TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

2. Landesliga 5er Herren 2011/12 – 6. Runde, 04.03.2012, Post

 

Die Bedingungen:      Die derzeit übliche, sehr freundliche Ölung in unseren Brunswick-Hallen. Hohe Ergebnisse waren vorprogrammiert – und wurden auch gespielt. Schade, dass wir auch diesmal – wie schon am Vortag im Prater – nur eine Randerscheinung zu Openbowler-Veranstaltungen waren. Zwischen der Damenliga und dem Kindergeburtstag war diesmal sogar nur eine Bahn frei gehalten worden. Immerhin.

Wir Ligaspieler sollten ja schön bescheiden bleiben und ganz rasch nach dem Bewerb (spätestens nach 5 Minuten) die Halle fluchtartig verlassen, sonst müssen wir unsere sieben Sachen, die ja üblicherweise nicht im UV-Licht des Cosmic-Equipments strahlen, im Finsteren zusammenkratzen. Das Schädelbrummen vom Disco-Sound ist ja wenigstens gratis. Immerhin.

So ist das eben mit dem schwierigen Spagat zwischen Sporthalle(?) und Kommerztempel. Kompromisse erwünscht…

Unser Spiel:     Diesmal waren wir erstmals seit dem 4. Dezember 2011 wieder in kompletter Besetzung am Start. Martin entschied sich für folgende Mannschaft, die dann durchspielte: Weissensteiner Helmut-Fiala-Bittner-Weissensteiner Felix-Liftenegger. Gespielt wurde auf den Bahnen 23 – 30. Wir starteten gegen den Tabellen-Dritten Strike & Spare auf 27-28 – und in einem Kampf auf Biegen und Brechen schrammten wir am so wichtigen Siegpunkt mit 983 zu 985 nur knapp vorbei. Schade.

Nicht besser erging es uns gegen den Leader Black Jack auf 25-26. Es war ein Kampf auf Augenhöhe und sehr hohem Niveau: mit 1064 zu 1070 waren wir leider auch in diesem zweiten Spiel nicht glücklich unterwegs und so hatten wir mit insgesamt nur 8 Pins weniger als unsere Gegner nach 2 Durchgängen keinen Siegpunkt. Kismet.    

ABER: Ehre, wem Ehre gebührt. Was die fünf Black Jacker (Bildsteiner-Hauska-Treitler-Riegler-Rieger) heute – nicht nur gegen uns - ablieferten war wirklich vom Feinsten. Mit einer ausgeglichenen Performance (alle fünf Serien bewegten sich zwischen 1090 und 1128 Pins) spielten sie heute alles in Grund und Boden, was da glaubte, die Liga sei noch offen. 5533 Gesamtpins (über 221 Mannschaftsschnitt) schlagen sich in der Buchhaltung nach der 6. Runde mit einem Vorsprung von annähernd 18 Petersen-Punkten nieder. Ich ziehe den Hut, Burschen. Es ehrt uns, dass wir im Fight head-to-head so gut ausgesehen haben.

Unseren ersten Siegpunkt fuhren wir anschließend auf 23-24 gegen den Tabellen-Zweiten Future-BTA ein. Es gelang uns mit 1067 zu 1006 wieder ein Top-Resultat, obwohl der heute beste Mann des Tages, Robert Fürst, als Schlussmann gegen uns 279 auf die Bahn trommelte. Im Startmatch gegen Pegasus hatte übrigens Robert Fürst mit Pegasus-Schlussmann Heribert Zirps einen ebenbürtigen Gegner – beide erreichten 278. Im vierten und fünften Spiel ging uns heute leider langsam die Luft aus. Trotz heftiger Versuche, an Linie und Material Anpassungen vorzunehmen, hatten wir mit der geringen Ölmenge auf den Bahnen unsere liebe Not, obwohl uns mitunter der Ruf nacheilt, zu den so genannten „Trockenbahn-Heizern“ zu zählen.

