TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga 5er Herren 2017/18 – 7. Runde, 29.04.2018, Cumberland

 

Die Bedingungen:     Die Wiener Liga Herren war nach dem 18.3. neuerlich in der Cumberland-Halle eingeteilt – und wahrscheinlich stimmt der angestaubte Spruch „Übung macht den Meister“. 4 der 6 Teams erreichten einen Mannschaftsschnitt über 200 und der Generalschnitt lag in dieser 7. Runde bei 200,18. Gegenüber Runde 6 (damals knapp 196) also eine ordentliche Steigerung. Die eingesetzten nur 31 Spieler schafften 15 komplette 5er-Serien über 1000, davon 2 x sogar über 1100. Wie schon in der Vorrunde waren die Reserve-Bahnen sehr schütter besetzt. Schade. Ein Rätselraten über die Motive dafür überlasse ich diesmal den anderen.

Aber einige Argumente gehören schon nachdrücklich wiederholt: der Geldmangel für Hallen und Verband wird dadurch nicht entschärft. Das muss uns bewusst sein. Da sind wir alle miteinander gefordert.

Wie schon in der Vorrunde musste man die höhere Temperatur in der Halle erst einmal verdauen und die dadurch vom Start weg schon wieder sehr griffigen Bahnen mit tauglichen Mitteln bespielen. Gelang natürlich nicht auf Anhieb. Serienweise Splits und in der Folge viele offene Frames durch hektische Spielweise waren anfangs die Folge. Nach und nach stellten sich die Aktiven auf die Bahnen-Verhältnisse ein (übrigens: der Abrutsch wieder angenehm) und die Ergebnisse erreichten in Summe doch das erwartete Niveau.

Wenig technische Probleme, allerdings fiel auf, dass oft nicht alle Pins aufgestellt wurden und – vermutlich aufgrund nicht exakter Kamera-Einstellungen auf verschiedensten Bahnen nicht korrekt angezeigt wurde. Hallenteam und Schiedsrichter routiniert und unauffällig. Angenehme Stimmung.

 

 

Unser Spiel:     Diese 7. Runde bestritten wir buchstäblich mit dem letzten Aufgebot (sprich: wir waren gerade noch 5). Daniel Brock musste sich leider mit Fieber am Spieltag krank melden und unser Schnitt-Bester(?) – David Dudek – fehlte nach Cup und den 5er-Runden 1 (nur die Spiele 1-3 dabei), 3, 4 und 7 zum bereits x-ten Mal, was unserer Performance nicht gerade zuträglich war. Wie ein junger und sehr talentierter Spieler sein(?) Team immer wieder hängen lassen kann, ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar. Seit 1974 bin ich jetzt beim BC Tyrolia, aber so eine unklare Personal-Situation ist mir in diesen Jahrzehnten noch nie untergekommen. Ich denke positiv: man muss hoffen, dass triftige Gründe für diese entbehrliche Situation vorliegen.

Startaufstellung also notgedrungen: Bittner-Andreas Pfeifer-Fiala-Martin Pfeifer-Liftenegger. Und, welche Überraschung, wir spielten heute durch und gottseidank gar nicht schlecht.

Los ging es auf 7-8 gegen Black Jack und wir taten uns traditionell schwer. Nach  einem knappen Sieg in Runde 6 hatten wir diesmal wieder das Nachsehen. Unsere im Quervergleich ganz guten 996 reichten nicht gegen 1024 von Hauska (254) & Co. Spiel 2 gegen Stadlau auf 9-10 lief nicht so gut, wurde aber mit 964 zu 945 gewonnen, weil ausgerechnet Martin Leb (130) mit den Bahnen-Verhältnissen nichts anzufangen wusste. Es folgte unser Tages-Highlight gegen Unistahl 1 auf 5-6. Martin Pfeifer (257), Heini (249) und ich (247) konnten gemeinsam Druck machen. Das herzeigbare Ergebnis: 1144 (Tageshöchstspiel) zu 1018. Unser zweiter Siegpunkt war eingefahren. Fast schon traditionell bekamen wir im Spiel 4 (noch dazu auf 11-12) ordentlich eine aufs Mützchen. Etoile (ohne Daniel Hahn) war mit 914 zu 1068 mehr als eine Nummer zu groß. Auch im letzten Spiel des Tages auf 7-8 fiel für uns kein Siegpunkt mehr ab. Unistahl 2 setzte sich, geführt von Walter Rieger (242), mit 1060 zu 1013 durch.

