TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Österr. Cup 2013, Herren – 1. und 2.11.2013, Plus

 

Die Bedingungen:      Großkampftage in der Wiener Verbandshalle. Hätten sich die Bundesländer-Vertreter in erwarteter bzw. theoretisch möglicher Anzahl tatsächlich in Wien eingefunden, wäre es ein nationales Bowling-Event der Sonderklasse geworden. Das Plus-Team war bestens vorbereitet und hat sich wieder einmal in gewohnter Manier als DER Austragungsort für solche Veranstaltungen erwiesen. Ganztägiges Buffet für Aktive und Zuseher zum Top-Preis, gewohnt freundliches und flinkes Personal, der neue Hausshot (temposensibel, aufgrund der vielen Spiele schwerer als erwartet), keine technischen Probleme, ein gut eingespieltes und korrektes Schiedsrichterteam – und zum Teil ganz herausragende Ergebnisse. Bowlerherz was willst du mehr? Rundum alles gelungen.

Dass der BC Salzburg auf höchstem Niveau mithalten konnte sollte ein Ansporn für alle Landesverbände sein, nicht auf die überregionale Erprobung ihrer Wettkampfstärke zu verzichten. Kann auch Spaß machen, Leute!

Einziger Wermutstropfen für mich persönlich (und ich weiß, damit stehe ich nicht ganz alleine da): bei der Terminkoordination würde ich mir mehr Fingerspitzengefühl der Verantwortlichen wünschen – und da lasse ich nicht die Ausrede „wir haben keine freien Wochenenden mehr“ gelten (werden doch genügend „gute“ Termine für sportlich wesentlich unbedeutendere Bewerbe „vergeudet“).

Warum meine Kritik?

Es ist nicht wirklich zumutbar, am 1.11. mehr als zehn Wettkampf-Stunden mit Pausen und am 2.11. mehr als sieben Wettkampf-Stunden mit Pausen in der Verbandshalle zu verbringen, wenn bereits am Folgetag, dem 3.11., das Finale der  Wiener Doppel-Meisterschaft ansteht und die gleichen Aktiven zumindest theoretisch damit rechnen müssen, ganztags in bis zu max.12 Spielen head-to-head ihr Bestes zu geben. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es den Damen geht, die dann am Abend des 4.11. noch in der 4er-Mannschaft (im 5er-Rhythmus) abermals auf der Bahn stehen müssen…

Wo bleibt da noch Zeit für die Familie? Wo bleibt da Zeit zum Regenerieren?

Aber: der Gipfelpunkt der deftigen Termin-Scherze(?), des schon sprichwörtlichen Stumpfsinns, erwartet uns wohl im Wonnemonat Mai 2014. Dem Vernehmen nach soll die Staatsmeisterschaft im Mix-Doppel Samstag und Sonntag in Lauterach (Vorarlberg) stattfinden und die unfreiwilligen Härtesten unter den Bowlern spielen dann am gleich darauf folgenden Montag wieder abends im 5er-Bewerb.

Zum Nachdenken: das Finale dauert bis in den Nachmittag, Lauterach liegt schlappe 624 km von Wien entfernt und man fährt laut Arbö-Routenplaner ca. 6 Stunden (ohne Stau und ohne Pausen – wäre ja gelacht, Bowlingspieler müssen das schon aushalten). Die ganz „Großkotzigen“ unter den Autofahrern schaffen sowas sicher wieder „locker in 5 Stunden“. Unsereins – auch nicht mit brustschwachem Gefährt unterwegs – braucht gut und gern 8 bis 9 Stunden. Und steht auch dazu.

Kann mir vorstellen, dass man auch hört: „Der soll sich nicht ansch…, kommt eh nicht ins Finale“ und ähnliche Sprüche.

Oder verniedlichend: „Das triffst höchstens einige wenige Spieler...“ (ja, auch das hat man schon von den selben Verantwortlichen gehört, die noch vor nicht allzu langer Zeit wegen dem einen oder anderen Auslandsstart einzelner Stars ganze Ligen verschoben haben und den Kritikern selbstherrlich nicht einmal zugehört haben). Da hat man allerdings jetzt schon positiv reagiert.

