TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

2. Landesliga 5er Herren 2013/14 – 6. Runde, 16.03.2014, Floridsdorf

 

Die Bedingungen:     Die 2. Landesliga war heute im 3. Stock eingeteilt. Im Gegensatz zur 4. Runde Ende Jänner 2014 taten sich die meisten Teams etwas leichter, obwohl man allgemein auch heute wieder von den in der Vergangenheit üblichen Top-Ergebnissen im 3. Stock weit entfernt war. Was war anders? Ich hatte das Gefühl, dass etwas mehr Öl aufgetragen war, aber die Spieler dennoch „mehr Platz“ hatten, wie wir im Bowling-Chinesisch gerne sagen, wenn eine breitere Spur in die Strike-Gasse führt. Die Pins fielen traditionell leicht, weil auch die trägeren Maschinen mehr Zeit lassen, um noch den einen oder anderen Restpin unverhofft mitzunehmen. Zwischen 5. und etwa 15. Latte war bei runder und exakter Kugelfreigabe ein guter Anwurf zu erwarten. Hohe Split-Rate bei den meisten Aktiven, die zu viel wollten.

Die Bahnen-Konditionen hielten weitgehend bis zum Ende durch, wenn auch die Randbahnen 31-32 aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit eine größere Herausforderung waren.

Es gab kaum technische Probleme, weshalb auch alle Aktiven weit früher in den Nachmittag entlassen wurden als erwartet.

Das Personal war freundlich und bemüht. Das Raumklima hätten wir uns angenehmer gewünscht: es war stickig und unangenehm. Unter diesen Umständen beginnt man sich langsam vor der warmen Jahreszeit zu fürchten.


Unser Spiel:     Unser Team – Kukla-Horak-Bittner-Fiala-Liftenegger – hatte im Startspiel bereits eine harte Nuss zu knacken: auf 27-28 war der sehr starke Tabellen-Zweite Stadlau erster Gegner. Es wurde das erwartet enge Match und wir hatten durch den Roland Horak-Blitzstart (247) das bessere Ende für uns. 1029 zu 1016. Knappe Sache. Die Ernüchterung folgte auf 33-34 gegen den um den Klassenerhalt fightenden BSC Phönix. Es gelang uns nichts, daher ein deutliches 889 zu 983. Dritter Gegner war Future-BTA (Bahnen 31-32) und zum dritten Mal in Folge konnten wir im 5er-Bewerb gegen Fürst & Co keinen Siegpunkt ergattern, obwohl uns Future als traditionellen „Angstgegner“ einstuft. Hoffentlich reißt diese „Serie“ bald. Kurz: harter Kampf, 1023 : 1042. Schade, hätten wir brauchen können, diesen Siegpunkt.

Zurück auf 27-28. Pegasus/Kobra ist immer schwer zu bekämpfen. In einem durchwachsenen Spiel setzten wir uns wieder einmal durch. 968 zu 939, nachdem wir lange Zeit gleichauf waren. Harte Bewährungsprobe schlussendlich auf 35-36 gegen Strike & Spare. Die Randbahnen beim Fenster deutlich trockener, normal für uns kein Problem, aber heute schon. Viele Räumfehler des gesamten Teams gepaart mit Heinis eher unglücklich verlaufenem Kugelwechsel standen uns im Wege. Die empfindliche Niederlage (886 zu 998) hat uns im Zweikampf um den Wiederaufstieg mit Stadlau allein etwa 4 Punkte gekostet.

Für mich stand der 10er Pin heute auf einer einsamen Insel, aber leider folgten außer Heini alle vereinzelt meinem schlechten Beispiel. Wir müssen und werden uns bessern. Noch sind 2 Runden Zeit.

Floridsdorf hat noch nicht die erhoffte Vorentscheidung für uns gebracht, weil wir heute die beim letzten Mal am 26. Jänner in Floridsdorf erkämpfte deutliche Tabellen-Führung heute wieder genauso schnell fast wieder verspielten. Noch sind wir zwei Punkte voran.

Am 6. April geht es nach Hernals in die Postanlage und der ultimative Showdown erfolgt am 27. April in der Plushalle. Nicht gerade unser Lieblings-Terrain, aber wir werden uns so teuer wie möglich verkaufen. Wäre doch schön langsam Zeit, den Wiederaufstieg zu schaffen. Wir werden uns in die Hände spucken.

 

 Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Kukla Robert

183

188

204

158

181

914

182,800

Horak Roland

247

202

190

163

179

981

196,200

Bittner Heinrich

190

199

248

236

153

1026

205,200

Fiala Walter

203

168

180

199

191

941

188,200

Liftenegger Martin

206

132

201

212

182

933

186,600

Langer Michael

200 R

170 R

136 R

169 R

169 R

844

168,800

Fill Josef

210 R

175 R

193 R

154 R

198 R

930

186,000

Team-Ergebnis

1029

889

1023

968

886

4795

191,800

Gegner

Stadlau

Phönix

Future

Pegasus

Strike

 

 

Ergebnis Gegner

1016

983

1042

939

998

4978

 

Punkte

1

-

-

1

-

2

97,45 PP

 

Die Besten des Spieltages:      Stadlau als einziges Team mit einem Mannschaftsschnitt über 200 (5031 gespielte Pins/ 3 Siegpunkte). Strike & Spare mit 4936/4 knapp dahinter, ebenso Future-BTA mit 4940/3.Es folgten BSC Phönix (4797/3),Tyrolia (4795/2) und Pegasus-Kobra (4697 ohne Siegpunkt).

Beste Einzelspieler:        Robert Fürst (Future) mit 1144 Pins (228,8 Schnitt und Tageshöchstspiel 279 im 4. Durchgang) vor Hans Had (Strike & Spare) 1110 (266/2.). Es folgten Christian Celler (Stadlau) 1057, Christoph Rohrmoser 1049 (257/4.), Patrik Ondra (Stadlau) 1041 (242/2.), Heini Bittner (Tyrolia) 1026 (248/3.), Heribert Zirps (Pegasus) 1025, Reinhard Handler (Future) 1010 und Alexander Pittesser (1004). 

Weitere erwähnenswerte Spiele: Daniel Repolles (BSC Phönix) 258/2. (Schade, dass Daniel nach diesem Spiel seiner Zivildienst-Pflicht folgen musste und dadurch sein Team im Abstiegskampf heute nicht mehr weiter unterstützen konnte), Christian Pittesser (Stadlau) 257/3., Lukas Christian (BSC Phönix) 257/5. und Roland Horak (Tyrolia) 247/1.

Beste Team-Ergebnisse: Strike & Spare 1063/2.-1043/4., Stadlau 1046/3.-1016/1.-1013/5., Future 1042/3.-1017/2., Tyrolia 1029/1.-1023/3. und Phönix 1026/5.

 

Tabelle nach Runde 6

Punkte

Rückstand

1.(1)

Tyrolia 1

603,39

 

2.(2)

Stadlau 1

601,35

2,04

3.(3)

Strike & Spare 1

592,39

11,00

4.(4)

Future/BTA 1

583,41

19,48

5.(5)

Pegasus/Kobra 1

575,08

28,31

6.(6)

BSC Phönix 1

568,17

35,22

 

Resümee:       Die Tabelle wieder praktisch unverändert, nur die Top 4 sind näher zusammen gerückt. Strike & Spare hat neuerlich Boden gut gemacht, während Pegasus-Kobra etwas den Anschluss verlor. Die Aufgabe des BSC Phönix ist auch nicht gerade einfacher geworden. Spannung pur erwartet uns in den verbleibenden zwei Runden.

Bis bald

Walter