TYROLIA AM BALL - unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

1. Klasse 3er Herren 2013/14 - 3. Runde, 23.11.2013, Prater

 

Die Bedingungen:        Samstag-Termine in der Prater-Halle sind immer ein Abenteuer. Der Starttermin 10 Uhr und die Öffnungs- und Dienstzeiten der Praterhalle wollen halt nicht so recht zusammenpassen. Wie merkt man das? Na ja, die Aktiven warten halt mit ihrer Ausrüstung vor dem verschlossenen Haupteingang und werden nicht rein gelassen, obwohl „drinnen“ schon „Leben“ ist – aber nur inoffiziell, also freiwillig, weil die Dienstzeit (und Bezahlung) erst um 10 Uhr beginnt. Heute waren das immerhin für zumindest 20 Bowler geschlagene 35 Minuten des ungeduldigen Wartens. Der Wettergott hatte ein Einsehen – es hatte immerhin ca. 8 Plusgrade.

Aber, Herrschaften: da muss man sich was einfallen lassen.

Keine Vergabe von ÖSKB-Terminen in den Prater? Nein, keine gute Lösung.

Kompromiss?

Wie wäre es mit Ligastart 10:30 Uhr – nur an Samstagen? Ähnliches hatten wir ja schon.

Wäre nichts Außergewöhnliches, aber wohl vernünftig.

Am Sonntag sollte ja alles passen, weil schon um 9 Uhr geöffnet (und bezahlt) wird.

Hoffen wir es für die Fünfer am morgigen Sonntag halt…

Die Bahnen: zu wenig Öl, wie zuletzt immer üblich, aber dennoch nicht ganz einladend für echte Highscore-Serien, weil nach nicht einmal 2 Spielen schon zumeist nur mehr die weiteren Wege und/oder sehr hohes Spieltempo erfolgreich waren. Muss nicht sein. Man muss es aber scheinbar leider nehmen, wie es kommt.

Die vernünftigen Alternativen gehen uns sonst ja langsam aus.

Eigentlich eine böse Situation für unseren geliebten Sport. Man wird sehen, wer zuletzt lacht.

 

Unser Spiel:     Wieder in der Standard-Besetzung Fiala-Bittner-Liftenegger. Wieder spielten wir zu dritt durch, was heute nur bei drei der acht Teams der Fall war. Start auf 7-8 nicht ganz nach Wunsch. Wir hatten Losglück, denn mit 579 hätten wir nicht viele Teams im Startspiel geschlagen. Stadlau war mit 509 gnädig. Spiel 2 gegen Etoile auf 3-4 lief dank Heinis 255 deutlich besser. Mit 632 zu 540 konnten wir heute Etoile/ABP schlagen. Im nächsten Spiel auf 5-6 gegen den bisherigen Leader Future/BTA war dann mit dem bisher verwendeten Material der Ofen aus. Kollektives Unbehagen mit Dutzenden 9er-Anwürfen und vereinzelten offenen Frames verhinderten den möglichen Sieg gegen die durchaus schlagbaren Zukunftler, bei denen nur Reinhard Handler gute Performance bot. 522 zu 571. Eine vermeidbare Niederlage. Diesmal hatte ich persönlich die richtige Nase beim Kugelwechsel: ich plagte mich nicht weiter mit der zu starken IQ ab und griff auf moderateres Gerät um, da ich in den jetzt erforderlichen noch weiteren Wegen durch mangelndes Spieltempo keine Chance gab. Ab jetzt lief es bei mir und teilweise bei den Kollegen besser und auf 3-4 konnten wir Casino mit 647 zu 543 und anschließend Pegasus/Kobra auf 1-2 mit 657 zu 570 jeweils deutlich schlagen. Acht Punkte waren „daheim“ – das war´s dann aber leider auch schon. Gegen Black Jack auf 7-8 (581 zu 643) und gegen Phönix zurück auf 1-2 (563 zu 628) hatten wir ebenso deutlich das Nachsehen. Schade, wäre wieder einmal mehr möglich gewesen.

 

ighlight

 

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

TYROLIA 1

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Spiel 6

Spiel 7

Serie

Schnitt

Fiala

211

186

158

244

232

215

223

1469

209,857

Bittner

205

255

173

201

213

187

147

1381

197,286

Liftenegger

163

191

191

202

212

179

193

1331

190,143

Team-Ergebnis

579

632

522

647

657

581

563

4181

199,095

Gegner

Stadlau

Etoile

Future

Casino

Pegasus

BJB

Phönix

 

 

Ergebnis Gegner

509

540

571

543

570

643

628

4004

 

Punkte

2

2

0

2

2

0

0

 

   8 Punkte

 

Die anderen und die Tagesbesten:    

Nur zwei Teams mit über 200 Schnitt: Black Jack erreichte mit 4263 Pins 12 Punkte, während Phönix mit 4270 Pins 10 Punkte erspielte. Jeweils 8 Punkte für Tyrolia (4181 Pins) und Pegasus/Kobra (4096). 6 Punkte für Future/BTA (4079) und nur 4 Punkte für Etoile/ABP mit guten 4191 Pins. Stadlau (4009) und Casino (3937) brachten es mit deutlich geringerem Score auf ebenso je 4 Punkte.

Die besten Spieler des Tages: Toni Stiel 1483 (Schnitt 211,857 – 234 im 7. Spiel), Johann Riegler 1480 (237/7., 236/5., 231/4.), Alex Pittesser 1473 (247/4., 238/3.), Lukas Christian 1471 (242/1.), Heribert Zirps (Tageshöchstspiel 278/2.) und Walter Fiala (244/4., 232/5.) je 1469, Robert Fürst 1457 (256/7.) und Wolfgang Wondratsch 1419 (235/2.).

Nur 16 der insgesamt 34 eingesetzten Spieler absolvierten alle 7 Spiele und jeder zweite davon kam auf über 200 Schnitt.

Klingt wieder nicht ganz so schlecht, wie man aus meinem Raunzen zu Beginn des Berichts ableiten könnte.

Reinhard Handler 1539 (265 im 1. Spiel, 259/4.), Erich Binder 1523 (279/3.), Johann Riegler 1512 (257/4.), Martin

Gute Einzelergebnisse: René Bauer 255/1., Daniel Repolles 245/7.

Höchste Team-Ergebnisse:  Etoile/ABP 672/7., Tyrolia 657/5. und 647/4., Phönix 653/2. und 644/4., Casino 650/5., Black Jack 648/4. und 643/6. Und Stadlau 648 Pins im 3. Spiel.

 

Tabelle nach Runde 3

Pkte

Pins

1.(1)

Future-BTA 1

28

12625

2.(3)

Tyrolia 1

24

12613

3.(5)

BSC Phönix 1

24

12463

4.(7)

Black Jack Bowlers 2

22

12338

5.(2)

Etoile/ABP 2

20

12831

6.(6)

Pegasus-Kobra 1

20

12143

7.(4)

Stadlau 1

20

12094

8.(8)

Casino Wien 2

10

11907

 

Resümee:      Unsere Gegner spielten heute gegen uns mit nur 4004 Pins (190,67 Schnitt) so niedrig wie schon seit Jahren nicht mehr, aber wir konnten daraus nicht wirklich Kapital schlagen. Die Tabelle wurde ordentlich durcheinander gewirbelt. Es zeichnet sich, wie zu erwarten war, eine enge Entscheidung ab. Für Casino wird es langsam eng.

Bis bald

Walter

mailto:wafi@chello.at