Übrigens: es ist noch nicht alles paletti, wenn dieser Vorarlberg-Termin doch noch ins Wasser fallen sollte (was man auch schon gehört hat).

Auch ein Senioren-Blick in die nahe Zukunft sei mir erlaubt: nächstes Wochenende fahren viele Senioren nach Augsburg, um von Freitag bis Sonntag den Städtevergleichskampf 2013 auszutragen. Man kehrt sonntags kurz vor Mitternacht hundemüde mit dem Bus nach Wien zurück, um dann für das abendliche Senioren-Doppel der Österr. Meisterschaften am Montag wieder „fit“ zu sein.

Die genannten Spieltage sind nur eine willkürliche Auswahl aus den Termin-Schmankerln. Könnte man noch eine Weile fortsetzen…

Ignoranz hat einen Namen: Bowling-Terminplanung.

Nicht alle Teams können unter diesen Umständen immer mit den stärksten Aktiven antreten. Wo bleibt die Fairness, Leute?

Aufwachen!

Ausmisten, diesen Terminplan!

Wir sind keine Profis!

Es gibt auch noch Rechte und Pflichten außerhalb des Bowling-Sports(sieh mal an, was ist das denn wieder?!).

Übertreiben wir bitte nicht.

Fahren wir bitte zurück auf Normalmaß, bevor es unseren Sport endgültig zerreißt, weil ihm noch mehr Aktive abhandenkommen.

Die Ausrede der Verantwortlichen, dass man die freiwilligen Bewerbe ja nicht alle spielen muss (hat man aus dem Mund von Offiziellen schon gehört), lasse ich auch nicht gelten. Mit Verlaub.

Man kann bei der Terminplanung auch die Interessen aller Bowler-Gruppen gut unter einen Hut bringen, wenn man miteinander redet und nicht einfach Besitzansprüche auf bestimmte Termine erhebt ohne in Nachbars Garten zu schauen.

Wir sind Amateure, schon klar. Das gilt auch für die Verantwortlichen, auch klar. Miteinander sprechen (und dem Gegenüber auch vorurteilsfrei zuzuhören) soll ja nicht verboten sein. Und machen auch viele Amateure in unseren Breiten…

 

 

 

 

 

ACHTELFINALE (Freitag, 1.11.2013)

 

Unser Spiel:     Im Achtelfinale kamen wir in der Startformation Horak-Kukla-Bittner-Fiala-Liftenegger nicht so recht in die Gänge – bis zur Pause nach drei Spielen lagen wir deutlich außerhalb des Cuts. Vor uns nur starke Teams (zumindest nach der Papierform). Unsere Hoffnung auf Besserung war zu diesem Zeitpunkt nicht grenzenlos.

Die zweite Dreier-Serie brachte dann gottseidank die Wende zum Besseren: Martin (vor der Pause extrem unter seinen Möglichkeiten) steigerte sich zu hervorragenden 684 und mit diesem „Beruhigungsmittel“ waren wir plötzlich wieder entkrampft – und es lief viel besser, obwohl Roland nach der Mittagspause aufgrund von Knieproblemen getauscht werden musste. Mit 1048 und 1037 in den beiden abschließenden Spielen waren wir wieder bei der „Schar“ und retteten uns vor Etoile/ABP 3 um 56 Pins als Achte in den Cut für das Viertelfinale. Uff, das war knapp.

 

für das Viertelfinale qualifiziert

im Achtelfinale ausgeschieden

Unistahl 1

6199 (206,63 Schnitt)

Etoile/ABP 3

5763

Casino

6043

BJB

5639

Cosmos

5940

Gambler

5589

Etoile/ABP 1

5894

Split WT 17

5559

Salzburg

5883

Tyrolia 2

5312 (177,07 Schnitt)

Unistahl 2

5841

Pleasureland (NÖ)

5308

BSC Phönix

5836

Gutterbowlers (Salzburg)

4886

Tyrolia 1

5819 (193,97 Schnitt)

Pin Killers (Kärnten)

2488 nach Verletzungen w .o.