In Summe wieder ein erfreulicher Spieltag. Wir hielten mit den Spitzenteams mit. Nur Spitzenreiter Etoile war einen Schritt voraus.

 

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner Heinrich

233

194

249

203

200

1079

215,800

Pfeifer Andreas

150

188

177

182

223

920

184,000

Fiala Walter

221

188

247

191

199

1046

209,200

Pfeifer Martin

202

184

257

146

192

981

196,200

Liftenegger Martin

190

210

214

192

199

1005

201,000

Team-Ergebnis

996

964

1144

914

1013

5031

201,240

Gegner

BJB

Stadlau

Unistahl1

Etoile

Unistahl2

 

 

Ergebnis Gegner

1024

945

1018

1068

1060

5115

 

Punkte

0

1

1

0

0

2

 102,31 PP

 

Die Anderen und die Tagesbesten:      4 Teams über 200 Schnitt: Tagessieger diesmal der unangefochtene Spitzenreiter Etoile (5233 Pins/209,32 Schnitt und 4 Siege). Dahinter, wie schon in Runde 6, eher knappe Entscheidungen: KSV Wr.Netze/Unistahl 2 mit 505/4 vor Tyrolia mit 5031/2 und KSV Wr.Netze/Unistahl 1 mit 5025 gespielten Pins bei 1 Sieg. Mit Respektabstand dann Stadlau (4876/2) und Black Jack (4812/2).

 

Beste Team-Ergebnisse: Tyrolia  – Tageshöchstspiel 1144 im 3. Spiel,1013/5., Unistahl 2 – 1114/3.,1060/5., Etoile – 1086/5.,1078/1.,1068/4,1013/3., BJB – 1055/4.,1024/1., Unistahl 1 – 1035/4.,1018/3.,1011/5., Stadlau – 1022/5.

 

Beste Einzelspieler:      Roman Fürbacher (Unistahl1) 1165 (233 Schnitt – 263/1.,237/5.,236/4.), Anton Stiel (Etoile) 1113 (247/1.,236/5.,233/4.), Heinrich Bittner (Tyrolia) 1079 (249/3.,233/1.), Kurt Weiss (Etoile) 1073 (235/1.), Dominik Koran (Unistahl1) 1059 (234/3.), Walter Fiala (Tyrolia) 1046 (247/3.), Patrick Stiel (Etoile) 1039 (256/2.), Walter Rieger (242/5.,236/3.) und Manfred Panzenböck (236/4.) beide Unistahl2 erreichten 1037, ihr Kollege Walter Gonaus 1031 (247/3.). Weitere Serien 1000+: Wolfgang Hauska (BJB) 1014 (254/1.), Erich Binder (Etoile) 1009 (236/5.), René Höflich (Unistahl1) 1008 (237/3.) und Martin

Liftenegger (Tyrolia) 1005.

 

 

Die Tabelle nach dem 7. Spieltag:

1.(1)

Etoile

761,28 PP

 

2.(2)

KSV Wr.Netze/Unistahl 1

738,43

 Rückstand  in PP 12,35 

3.(3)

Tyrolia 1

738,10

13,18

4.(4)

KSV Wr.Netze/Unistahl 2 

722,10

39,18

5.(5)

Stadlau 1

712,16

49,12

6.(6)

Black Jack Bowlers

696,12

65,16

 

Zusammenfassung:       Etoile baute die Tabellen-Führung weiter aus. Tyrolia rückte näher an KSVWr.Netze/Unistahl 1 heran. Die beiden Teams trennen nur noch 33 Pins. Eine Runde vor Schluss scheinen die Tabellen-Positionen 4 – 6 bezogen. Nur durch kleine Wunder können die 3 Teams auf den Stockerlplätzen noch verdrängt werden bzw. die Black Jack Bowlers dem Abstieg entgehen. Wunder gibt es aber bekanntlich selten. In der Plushalle am 27. Mai fallen die letzten noch offenen Entscheidungen.

Bis bald

Walter