TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

2. Landesliga 5er Herren 2015/16 – 5. Runde, 28.02.2016, Cumberland

 

Die Bedingungen:    Um es vorweg zu nehmen: einfach war es gestern nicht, aber durchaus o.k. Als Sportler will man nichts geschenkt haben, aber auch nicht überfordert sein. Kann man sich nicht gleich mit den speziellen und fairen Bedingungen anfreunden, dann muss man doch – wie in meinem Fall – bedenken, dass es halt nur manchmal ein Wunder geben kann, wenn man in einer Halle nicht so oft anzutreffen ist (warum auch immer). Jeder ist selbst für sein Bowlingspiel verantwortlich – passt so. Einzelne Spiele gelangen nach Wunsch, andere waren nicht gleich immer eine mittlere Katastrophe, aber halt gerade so, dass man mit seiner Leistung nicht zufrieden sein durfte. Eine Strike-Linie war nicht einfach zu finden, geschweige denn zu halten. Kleine Ungenauigkeiten und Fehler führten sofort zu kapitalen Splits – auch bei den Mannschaften, die man durchaus als „Hausherren“ bezeichnen kann. Die Ergebnisse spiegeln meine Einschätzung wider: kein Team schaffte ein Spiel 1000+ und kein Team schaffte einen Mannschaftsschnitt von über 190. Der Gesamtschnitt der 2. Landesliga lag gestern bei, für Wiener Verhältnisse eher bescheidenen, 183 Schnitt. Eigentlich ok, wären wir nicht durch Fabelergebnisse anderswo verwöhnt. Lediglich fünf Aktive schafften eine Serie mit 200 Schnitt, dabei auch Ricci Klug mit exakt 1000. Übrigens: mir ist aufgefallen, dass gestern in der 2. Landesliga kein einziger Linkshänder im Einsatz war (hoffentlich habe ich niemand übersehen), sieht man vom linksorientierten Bihander Thomas Schäfer ab, der mit konzentriertem Spiel auch unter den Tagesbesten landete.

Im Ablauf gab es keine technischen Probleme. Dass sich im Finish eine Bahn „verabschiedete“ war nicht weiter schlimm, weil genug Reserve-Bahnen verfügbar waren und auf der Reserve-Doppelbahn nur noch 2 Spieler am Werk waren – kein Wunder, „man will sich ja nicht den Schnitt zusammenhauen“ (könnte man daraus schließen, tue ich aber nicht).

Service in der Halle und Schiedsrichter gewohnt routiniert und unaufgeregt. Stimmung halt nicht großartig, weil sich viele nur mehr an der Schnitt-Phantomgrenze 200 messen. Ein Fehler.

 

Unser Spiel:     Erstmals seit dem Cup am 26. September stand wieder die Startmannschaft Schoppik-Horak-Bittner-Fiala-Liftenegger auf der Bahn (Robert Kukla konnte diesmal nicht dabei sein). BSC Phönix war erster Gegner auf 7-8. Für Roland und mich ging es mehr als holprig los: Splitorgien, verfehlter Einser-Pin und der eine oder andere Washout oder Cherry machten uns das Leben schwer. Alfi, Heini und Martin hielten uns in diesem Startspiel „am Leben“. Am Ende standen ein knappes 911 zu 897 und der erste Siegpunkt zu Buche. Wir waren überrascht, dass unser eher bescheidenes Ergebnis im Quervergleich das zweitbeste dieses ersten Durchgangs war. Ähnlich knapp dann das Match gegen Etoile-Hahn & Co auf 9-10. Nach engem Hin und Her verloren wir 892 zu 920. ABP wartete jetzt auf 5-6 und es lief verhältnismäßig gut, was sich in einem deutlichen 963 zu 878 widerspiegelt. Unser bestes Ergebnis erzielten wir anschließend auf den Randbahnen 11-12 gegen Casino mit 979 zu 935. Bislang 3 Siegpunkte waren ok. Schlusspunkt auf unseren Startbahnen 7-8 gegen die Gelben. Nachdem Roland vom Start weg nicht zu seinem Spiel fand und mit dem Schicksal haderte, kam unser junger Bihander Leon Lackner zu seinem Debut in der Kampfmannschaft. Nur Heini konnte mit den auch nicht berauschend spielenden Gegnern mithalten und das war zu wenig. Dieser immer wichtige Siegpunkt gegen Strike & Spare war heute wieder einmal weg: 868 zu 933. Die vierte Niederlage in fünf Runden – gegen die Gelben schmerzt sowas ein wenig…

 

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

TYROLIA 1

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Schoppik Alfred

211

140

177

211

164

903

180,600

Horak Roland

159

162

178

147

-

646

161,500

Bittner Heinrich

206

166

213

235

205

1025

205,000

Fiala Walter

140

222

201

172

167

902

180,400

Liftenegger Martin

195

202

194

214

182

987

197,400

Lackner Leon

126 R

173 R

160 R

178 R

150

787

157,400

Team-Ergebnis

911

892

963

979

868

4613

184,520

Gegner

Phönix

Etoile

ABP

Casino

Strike

 

 

Ergebnis Gegner

897

920

878

935

933

4563

 

Punkte

1

0

1

1

0

3

 95,13 PP

 

Die Anderen und die Tagesbesten:      In Front gestern der BSC Phönix mit 4735 gespielten Pins und 3 Siegpunkten, knapp gefolgt von Strike & Spare, das mit 4652 Pins auf vier Siege kam. Tabellenführer  Tyrolia 1 landete mit 4613/3 auf Platz 3. Etoile erspielte 4577/3, Casino Wien 4513/1 und ABP 4427/1.

Beste Einzelspieler:      Franz Hahn (Etoile) 1037 (240 im 4. Spiel), Thomas Schäfer (BSC Phönix) 1026 (230/4.), Heini Bittner (Tyrolia) 1025 (235/4.), Gerald Simané (BSC Phönix) 1017 (234/2.) und Richard Klug (Casino Wien) 1000 (Tageshöchstspiel 267/3.).

Weitere gute Einzelspiele: Christoph Rohrmoser (Strike & Spare) 236/3., Hans Had (Strike & Spare) 235/2.

Beste Teamergebnisse: Strike & Spare 988/4., 965/3., BSC Phönix 986/4., 980/3., 967/5., Tyrolia 979/4., 963/3.

 

Die Tabelle nach dem 5. Spieltag:

1.(1)

Tyrolia 1

PP 502,36

 

2.(2)

Strike & Spare 1

493,41

Rückstand  in PP 8,45

3.(3)

Etoile 2

480,10

22,26

4.(5)

BSC Phönix 1

472,11

30,25

5.(4)

Casino Wien

471,18

31,18

6.(6)

ABP 1

  457,03

45,33

 

                       

                                   

                                                          

                                                                      

           

 

Zusammenfassung:       Strike & Spare hat durch den neuerlichen Sieg im direkten Duell den Rückstand auf Leader Tyrolia etwas verringert. Der BSC Phönix überholt wieder Casino und ABP verliert im Kampf gegen den Abstieg weiter an Boden. Jetzt geht es wieder in die Plushalle und abschließend zweimal nach Hernals in die ehemalige Posthalle.

ern

Bis bald

Walter