TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Österr. Cup, Wiener Vorrunde 2013 – 12.10.2013, Post

 

Die Bedingungen:      Der seit vielen Jahren traditionelle Austragungsort der Wiener Qualifikation für den Österreichischen Cup, die Floridsdorfer Halle, steht vorerst nicht zur Verfügung, daher wurde dieser Bewerb heute in der Posthalle ausgetragen. Es erwarteten uns die gewohnt freundlichen Bahnen und viele Aktive hatten diese auch dementsprechend im Griff. Aufgrund des breiten Starterfeldes – immerhin kämpften 22 Teams um die 12 Wiener Startplätze im Achtelfinale zu Allerheiligen – hielten sich wirklich außergewöhnlichen Top-Leistungen dennoch in Grenzen. Die „üblichen Verdächtigen“ machten sich aber bemerkbar.

 

Unser Spiel:   Wir waren heute „nur“, andererseits gottseidank, sechs und starteten in der Besetzung Horak, Kukla, Bittner, Fiala, Liftenegger lustiger Weise auch auf 17/18 (wie im Vorjahr in der Floridsdorfer Halle). Unser Gegner? Ich bin geneigt zu sagen, unser gefühlter „Standardgegner“ im Cup-Bewerb (der uns übrigens schon des Öfteren große Sorgen bereitet hatte), nämlich Stadlau 1. Ich nehme es vorweg: heute hielten sich die „großen Sorgen“ in Grenzen. Obwohl wir unzählige Räumfehler begingen, waren wir eigentlich nie in Gefahr, weil wir bald bemerkten, dass die jungen Spieler um Gery Fuchs und Alex Pittesser ihre Möglichkeiten aus Ungeduld oder Routinemangel nicht nutzen konnten. Jeder unserer Fehler wurde durch zumindest eineinhalb Fehler der jungen Stadlauer wieder aufgehoben. Das machte uns stärker, als wir uns eigentlich heute präsentierten.

Zu den Details: im ersten Spiel, das noch 889 zu 905 verloren ging, fand eigentlich nur ich selbst mit 234 die gewünschte Linie. In der geforderten Aufholjagd (zur Erinnerung: im Cup geht es nur um die Pinsumme nach drei Spielen) im zweiten Durchgang konnten wir bereits eine Vorentscheidung herbei führen. Allerdings verletzte sich Roland Horak schon nach wenigen Frames im Rücken und konnte nur unter großen Schmerzen das Spiel mit - unter diesen Umständen sagenhaften - 255(!) beenden. Nach 1026 zu 908 hatten wir also einen beruhigenden Vorsprung von 102 Pins eingefahren. Statt Roland nahmen wir unseren sechsten Mann, ÖSKB-Newcomer Sepp Fill, erstmals ins Team. Nach anfänglichen Unsicherheiten räumte er bis zum Schluss alles und unterstützte uns so beim abschließenden 1014 zu 917. Heini Bittner hatte seinen polierten „langen“ (was für ein blöder Ausdruck) Ball auch endlich „eingenordet“ (was für ein bl…) und scorte hervorragende 279. Lauter Knaller, aber im zehnten Versuch wollte der Zehner halt nicht mit fallen. Schade.  

Insgesamt ein Plus von 199 Pins für uns. War anfangs so deutlich eigentlich nicht zu erwarten.

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Serie

Schnitt

Horak

141

255

-

396

198,000

Fill Josef

-

-

166

166

166,000

Kukla

171

215

149

535

178,333

Bittner

191

182

279

652

217,333

Fiala

234

204

201

639

213,000

Liftenegger

152

170

219

541

180,333

Team-Ergebnis

889

1026

1014

2929

195,267

Ergebnis Stadlau 1

905

908

917

2730

- 199 Pins

 

Die Anderen und die Tagesbesten:      Bestes Team Unistahl 2 mit 3223 Pins (214,9 Schnitt – Michael Rauscher 725, Walter Gonaus 678, Philipp Schlosser 650) vor Cosmos 3122 (Martin Pfeifer 710, Leo Grundschober 707) und Casino Wien 3041. Weitere Serien jenseits 200 Mannschaftsschnitt: Unistahl 1 (3029) und Lucky Loser Etoile/ABP 1 (3025).

Die besten Einzelspieler: M.Rauscher 725, M.Pfeifer 710, Grundschober 707, Lanscha 694, Gonaus 678, G.Weiss 668, Gross 666, Zirps und Christian Schwarzbauer je 661, Kugler 658, H.Weissensteiner 653, Bittner 652, Philipp Schlosser 650, Riegler und Pail je 648, Schindler 647, Hauska 643, Skach 640, Fiala 639, Paul Valla jun. 633, sowie Kromer und Lendl je 632.

Cosmos-Star Leo Grundschober erzielte im zweiten Spiel wieder einmal 300. Gratulation, Leo.

Heini Bittner schaffte 279 im 2., Alex Rauscher 276 im 1. und Michi Rauscher 276 im 3. Spiel. Allesamt „Wiederholungstäter“. Bravo.

 

Die Spiele und die Aufsteiger (fett gedruckt) im Überblick:

 

Bahnen   Teams                                                                                                      Ergebnisse

 

11-12    Sportunion BC Funk 1 – BSC Phönix/HW 17-1           2732 : 2875
13-14    BC Etoile/ABP 2 – BC Etoile/ABP 3                            2942 : 2976
15-16    Black Jack – BSC Phönix/HW 17-2                             2919 : 2622
17-18    BC Stadlau 1 – BC Tyrolia 1                                        2730 : 2929
19-20    BC Etoile/ABP 1 – BC Unistahl 2                                 3025 : 3223
21-22    Future/BTA 1 – Casino Wien                                        2508 : 3041
23-24    Pegasus/Kobra 1 – BC Gambler                                 2874 : 2919
25-26    BC Stadlau 2 – BC Unistahl 1                                      2599 : 3029
27-28    Split/WT 17-1 – Strike & Spare                                     2889 : 2707
29-30    BC Tyrolia 2 – BBC                                                      2963 : 2596
31-32    Cosmos 1 – Vienna Strikers                                         3122 : 2702

 

Die Sieger der 11 Begegnungen und der pinstärkste Unterlegene (BC Etoile/ABP 1 mit 3025 Pins) sind für das 1/8-Finale des Österreichischen Cups qualifiziert.

 

Resümee:      (Text wortwörtlich aus der Vorrunde der vergangenen Saison übernommen) Wir konnten nicht überzeugen, sind aber locker weiter. Es bleibt abzuwarten, wie wir uns im Hauptbewerb in der Verbandshalle behaupten können.

Bis bald

Walter

mailto:wafi@chello.at