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

            

TYROLIA 1

1. Spiel

2. Spiel

3. Spiel

4. Spiel

5. Spiel

6. Spiel

Ergebnis

Schnitt

Horak

180

183

167

0

0

0

530

176,667

Kukla

182

196

190

212

233

223

1236

206,000

Bittner

209

169

243

203

186

198

1208

201,333

Fiala

186

215

199

170

215

226

1211

201,833

Liftenegger

163

150

145

235

244

205

1142

190,333

Langer

0

0

0

137

170

185

492

164,000

Team-Ergebnis

920

913

944

957

1048

1037

5819

193,967

 

TYROLIA 2

1. Spiel

2. Spiel

3. Spiel

4. Spiel

5. Spiel

6. Spiel

Ergebnis

Schnitt

Weissensteiner F.

156

166

159

184

186

191

1042

173,667

Schwarz

258

201

225

223

161

174

1242

207,000

May

169

150

141

165

191

155

971

161,833

Hinger

169

169

168

151

190

183

1030

171,667

Weissensteiner H.

167

190

182

165

177

146

1027

171,167

Team-Ergebnis

919

876

875

888

905

849

5312

177,067

 

Die besten Einzelspieler im Achtelfinale:      

Alex Rauscher 1385 (230,83 Schnitt – 279/4. Spiel, 267/5.), Philipp Schlosser 1293, Endl 1283 (280/2.), Daniel Hahn 1276 (268/2.), Freudl(Salzburg) 1275 (je 257/2.+3.), Roman Fürbacher 1274, Lukas Christian 1269 (268/6.), Klär(Salzburg) 1265 (298/2.), Loos 1262 (278/2.), Günter Weiss 1259, Roland Fürbacher 1256, Gross 1251 und Grundschober 1250.

Beste Teamscores : Unistahl 2   1152/5., Salzburg 1139/2., Unistahl 1   1106/2., Etoile/ABP 1   1095/2.und 1089/5., Cosmos 1091/6.

 

Resümee:      Nach vormittäglichem Schwächeln haben wir unser Minimalziel erreicht. Wir wollten im Viertelfinale dabei sein. Passt.

 

 

VIERTELFINALE (Freitag, 1.11.2013)

 

Unser Spiel:     Losglück war beim qualifizierten Teilnehmerfeld nicht möglich. Man musste es nehmen wie es kam – und das sah nicht leicht aus. Aber: wir sind kein „Freilos“ für irgendein Team.

Kurz: geloster Gegner waren Grundschober & Co, also der aktuelle Dritte der Wiener Liga, der BC Cosmos. Wir mussten diese Herausforderung auf 27-28 ersatzgeschwächt annehmen (Heini Bittner musste aus persönlichen Gründen weg) und spielten in der Besetzung Kukla-Langer-Horak-Fiala-Liftenegger. Da kein weiterer Reservist verfügbar war musste Roland Horak wohl oder übel die Zähne zusammen beißen.

Und: er war unser Bester in diesem vergleichsweise auf eher schwachem Niveau ablaufenden Viertelfinal-Match – übrigens unser erstes seit unzähligen Jahren. Warum auch immer, aber so richtige Cupfighter waren wir bislang eher selten. Man hat da so manchen Angstgegner (Namen gibt’s hier jetzt keine) und da pflegt man halt auszuscheiden. Und im Viertelfinale 2013?

Es war – für Cosmos scheinbar doch überraschend – ein Match auf Augenhöhe, das wir durch die ausgeglichenere Mannschaftsleistung für uns entscheiden konnten. Es war nicht mehr ganz einfach, die Bahnen mit langsam in die Knochen schleichender Müdigkeit erfolgreich zu bespielen. Wir machten weniger Fehler und schafften damit nach einigen Jahren Durststrecke wieder einmal den Einzug in die Runde der letzten Vier. 