Kurz: auf 27-28 gingen wir gegen Pegasus/Kobra (angeführt von René Bauer - 268) mit 939 zu 1045 sang- und klanglos unter. Gegen das junge Phönix-Team schafften wir auf 29-30 (sehr mühsam, weil der Computer immer Strikes anzeigte, wenn gar keine gespielt wurden und das permanente Ausbessern doch sehr nervte) dennoch recht locker mit 956 zu 917 unseren zweiten Siegpunkt des Tages.

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Weissensteiner Helmut

194

214

234

189

203

1034

206,800

Fiala

180

224

182

216

192

994

198,800

Bittner

203

200

225

153

202

983

196,600

Weissensteiner Felix

194

205

191

213

192

995

199,000

Liftenegger

212

221

235

168

167

1003

200,600

Langer

189 R

157 R

210 R

212 R

191 R

959

191,800

Horak

212 R

212 R

169 R

204 R

248 R

1045

209,000

Kaiser Franz

182 R

190 R

151 R

172 R

147 R

842

168,400

Team-Ergebnis

983

1064

1067

939

956

5009

200,36

Gegner

Strike

BJB

Future

Pegasus

Phönix

 

 

Ergebnis Gegner

985

1070

1006

1045

917

5023

 

Punkte

-

-

1

-

1

2

102,09 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Unschlagbar heute – wie schon oben erwähnt – Black Jack mit 5533 Pins und allen 5 Siegpunkten. Das bisherige Schlusslicht Pegasus/Kobra gab ein bemerkenswertes Lebenszeichen mit 5291/3 ab. Wir konnten als drittes Team ebenfalls noch knapp die 200-Schnitt-Marke knacken: 5009/2.

BSC Phönix folgte mit 4947/2 knapp vor Future/BTA mit 4933/2. Einen rabenschwarzen Tag mussten die Gelben von Strike & Spare, die nur 4682 Pins und einen Tagessieg erspielten, heute verkraften.

Beste Einzelspieler: Robert Fürst 1196 Pins (278 im 1. und 279 im 3. Spiel gegen uns – 239,2 Schnitt), Walter Treitler 1128 (256/3., 242/5.), René Bauer 1125 (255/2. und 268/4. gegen uns), Walter Rieger 1120 (247/2. gegen uns, 239/3.,237/4.), Johann Riegler 1103 (238/5.), Manfred Bildsteiner 1092 (257/1.), Wolfgang Hauska 1090 (247/5.) und Werner Gratsch 1090 (235/3.,248/5.), Heribert Zirps 1078 (278/1.)

Weiters: Helmut Weissensteiner 1034 (234/3.), Patrick Schlosser 1032 (268/4.), Paul Flehberger 1030 (238/1. gegen uns) und Edi Schlanitz 1030 (236/4. gegen uns), Gerald Simané 1016 (244/4.), Thomas Schäfer 1011 (235/2.) und – last but not least – Martin Liftenegger 1003 (235/3.).

Mannschafts-Höchstspiele: BSC Phönix 1154 im 4. Spiel, Black Jack 1153-1104-1118/3.-5. Spiel, Pegasus/Kobra 1116/3. und Future/BTA 1095/1.      

Die Tabelle nach dem 6. Spieltag:

1.(1) BJB          625,02 PP

2.(2) Future       607,14              Rückstand        17,38 PP

3.(3) Strike        596,44                                      28,08

4.(5) Tyrolia      593,19                                     31,33   

5.(4) Phönix      593,05                                     31,47

6.(6) Pegasus   584,21                                      40,31

Resümee:      In der Tabelle neuerlicher Platztausch mit dem BSC Phönix. Ein ganz enges Rennen für uns. Um den dritten Platz auf dem Stockerl kann es noch ein größeres Gerangel geben (Strike-Tyrolia-Phönix). Cumberland und Florido sind noch zu bespielen. Ich bin gespannt, wer von uns am Schluss die Nase vorne hat.

Bis bald

Walter - mailto:wafi@chello.at