TYROLIA AM BALL - unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

1. Klasse 3er Herren 2014/15 - 6. und letzte Runde, 08.03.2015, Plus

 

Die Bedingungen:        Wir nehmen, nein ich nehme die Bahnenbedingungen nunmehr so hin, wie sie sind. Mache ich in meinem Lieblingssport seit fast 50 Jahren ohnehin seit jeher, weil ich für meine Leistungen nie die Bahnen sondern immer nur mich selbst verantwortlich mache. Wenn sich aber das allgemeine Ergebnis-Niveau drastisch nach oben oder unten ausschlägt, da wird man halt nachdenklich. Ich weiß auch, dass eine Diskussion darüber meist zu nichts führt. Danke für die „Aufklärung“ durch TT – brachte ganz klar einiges Licht ins Dunkel. Stimmt selbstverständlich alles, was Plus Bowling unter dem Titel „summerswing vs winterswing“ als Antwort auf meinen letzten Bericht postete. Auch Ted Thompson hat natürlich mit seinen Ausführungen vollkommen recht – gut, dass man das einmal so kompetent und allgemein verständlich von beiden Seiten lesen konnte. Ich kannte das Thema schon und das Problem war mir bewusst, dennoch wage ich es, noch einmal darauf zurück zu kommen. Wie gesagt: stimmt alles, erklärt aber die Situation in unserer Plushalle meines Erachtens dennoch nicht. Warum? Weil die Verhältnisse nicht aufgrund des Jahreszeitenwechsels (Sommer vs Winter) anders wurden, sondern schlagartig aus anderen Gründen – welchen auch immer. Warum behaupte ich das weiterhin so stur? Weil die Wiener Temperaturen lt. Internet-Vergleich am 9.12.2014 (Betriebsliga-Termin) bei max. 5 Grad C lagen und am 27.1.2015 (Betriebsliga-Termin) auf annähernd gleichem Niveau (nämlich bei max. 3,6 Grad C) und dennoch rund um diesen Jänner-Termin die Ergebnisse plötzlich „explodierten“ (noch Mitte Jänner wären Fabelergebnisse in Serie nicht denkbar gewesen). Und: seit damals Woche für Woche auf gleichem oder noch höherem Niveau bestätigt werden. Seit damals „läuft“ es plötzlich bei vielen Aktiven um Klassen besser – obwohl wir auch im Dezember schon länger in der sogenannten „kalten Jahreszeit“ waren. Die Innentemperatur in der Halle schien mir annähernd gleich, die Luftfeuchtigkeit kann ich nicht beurteilen. Ein Sommer-Winter-Gefälle scheint mir aber über den Jahreswechsel höchst unwahrscheinlich.

Die Betriebsliga nehme ich nur als ein Beispiel von vielen. In Verbands-Bewerben und selbst bei Trainings ist Gleiches zu beobachten.

Die heutige letzte Runde im 3er-Bewerb der Wiener Sonntags-Ligen (WLD, WLH und 1. Klasse Herren) hatte es in sich. Spannung pur bis zum Schluss. Tolle Atmosphäre, tolle Ergebnisse und keine technischen Probleme – und die sprichwörtlich guten „Ripperln“ auf der Tages-Speisekarte. Bowler-Herz, was willst du mehr?

 

Unser Spiel:     Unsere  Besetzung wie gehabt: Fiala-Bittner-Liftenegger. Um einen Stockerl-Platz wollten wir allemal noch mitkämpfen und so gingen wir in diesen letzten Spieltag. Leider matter Start auf 15-16 gegen Pegasus-Kobra. Nach unserem 540 zu 615 standen wir in unserem Vorhaben schwer unter Druck. Mit 653 zu 594 konnten wir uns anschließend auf 9-10 gegen Black Jack 1 die ersten beiden Siegpunkte sichern. Etoile 3 auf 11-12 war mit 612 zu 550 leichter zu besiegen als erwartet. Bitter dann unsere x-te knappe Niederlage im 10er-Frame der Schluss-Spieler: diesmal konnten wir gegen ABP, obwohl bis dahin im Vorteil, den Sack nicht zu machen. Ein vermeidbares 580 zu 584. Ewig schade um diese Punkte.

