TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

2. Landesliga 5er Herren 2013/14 – 2. Runde, 24.11.2013, Prater

 

Die Bedingungen:     A-Seite. Bahnen 1 bis 8. Im Gegensatz zum gestrigen 3er-Bewerb passte heute alles zusammen: sprich Dienstzeiten im Prater und Startzeit der Liga harmonierten. Bowlerherz, was willst du mehr? Öl hätte ich persönlich gerne etwas mehr gehabt, aber man wird ja bescheiden. Da wir die Erfahrungen von gestern heute einbringen konnten, sollten ja die Probleme mit der richtigen Kugelwahl beseitigt sein. Ja, wir haben reagiert – wir sind noch früher auf das harmlosere Kugelmaterial umgestiegen. War gut so. Das erforderliche Tempo bis zum Ende durchzuhalten war allerdings dennoch keine leichte Übung. Wir waren im Quervergleich gut dabei und das war uns in unserer ehemaligen „Heimhalle“ wichtig.

Unser Spiel:     Wir starteten in der momentanen Standardbesetzung nach Papierform: Kukla-Horak-Bittner-Fiala-Liftenegger. Die vom Beginn weg trockenen Bahnen machten uns schwer zu schaffen. Nur Heini fand sofort eine Linie (was er sich schon gestern für heute vorgenommen hatte). Wieder trafen wir zuerst auf die junge Stadlau-Mannschaft, aber auf 5-6 hatten wir diesmal das Nachsehen. Patrick Ondra startete wie aus der Pistole geschossen und sein Tageshöchstspiel von 277 deutete die Möglichkeiten an, die diesem Team in der Liga einen Spitzenplatz eintragen könnten. Mit 941 zu 991 war der erste und gottseidank einzige Siegpunkt heute weg. Auf 3-4 trafen wir dann auf BSC Phönix. In einer äußerst engen und spannenden Partie hatten wir letztendlich mit 967 zu 959 die Nase vorn. Gegen Pegasus/Kobra mussten wir – wie schon gestern im 3er-Bewerb - auf die Bahnen 1-2. Es lief auch heute gut für uns. 1009 zu 901. Eher deutlich, wenn man bedenkt, dass Pegasus/Kobra über einen überragenden (René Bauer) und einen guten Linkshänder (Günther Heyde) verfügt und wir unseren Teamneuling, Linkshänder Sepp „Raster“ Fill, noch in der Reserve auf Touren kommen ließen. Noch. Denn nach diesem dritten Spiel wurde der „Raster“ für Robert Kukla in die Mannschaft getauscht. Robert – an sich dzt. in recht ansprechender Form – kam heute mit den Verhältnissen nicht gut zurecht. Wieder zurück auf 5-6 waren jetzt Provaznik & Co zu bekämpfen. Und die Gelben waren heute nicht die erwartet hohe Hürde, obwohl Heini nach einem eher unglücklichen Kugelwechsel nur einen einzigen Strike einfahren konnte. 927 zu 832 für uns. Kein hohes Niveau, aber man freute sich über den dritten Siegpunkt. Ganz anders das Schlussspiel gegen einen unserer Lieblingsgegner, Future/BTA. Es ging ordentlich zur Sache – und Heini hatte sich mit seiner Hammer auf den weiteren Weg eingestellt. Die Teams heizten einander durch viele Strikes ganz schön ein und erst im 10er-Frame der beiden Schlussmänner fiel die endgültige Entscheidung, nachdem die Strike-Frequenz aufgrund der trockenen Bahnen gegen Spielende bereits deutlich nachgelassen hatte. Mit 1024 zu 1013 waren wir die Glücklicheren.

Noch immer bzw. wieder einmal klang ein Match aus der Vorsaison nach, in dem Future selbst mit einem perfekten Spiel von Alex Lagler in der Posthalle in Hernals nicht gegen uns gewinnen konnte, weil Heini Bittner damals mit 280 konterte.

 

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Horak Roland

182

193

189

220

201

985

197,000

Kukla Robert

182

158

151

-

-

491

163,667

Bittner Heinrich

235

225

221

149

224

1054

210,800

Fiala Walter

185

207

223

200

220

1035

207,000

Liftenegger Martin

157

184

225

177

187

930

186,000

Fill Josef

182 R

175 R

156 R

181

192

886

177,200

Langer Michael

148 R

151 R

171 R

201 R

153 R

824

164,800

Team-Ergebnis

941

967

1009

927

1024

4868

194,720

Gegner

Stadlau

Phönix

Pegasus

Strike

Future

 

 

Ergebnis Gegner

991

959

901

832

1013

4696

 

Punkte

-

1

1

1

1

4

 101,18 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:     Nur Stadlau mit über 200 Mannschaftsschnitt (5076 Pins – 203,04 Schnitt, 5 Siegpunkte). Mit 4868/4 konnten wir noch am ehesten mithalten. Pegasus/Kobra folgte mit 4794/3 vor Future/BTA mit 4710/2. Mit deutlichem Abstand heute am Ende des Feldes: BSC Phönix 4553/0 und Strike & Spare 4422/1.       

Beste Einzelspieler:        Heini Bittner 1054, Walter Fiala 1035, Christian Celler 1023, Patrik Ondra 1016 (277 im 1. Spiel), René Bauer 1013, Alexander Pittesser 1007 (258/3.) und Heribert Zirps 1001.

Weitere erwähnenswerte Einzelspiele: Günther Heyde 252/4., Lukas Christian 251/2., David Dudek 246/3., Karl Witek 241/5.

Beste Team-Ergebnisse: Stadlau 1124/3. und 1007/5., Tyrolia 1024/5. und 1009/3., Future/BTA 1013/5.  

 

Tabelle nach Runde 2

Punkte

Rückstand

1.(2)

Stadlau 1

208,05

 

2.(1)

Tyrolia 1

203,22

4,33

3.(5)

Future/BTA 1

190,14

17,41

4.(6)

Pegasus/Kobra 1

189,01

19,04

5.(3)

Strike & Spare 1

188,31

19,24

6.(4)

BSC Phönix 1

186,12

21,43

 

Resümee:       Die Prater-Resultate waren in unserer Liga unerwartet nicht gerade berauschend. Wir sind weiter auf Kurs und der BC Stadlau hat sich – für mich nicht überraschend, wie schon in der Einleitung meines Berichts vom 22. September angemerkt – bereits heute als starker Gegner im Kampf um den Aufstieg empfohlen. Es wird ein hartes Rennen um den Startplatz in der Wiener Liga. Noch ist kein Team abzuschreiben, obwohl die Tabelle heute scheinbar etwas Struktur bekommen hat. Wir lassen uns nicht täuschen. Die Liga ist heuer sehr ausgeglichen.

Bis bald

Walter

mailto:wafi@chello.at