 

Das Viertelfinale im Überblick (Aufsteiger fett gedruckt):

 

Bahnen

Mannschaft 1

Pins

Mannschaft 2

Pins

25-26

Casino

3058

Unistahl 2

3152

27-28

Tyrolia 1

2874

Cosmos

2822

29-30

BSC Phönix

2711

Etoile/ABP 1

2909

31-32

Unistahl 1

3116

Salzburg

2752

 

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

 

1. Spiel

2. Spiel

3. Spiel

Ergebnis

Schnitt

Horak

233

212

182

627

209,000

Kukla

198

203

170

571

190,333

Langer

186

183

176

545

181,667

Fiala

182

223

182

587

195,667

Liftenegger

155

202

187

544

181,333

Team-Ergebnis

954

1023

897

2874

191,600

 

Die besten Einzelspieler im Viertelfinale:

Loos 686 (266/1. Spiel), Frötschel 685, Grundschober 675, Gonaus 659, Roman Fürbacher 658 (255/3.), Skach 652, Kocher(Salzburg) 649, Witura 645 und Horejs 642.

Höchstspiel erreichte Marco Pilecky mit 278 Pins im 3. Spiel. Er war nur zwei Spiele im Einsatz.

Beste Teamscores: Unistahl 2 mit 1162/3. und Unistahl 1 mit 1096/1.

 

Resümee:         Unsere Personaldecke ist zwar dünn, aber einzelne Ausfälle verkraften auch wir. Der Bowlingtag war lange und nicht gerade einfach. Auf ins Halbfinale am Samstag!

 

 

 

 

 

HALBFINALE (Samstag, 2.11.2013)

 

Die Bedingungen:        Alles wie am Vortag, nur das Essen à la carte (klar, weil viel weniger Teilnehmer). Wieder hat alles geklappt. Ein besonderes Lob an dieser Stelle auch an den prompten und umfassenden Internet-Ergebnisdienst durch Gerhard Schindler. So gefällt mir das als Homepage-Schreiberling.

 

Unser Spiel:     Hammerlos Unistahl 1. Egal. Leichte Gegner gab es nicht mehr. Wieder 27-28. Unser Team wieder komplett und mit der Aufstellung aus dem Achtelfinale (Horak-Kukla-Bittner-Fiala-Liftenegger).

Klassischer kollektiver Fehlstart mit 872 und damit sofort einmal fast 200 Pins Rückstand. Schien aussichtslos und war es dann auch. Am Ende standen 2778 zu 3012 zu Buche, aber der dritte Platz wurde auch ausgespielt und bot uns noch eine Chance zu beweisen, dass wir unter Wert geschlagen wurden.

Im hochklassigen Parallelspiel unterlag Etoile/ABP 1 mit einem fantastisch aufspielenden Daniel Hahn (745 – 225,252,268) der zweiten Unistahl-Mannschaft um 40 Pins. Gonaus-Pilecky-Panzenböck machten auf gleichmäßig hohem Niveau den Unterschied aus, während die Weiss-Brüder bei Etoile als Linkshänder gemeinsam mehr als 20 Gassen-Knaller mit 8er- oder 9er-Restpin verzeichneten. Dumm gelaufen – „des Glück is a Vogerl…“

 

Das Halbfinale im Überblick (Aufsteiger fett gedruckt):

 

Bahnen

Mannschaft 1

Pins

Mannschaft 2

Pins

27-28

Tyrolia 1

2778

Unistahl 1

3012

29-30

Etoile/ABP 1

3071

Unistahl 2

3111

 

Die besten Einzelspieler im Halbfinale:

Daniel Hahn 745, Roman Fürbacher 659 (258/1.), Pilecky 655, Gonaus 653, Panzenböck 639 und Kurt Weiss 629.

Beste Teamscores: Unistahl 1 mit 1066/1. Spiel, Unistahl 2 mit 1061/2., Etoile 1049/2.

 

 

 

 

 

 

 

 

FINALE (Samstag, 2.11.2013)

 

Die Bedingungen:        Bahnenpflege in der Mittagspause. Die Damen- und Herren-Teams tauschten die Bahnen. Langsam wurden die weiten Wege und das Spieltempo DAS Kriterium.

