TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

2. Landesliga 5er Herren 2011/12 – 3. Runde, 04.12.2011, Florido

 

Die Bedingungen:      Die jetzt anscheinend in Wien überall üblichen Bahnen – wenig Öl, fast alle Linien möglich. Höheres Tempo bringt höhere Resultate. Überraschend, dass die Bahnen 31/32 derart griffig waren, dass schon im ersten Spiel recht weite Wege gesucht werden mussten. Im letzten Spiel waren wir mit diesem Bahnen-Paar leider bereits großteils überfordert.

Wir spielten im wieder total verrauchten „Nichtraucher“-Bereich 3. Stock, wo einige wenige zurückhaltendere Raucher meinten, es wäre alles ok, wenn sie nicht wie die ganz sturen Typen drinnen sondern am Gang rauchten. Schade, dass sie nicht verstehen geschweige denn akzeptieren wollen, dass dort generell Rauchverbot (weil öffentlicher Bereich) herrscht. Noch scheinen die Nichtraucher machtlos. Ein weiteres Mal: zum Kotzen, das Ganze!

Unser Spiel:     Unsere Startmannschaft heute: Horak-Fiala-Bittner-Felix Weissensteiner-Liftenegger. Roland Horak konnte sich zum Glück frei nehmen, sodass wir inklusive Reserve wieder komplett antreten konnten. Um es vorweg zu nehmen: wir spielten in der Startbesetzung durch. Erster Gegner Black Jack auf den, wie gesagt, besonders herausfordernden Bahnen 31/32. Die Schwarzen kamen wunderbar zurecht und fertigten uns mit 1090 zu 971 ab. In der Mitte auf 33/34 warteten jetzt die Gelben. Lange sah es nicht so rosig aus, weil uns besonders Günther Schroll mit 256 ordentlich unter Druck setzte. Mit 958 zu 945 hatten wir dennoch das bessere Ende für uns. Jetzt wechselten wir auf die linke Seite und bekamen es auf 27/28 mit Tabellenführer Future BTA zu tun. Wir konnten mit 1139 zu 993 ein Glanzlicht setzen und verschafften uns damit ein wenig Luft für die beiden letzten Spiele. Schlusslicht Pegasus Kobra hatten wir auf den Eckbahnen 35/36 im Griff und unser „Zwischenhoch“ hielt noch an. 1024 zu 949 – damit konnten wir gut leben. Deutlich zäher dann sie Situation zurück auf 31/32: drei Flops standen nur zwei gute Einzelspiele gegenüber und das war zu wenig. Die Phönix-Burschen  erhöhten nach anfänglichen Aussetzern ab der Spielmitte ihre Strike-Frequenz deutlich und wir konnten nicht mehr dagegen halten. Am Ende schmerzten unsere schwachen 910 gegen 1031 der Youngsters. In Floridsdorf hätten wir heute etwas Boden gut machen können. Wollte halt nicht sein.

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Horak

160

200

236

212

143

951

190,200

Fiala

212

193

224

190

157

976

195,200

Bittner

176

217

245

223

213

1074

214,800

Weissensteiner Felix

200

200

175

193

149

917

183,400

Liftenegger

223

148

259

206

248

1084

216,800

Weissensteiner Helmut

211 R

192 R

224 R

190 R

213 R

1030

206,000

Langer

164 R

158 R

147 R

202 R

225 R

896

179,200

Kaiser Franz

201 R

        155 R

155 R

        144 R

        181 R

836

167,200

Team-Ergebnis

971

958

1139

1024

910

5002

200,08

Gegner

BJB

Strike

Future

Pegasus

Phönix

 

 

Ergebnis Gegner

1090

945

993

949

1031

5008

 

Punkte

-

1

1

1

-

3

 103,02 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Drei Teams heute annähernd pingleich; der Unterschied lag nur in den erreichten Siegpunkten. Voran Black Jack mit 5022 Pins und 4 Siegpunkten, dahinter wir mit 5002/3 und Future BTA mit 5012/2. Ein Punkt weniger für Phönix mit 4961 aber 3 Siegen. Strike verlor etwas an Boden durch 4903/1. Pegasus weiter am Ende des Feldes: 4831/2.

Beste Einzelspieler: Leo Endl 1130 (226 Schnitt), Günther Schroll 1118 (gegen uns 256 im 2. und 244 im 4. Spiel), Martin Liftenegger 1084 (259/3. und 248/5.), Heinrich Bittner 1074 (245/3.), Johann Riegler 1065, Robert Fürst 1061, Manfred Bildsteiner 1058, Heribert Zirps 1055, Patrick Schlosser 1043 (256/2.), Daniel Repolles 1036 (gegen uns 259/5.), Wolfgang Hauska 1027, Christian Provaznik 1025 (246/3.), Hans Had 1017, Ernst-Peter Felix (Pegasus) 1007 und René Bauer 1000 (247/1.).

Beste Spiele der gesamten Mannschaften: Tyrolia 1139 (3.), BJB 1090 (gegen uns im Startspiel), Strike & Spare 1033 (5.) und Phönix 1031 (gegen uns im 5.).                                               

Die Tabelle nach dem 3. Spieltag:

1.(1) Future       310,16 PP

2.(4) BJB          305,18              Rückstand        4,48 PP

3.(2) Tyrolia      304,29                                      5,37

4.(3) Strike        300,21                                     9,45

5.(5) Phönix      296,03                                    14,13

6.(6) Pegasus   283,34                                    26,32

Resümee:      Black Jack verbessert sich vom 4. auf den 2. Tabellen-Platz. Wir sind gut dabei, es war aber heute – wie bereits erwähnt – für uns sicher mehr drinnen. Bei sich ändernden Bahnenverhältnissen müssen wir künftig mutiger „nachgehen“ und uns mehr zutrauen. Licht und Schatten wechseln im Moment noch zu oft. Immerhin mussten wir heute auf wirklich einfachen Bahnen fünf Spiele mit einem Ergebnis 160 und weniger verkraften. Das ist zuviel.

Bis bald

Walter - mailto:wafi@chello.at