TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Landesliga 3er Herren 2010/11 – 5. Runde, 16.01.2011, Cumberland

 

Die Bedingungen:      An sich Bahnen, die mir liegen müssten, aber heute hatte da irgendjemand oder -etwas voll was dagegen: mental voll „neben den Socken“ stehend, war es mir nicht möglich auch nur annähernd zu meinem Spiel zu finden. Was ich auch anpackte ging schief - die notwendige innere Ruhe war nicht zu finden. Es war dies einer dieser Tage, an denen man dadurch aus dem Gleichgewicht gebracht wird, wenn sich 6 Bahnen weiter eine Ameise niederkniet. Ich kann also heute nur aus der Beobachtung erfolgreicher Spieler schließen, dass etwa die Linien 15 auf 10 oder 10 auf 5 den besten Erfolg brachten. Der Ball sollte ruhig, aber weit in die Bahn gespielt werden. Die „Loipen“ hielten bis zum Schluss, was auch die Verteilung der Topspiele beweist. Das Klima war angenehm.

Unser Spiel:     Heini ließ mit Felix Weissensteiner-Bittner-Fiala starten. Wir hatten es auf den Außenbahnen 11/12 gleich mit einem unserer unmittelbaren Konkurrenten gegen den Abstieg zu tun: Strike & Spare. Niemand wollte so richtig in die Gänge kommen, Strikes waren nicht die Norm. Am Ende hatten die Gelben mit 583 zu 581 denkbar knapp die Nase vorn. Schade für uns. Gegen die junge Unistahl 2-Truppe hatten wir u. a. durch meinen Totalausfall (130) auf 7/8 keine Chance. Es setzte ein 485 zu 592. In meinem nächsten und zugleich letzten Spiel auf 9/10 gegen die heutigen Topscorer Stadlau (M.Rauscher-Pittesser-Spacal) lief es nicht viel besser: 158 – und da auch Felix und Heini gut, aber nicht so überragend wie teilweise Stadlau (257-242-206=705) spielten, waren wir mit 587 auf verlorenem Posten.

Schluss mit lustig(?): Tausch Pittesser für Fiala. Die sehr glücklos und ausgerechnet gegen uns auch schwach agierende Etoile-Mannschaft konnte mit 637 (Heini 245) zu 497 deutlich bezwungen werden. Auf den Bahnen 7/8 konnten wir uns für die davor erlittene Schlappe rehabilitieren. Jetzt folgte das sehr wichtige Spiel gegen Casino und wir konnten auf den gefühlt eher schwierigen Bahnen 5/6 mit 612 zu 603 knapp die Punkte 3 und 4 holen. Gegen Unistahl 1 – zurück auf 11/12 – sah es anfangs nicht so übel aus, aber im Finish hatten wir dann doch noch recht deutlich mit 603 zu 645 das Nachsehen. Im Schlussfight (Bahnen 5/6) gegen Black Jack ging es für uns schon beinahe um die letzte Chance. Das Gemurkse auf niedrigem Niveau endete mit einem glücklichen 529:519-Sieg für uns. Ein wenig Schadensbegrenzung. Mehr nicht.

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Spiel 6

Spiel 7

Serie

Schnitt

Felix ‚Weissensteiner

208

173

214

181

219

178

180

1353

193,286

Bittner

191

182

215

245

189

235

189

1446

206,571

Fiala

182

130

158

-

-

-

-

470

156,667

Pittesser

-

-

-

211

204

190

160

765

191,250

Team-Ergebnis

581

485

587

637

612

603

529

4034

192,095

Gegner

Strike

Unistahl1

Stadlau

Etoile

Casino

Unistahl1

BJB

 

 

Ergebnis Gegner

583

592

705

497

603

645

519

4144

 

Punkte

0

0

0

2

2

0

2

 

6 Punkte

Die anderen und die Tagesbesten:      Punktestärkste Teams waren Casino (4249 Pins) und Black Jack (nur 4042) mit jeweils 10 Punkten. Stadlau (4388 – 208,9 Schnitt) und Unistahl 1 (4384) erreichten ebenso 8 Tagespunkte wie Strike & Spare (mit nur 4058). Unistahl 2 (4109) und wir (nur 4034) schafften schlussendlich 6 Tagespunkte. Etoile blieb mit guten 4144 Pins heute punktelos. So ist eben der 3er-Bewerb.

Höchstserien: Robert Skach 1512 (259/2.) vor Thomas Gross 1503 (259/4.), Alex Pittesser 1482, Michael Rauscher 1470 (257/3.), Benji Kubalek 1459, Heini Bittner 1446, Alex Rauscher 1445 (258/1.), Walter Gonaus 1436 und Walter Rieger 1409. Daniel Hahn im 2. und Günter Schauer im 6. Spiel erreichten ebenfalls 258.

Teamhöchstspiele: Stadlau 709 im 7. und 705 im 3. Spiel.

Die Tabelle nach dem 5. und vorletzten Spieltag:      

1.(1) Unistahl 1              54 Punkte / 23032 Pins

2.(2) Unistahl 2             46 / 21830

3.(4) Stadlau                 34 / 21568

4.(5) Casino                  34 / 21215

5.(7) BJB                      30 / 20865

6.(6) Strike & Spare      30 / 20620

7.(3) Etoile                   26 / 21827       

8.(8) Tyrolia                  26 / 20781

Resümee:      Es wird hart, weil die für uns „falschen“ heute die Punkte kassierten. In der Plushalle am nächsten Sonntag werden die Absteiger fixiert. Wir brauchen ein mittleres Wunder – oft gibt’s die nicht.

Der Meister und der Silberne dürften fest stehen. Um Bronze wird es noch eng.

Bis bald

Walter

mailto:wafi@chello.at