 

Unser Spiel:     Vierter wollten wir nicht werden, obwohl uns das die Papierform versprochen hätte. Also legten wir uns nochmals ins Zeug und einer drückte unserem Spiel um Platz 3 wahrlich den Stempel auf. Unser Roland Horak war in dieser hochkarätigen Umgebung mit x aktuellen Teamspielern das Maß aller Dinge. Mit hervorragenden 278 trommelte er uns zu einem Startspiel nach Wunsch: mit Respektabstand hielten wir mit und erreichten gemeinsam beachtliche 1122. Zu diesem Zeitpunkt Höchstspiel – als „Underdog“ unter den Wiener Liga-Teams. Und dabei blieb es nicht: 254 im zweiten und 223 im dritten Spiel verhalfen Roland zu fantastischen 755, die von niemandem mehr getopt werden konnten. Wir wissen, dass er wunderbar spielen kann, aber dass er ausgerechnet in so einem wichtigen Spiel über sich hinaus wachsen und persönliche Bestleistung aufstellen würde gönnen wir gerade ihm ganz besonders. Nochmals herzliche Gratulation, Roland.

Unser Vorsprung aus Spiel eins (erfreuliche 153 Pins) wuchs im Spiel zwei sogar noch auf 158 an, aber gegen Etoile ist man erst nach dem letzten Wurf wirklich durch. Das wussten wir und wir behielten diesmal die Nerven.

Im Österreichischen Cup auf dem Stockerl – nach vielen Jahren wieder einmal !

Viele hatten das bei dieser Konkurrenz sicher nicht erwartet.

 

Die beiden Finalspiele im Überblick:

 

Bahnen

 

Mannschaft 1

Pins

Mannschaft 2

Pins

23-24

Spiel um Platz 3

Tyrolia 1 (3. Platz)

3175

Etoile/ABP 1 (4. Platz)

3041

25-26

Finale

Unistahl 1 (Cupsieger 2013)

3298

Unistahl 2 (2. Platz)

2875

 

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

 

Halbfinale

Spiel um Platz 3

 

 

 

1. Spiel

2. Spiel

3. Spiel

Serie

1. Spiel

2. Spiel

3. Spiel

Serie

Finaltag gesamt

Schnitt

Horak

174

210

171

555

278

254

223

755

1310

218,333

Kukla

161

171

206

538

217

198

214

629

1167

194,500

Bittner

180

233

190

603

201

209

170

580

1183

197,167

Fiala

167

193

190

550

214

164

231

609

1159

193,167

Liftenegger

190

157

185

532

212

195

195

602

1134

189,000

Team-Ergebnis

872

964

942

2778

1122

1020

1033

3175

5953

198,433

 

Die besten Einzelspieler in den Finalspielen:

Roland Horak 755 (278/1., 254/2.), Loos 751 (279/2.), Roman Fürbacher 699 (268/2., 255/3.), Philipp Schlosser 674 (254/3.) und Csernicsek 668 (258/3.).

Beste Teamscores:        Unistahl 1 mit 1150/3. Und Tyrolia 1 mit 1122/1.

 

Und da schon in der Einleitung von Schmankerln gesprochen wurde, hier noch eins zum Abschluss: Michael Loos stellte sich nach einer Strike-Kette (ich weiß nicht mehr, wie viele Strikes es waren) durch zu dünnen Eingang den für Rechtshänder grauslichen Split 2-8-10 auf. Seine Reaktion wirkte – nur auf den ersten Blick - wie einer seiner manchmal überzogenen Späße am Rande der positiven Außenwirkung. Kurz: Mika spielte mit der „falschen“, der linken Hand – und räumte. Diesmal hatte er die Lacher – ausnahmsweise alle – auf seiner Seite. Bravo, Michi. Kein Schmutz (auch, wenn natürlich etwas Glück dazu gehört). Für mich war das ein Highlight dieser Finalspiele.

 

Resümee unseres Cup-Auftrittes:       Wir sind happy. Mit der momentanen österreichischen Spitze konnten wir durchaus mithalten. Diese Medaille schätzen wir entsprechend hoch ein. Eine Tyrolia-Herrenmannschaft auf dem Siegertreppchen eines Österreich-weiten Bewerbes in der Allgemeinen Klasse gab es schon länger nicht.

 

Bis bald

Walter

mailto:wafi@chello.at