TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Österr. Cup, Wiener Vorrunde 2012/13 – 13.10.2012, Floridsdorf

 

Die Bedingungen:      Im ersten Stock die gleichen Bedingungen wie schon vor ca. einem Monat in der ersten Runde der 3er-Meisterschaft. Die sechs Teams, die eine Bahn im dritten Stock zogen, hatten scheinbar – wie in Floridsdorf üblich – etwas einfacher bespielbare Bahnen, was sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt. Im ersten Stock, wo wir tätig waren, gab es auffallend oft Probleme mit den Pinsettern, die einzelne Pins nicht exakt platzieren konnten. Schade eigentlich, dass bei uns ein Reset für den Nachwurf nicht möglich ist. Schade auch, dass man als Aktiver sehr vom Zufall abhängig ist, ob man in dieser Hinsicht „verschont“ blieb oder nicht. Schon im Senioren-Doppel am vergangenen Montag waren die vielen Fehler mit den Pinsettern unangenehm aufgefallen und mehr als entbehrlich. Ich bin zuversichtlich, dass die Floridsdorfer Crew dieses Problem kennt und bald in den Griff bekommen wird.

Unser Spiel:     Wir starteten in der Besetzung Roland Horak, Felix Weissensteiner,  Heini Bittner, Walter Fiala und Martin Liftenegger und hatten auf den Bahnen 17/18, wie schon in der 3er vor einem Monat, die jungen Löwen des BSC Phönix Wien / HW 17 zum Gegner. Im 3er-Bewerb gab es auf eben diesen Bahnen mit zermürbenden 523 zu 677 eine böse Überraschung für uns. Wir waren also gewarnt.

Und es schien von Anfang an klar, dass sich diese Überraschung heute wohl kaum wiederholen würde: Martin war in seinem „Wohnzimmer“ in Spiellaune und verhalf uns mit seinem 247-Startspiel zu einer komfortablen 77-Pin-Führung nach dem ersten Durchgang. Felix kam nicht in die Gänge und verlangte nach dem ersten Spiel selbst seine Auswechslung. Michi Langer kam ins Team.

Martin schaffte wieder 247 und riss uns mit. Nach dem zweiten Spiel war der Vorsprung auf mehr als 100 Pins angewachsen. Das sollte eigentlich reichen. Und es reichte: am Ende hieß es + 168 für uns. Wir waren weiter.

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Serie

Schnitt

Horak

215

159

224

598

199,333

Weissensteiner Felix

162

-

-

162

162,000

Bittner

191

167

181

539

179,667

Fiala

202

203

208

613

204,333

Liftenegger

247

247

176

670

223,333

Langer

-

138

184

322

161,000

Team-Ergebnis

1017

914

973

2904

193,600

Ergebnis BSC Phönix 1

940

889

907

2736

- 168 Pins

Die Anderen und die Tagesbesten:      Bestes Team Black Jack mit 3123 Pins (im 3. Stock) vor Unistahl 2 mit 3070 (3. Stock) und den Gamblers mit 2971 (ebenfalls im 3. Stock). Im ersten Stock war Cosmos mit 2930 Pins sozusagen „das Ende der Fahnenstange“. 4 weiterre Teams spielten Serien über 2900: Stadlau 1 mit 2920 Pins (3. Stock), Etoile 1  2919 (1.), Unistahl 1  2917 (1.) und wir mit 2904 (1.).

Für den Titelverteidiger Strike & Spare setzte es heuer schon in der Vorrunde das „Hammerlos“ Unistahl 1 – und damit war, nach zweimaligem Cupsieg hintereinander, schon in der Vorrunde Schluss.

 

Die besten Einzelspieler: überragend Horst Grasser (Gamblers) mit ausgezeichneten 712 Pins im 3. Stock (sozusagen der „Sargnagel’“ für Stadlau 1, das mit 51 Pins Vorsprung bezwungen wurde).

Weitere gute Serien im 3. Stock: das komplette BJB-Team – Lang 647, Rieger 635, Treitler und Kadensky je 615 und Riegler 611. Weiters: Panzenböck 686, Alex Rauscher 672, Alex Pittesser 617 und de Guzman 613.

Im ersten Stock sah es so aus: Liftenegger 670, Pum 668 (am Vormittag), Grundschober 666, Landl 649, Loos 644, Steinbach und Kromer je 639, Daniel Repolles 636, Alumpe 634, Zirps 632 (am Vormittag), Daniel Hahn und Setik je 631, Christian 626, Stefan 621, Martin Pfeifer 619 und Walter Fiala 613.

Die Vielzahl guter Serien bestätigt meine Einschätzung der Bahnenbedingungen.

 

Die Spiele und die Aufsteiger (fett gedruckt) im Überblick:

 

10 Uhr              Casino 1 – Stadlau 2                            2725 : 2727

(1. Stock)         Split / WT 17 – Pegasus-Kobra 1          2815 : 2660

 

14 Uhr              Funk 1 – Etoile 1                                 2744 : 2919

(1. Stock)         Phönix – Tyrolia 1                                2736 : 2904

            Future-BTA 1 – Cosmos                       2644 : 2930

Unistahl 1 – Strike & Spare                  2917 : 2718

Tyrolia 2 – Erste Bank                          2466 : 2710

 

(3. Stock)         Stadlau 1 – Gambler                            2920 : 2971

Unistahl 2 – Future-BTA 2                    3070 : 2785

1. ÖBS / 3001 – Black Jack                  2669 : 3123

 

Resümee:      Wir konnten nicht überzeugen, sind aber locker weiter. Es bleibt abzuwarten, wie wir uns im Hauptbewerb in der Verbandshalle behaupten können. Nach den vorliegenden zahlreichen Topergebnissen aus der Betriebsliga zu schließen sollte es ja auf den Plus-Autobahnen am Staatsfeiertag recht munter zugehen…

Bis bald

Walter

mailto:wafi@chello.at