Der bis dahin punktelose bisherige Leader Strike & Spare musste dann auf 14-15 head-to-head unbedingt bezwungen werden, um die Chance auf eine Medaille zu wahren und gleichzeitig die Gelben in der Tabelle zu überholen. Kurz und gut (für uns): es gelang mit 609 zu 546. Die Gelben haderten mit ihrem Schicksal. Einer der Titelfavoriten, Black Jack 2, wartete jetzt auf 11-12. Heute hatten einmal wir die Nase vorne, und zwar mit dem denkbar knappsten Vorsprung. 628 zu 627 – Martins Nachwurf entschied diesen Krimi. Er brauchte 8 und schaffte diese Pflichtübung mit glücklichem Pinfall auch exakt.

Letztes Match der Saison gegen Etoile 2 (Franz Hahn & Co) auf 13-14. Extrem trockenes Terrain, das ich leider als einziger im Team nicht mehr bezwingen konnte. 569 zu 635 – schade, auch die Silberne wäre bei einem Sieg noch drinnen gewesen. Mit Bronze waren wir auch nicht unzufrieden, denn immerhin waren wir vor diesem Schlusstag noch sechs Punkte hinter Strike & Spare gelegen.

 

ighlight

 

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

TYROLIA 1

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Spiel 6

Spiel 7

Serie

Schnitt

Fiala

204

206

214

192

176

236

148

1376

196,571

Bittner

179

226

196

190

212

188

200

1391

198,714

Liftenegger

157

221

202

198

221

204

221

1424

203,429

Team-Ergebnis

540

653

612

580

609

628

569

4191

199,571

Gegner

Pegasus

BJB1

Etoile3

ABP

Strike

BJB2

Etoile2

 

 

Ergebnis Gegner

615

594

550

584

546

627

635

4151

 

Punkte

0

2

2

0

2

2

0

 

   8 Punkte

 

Die Besten des Spieltages:    

Bestes Team Pegasus-Kobra mit 4478 Pins (mehr als 213 Schnitt) und 12 Siegpunkten. Etoile 2 erreichte mit 4377 Pins ebenso 10 Punkte wie ABP mit „nur“ 4214 gespielten Pins. Der neue Meister Black Jack Bowlers 2 brachte 8 Punkte mit 4306 Pins ins Trockene, während Tyrolia mit lediglich 4191 Pins ebenfalls mit 8 Punkten abschloss. Schlecht lief es für Etoile 3 (3796/4), noch schlechter für Black Jack 1 (3976/2). Mit einem rabenschwarzen Tag (3949/2) wurde der bisherige Leader Strike & Spare auf Tabellen-Platz 4 durchgereicht.

Die besten Einzelspieler des Tages: Heribert Zirps, Pegasus-Kobra 1557 (222,4 Schnitt – 255 im 2. und 247 im 3. Spiel), René Bauer, Pegasus-Kobra 1507 (267/2.), Franz Hahn, Etoile 2 – 1485, Mario Miladinovic, ABP 1470 (244/3.), Alois Lichtenegger, Etoile2 – 1456, Rudolf Friess, BJB 1 – 1453, Christian Stefan, BJB 2 – 1444 (248/6.), Anton Stiel, Etoile 2 – 1436 (247/6.), Wolfgang Wondratsch, BJB 2 – 1434, Johann Riegler, BJB 2 – 1428 und Martin Liftenegger, Tyrolia 1424.

Christian Provaznik, Strike & Spare erreichte mit 268/6. das Tageshöchstspiel.

Höchste Team-Ergebnisse:  Pegasus-Kobra 708/2.,660/5.,654/6.,651/3., Strike & Spare 690/6., Etoile 2  667/6., Tyrolia 653/2., ABP 650/5.

 

Abschluss-Tabelle

nach Runde 6

Pkte

Pins

1.(2)

BJB 2

50

24970

2.(3)

Etoile 2

48

25045

3.(4)

Tyrolia 1

44

25050

4.(1)

Strike & Spare 1

44

24996

5.(5)

Pegasus-Kobra 1

44

24730

6.(6)

ABP 1

42

24172

7.(7)

BJB 1

32

24380

8.(8)

Etoile 3

32

23909

Meister Black Jack Bowlers 2 und Vizemeister Etoile 2 steigen in die Wiener Liga auf.

Black Jack 1 steigt in die 2. Klasse A und Etoile 3 in die 2. Klasse B ab.

Aus der Wiener Liga steigen Casino und Future-BTA in die 1. Klasse ab. Die Aufsteiger aus den beiden 2. Klassen stehen noch nicht fest.

 

Resümee:      Letztendlich etwas überraschender Ausgang in dieser sehr ausgeglichenen Liga. Weder Black Jack 2 als Meister, noch Black Jack 1 als Absteiger hatten viele auf ihrer Rechnung. Gratulation an alle Medaillen-Gewinner

Bis bald

Walter