ausnahme: Pegasus/Kobra 1 konnte mit eher bescheidenen 2613 gegen Sportunion BC Funk 3 bestehen.

Wie immer kam es in der Cup-Quali nur auf die gespielten Pins an, Siegpunkte spielten keine Rolle.

Unser Team heute: Bittner-Brock-Fiala-Martin Pfeifer-Liftenegger. Wir erwischten einen guten Start. Mit 203 war ich nach offenem 10er-Frame „Lederer“ – im Quervergleich ergab das gute 1093. Nur Unistahl 1 (1178) und Stadlau 1 (1173) waren zu diesem Zeitpunkt besser. Nach Spiel 1 hatten wir einen satten Vorsprung von 166 Pins. 974 im zweiten Spiel waren nicht schlecht und reichten – nicht zuletzt aufgrund eines 835-Totalversagers unserer Kumpel – für den deutlichen Ausbau unseres Vorsprungs auf komfortable 305 Pins. Man könnte sagen schon „traditionell“ ging wieder unser drittes Spiel in die Hose. Müde 889 zu 958 reduzierten unseren Vorteil auf schlussendlich 236 Pins. Unser Ziel war erreicht, aber ganz glücklich waren wir mit unserer Performance nicht. Ich persönlich schon gar nicht.

Schade um unsere zweite Mannschaft, die leider nicht annähernd ihr Potenzial ausschöpfen konnte. Nur Roland Horak (644) und Roland Schwarz (609) waren gut unterwegs.

Leider waren die Bahnen – wie leider erwartet – in diesem Team-Bewerb wieder spätestens nach 2 Spielen „fertig“. Das im späteren Spielverlauf notwendige höhere Tempo konnten wir mehrheitlich heute nicht bringen und im Nach-Korrigieren bezüglich Linien-Wahl waren wir oft nicht glücklich unterwegs.              

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

TYROLIA 1

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Serie

Schnitt

Bittner

248

181

168

597

199,000

Brock

226

213

171

610

203,333

Fiala

203

160

178

541

180,333

Martin Pfeifer

205

219

166

590

196,667

Liftenegger

211

201

206

618

206,000

Team-Ergebnis

1093

974

889

2956

197,067

Ergebnis Tyrolia 2

927

835

958

2720

+236 Pins

 

TYROLIA 2

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Serie

Schnitt

Horak

205

205

234

644

214,667

May

176

154

159

489

163,000

Schwarz

215

179

215

609

203,000

Weissenböck

167

147

171

485

161,667

Schoppik

164

150

179

493

164,333

Team-Ergebnis

927

835

958

2720

181,333

Ergebnis Tyrolia 1

1093

974

889

2956

 -236 Pins

 

Die besten Einzelspieler des Tages:      5 Dreier-Serien mit 700+: René Höflich (Unistahl 1) 776 (279-240-257), Michael Rauscher (Stadlau 1) 743 (265-257-221), Alexander Pittesser (Stadlau 1) 717 (225-215-277), Roman Fürbacher (Unistahl 1) 712 (237-238-237) und Alexander Rauscher (Unistahl 1) 708 (266-245-197) waren die Erfolgreichen.

Bemerkenswerte einzelne Spiele: Erich Binder (Etoile) 266/1.Spiel, Martin Barborka (Vienna Striker) 258/3., Dieter Frisch (1.ÖBC) 258/1., Thomas Gross (Unistahl 1) 257/2. und Christian Celler (Stadlau 1) 255/3.

Beste Teams: KSV Wr.Netze/Unistahl 1 war heute allen anderen Teams mehr als deutlich überlegen – eine Machtdemonstration der Hausherren. Neben dem besten Gesamtergebnis von sagenhaften 3441 Pins (229,4 Schnitt) lagen 3 Spieler über 700, unterstützt von Thomas Gross´ guten 662 und Dominik Korans 583.

Stadlau 1 kam mit 3295 (Rauscher 743-Pittesser 717-Celler 666) recht nahe.

Etoile (3075) und Future/BTA (3014) komplettierten die 200er-Mannschaftsschnitte.

 

Alle Begegnungen und die Aufsteiger (fett gedruckt) im Überblick (* pinstärkste Verlierer / ** nur 3 Mann):

 

Bahnen

Mannschaft 1

Pins

Mannschaft 2

Pins

13-14

BSC Phönix **

1720

Etoile

3075

15-16

Strike & Spare

2933

Pohlenia

2435

17-18

Tyrolia 1

2956

Tyrolia 2

2720

19-20

Funk 3

2444

Pegasus/Kobra 1

2613

21-22

KSVWr.Netze/Unistahl2

2912

Stadlau 2

2753

23-24

Future/BTA

3014

1.ÖBC

2893

25-26

Alt

2975

Casino *

2959

27-28

Vienna Striker *

2937

Stadlau 1

3295

29-30

Funk 1 *

2937

KSVWr.Netze/Unistahl1

3441

 

 

Zusammenfassung:      Die neue Hausölung gibt einiges her, ist aber noch lange nicht ausgereizt. In den folgenden Wochen geht da bestimmt noch mehr. Sonder-Ölungen anlässlich von Staatsmeisterschafts-Finaltagen holen uns aber sicherlich wieder in die Niederungen des tatsächlichen Leistungsvermögens zurück. Was wahrscheinlich in der Zukunft eine weitere Reduktion der bereits jetzt schon teilweise  dramatisch dürftigen Starterfelder mit sich bringen wird.

Bis bald

Walter