TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Österr. Cup, Wiener Vorrunde 2010/11 – 09.10.2010, Florido

 

Die Bedingungen:      Im ersten Stock für uns sehr gewöhnungsbedürftige Bahnen: etwa zwischen 4. und 8. Latte recht verlässlicher Kugellauf. Außerhalb und innerhalb blieben die Bälle seltsam liegen oder reagierten vor dem Eingang in die Pins mitunter sehr heftig. Auch Spieler mit höherer Ballrotation als meine Wenigkeit (nicht aus meiner Mannschaft!) wunderten sich das eine oder andere Mal. Wäre schön, wenn man als Nicht-Insider einmal das Ölmuster ansehen könnte, um nicht jedes Mal überrascht zu werden. Vielleicht könnte man es auch einmal länger gleich belassen ? Es liegt aber sicher an uns – weil wir zu wenig in Floridsdorf trainieren. Ich für meinen Teil habe das Training dort stark zurückgeschraubt, weil ich oft und oft feststellen musste, dass Wochentags- und Samstag-Vormittag-Bahnen in Floridsdorf selten etwas mit den „Bewerbbahnen“ am folgenden Sonntag zu tun hatten. Der freiwillige 6er-Bewerb am Donnerstag verschafft auch keine nachhaltige Hilfe.

Unser Spiel:   Wir spielten mit Helmut Weissensteiner, Roland Horak, Heini Bittner, Walter Fiala und Martin Liftenegger auf 19 / 20 gegen Stadlau 2. Anfängliche Unsicherheiten (916 : 882 im ersten Spiel) konnten nach und nach beseitigt werden und mit soliden 1023 Pins im zweiten Spiel (gegen 824 der Stadlauer) schafften wir uns einen Polster, den wir im dritten Spiel mit 987 : 933 noch zum deutlichen Sieg ausbauten.

 

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Serie

Schnitt

Weissensteiner Helmut

150

185

246

581

193,667

Horak

227

183

161

571

190,333

Bittner

159

227

215

601

200,333

Fiala

185

202

180

567

189,000

Liftenegger

195

226

185

606

202,000

Team-Ergebnis

916

1023

987

2926

195,067

Ergebnis BC Stadlau 2

882

824

933

2639

- 287 Pins

Die Anderen und die Tagesbesten:      Bestes Team Unistahl 2 mit 3125 Pins (im 3. Stock) vor unserer 2. Tyrolia-Mannschaft mit 3055 (3. Stock) und den Hausherren Etoile mit 3016 (gespielt im 1. Stock).

Weiters noch überdurchschnittlich: die „Co-Hausherren“ Future-BTA 1 2958 (3.), Strike & Spare 2940 (3.) und wir mit 2926 (1.Stock).

Die besten Einzelspieler: überragend Thomas Tybl mit 765 – nochmals Gratulation dazu. Auch noch besonders bemerkenswert spielten Schauer (676), Fürst (663) und Terc (661).

 

Die Spiele und die Aufsteiger (fett gedruckt) im Überblick:

 

Bahnen 17/18    3001 – Phönix                                     2701 : 2880

19/20                Tyrolia 1 – Stadlau 2                            2926 : 2639

21/22                CB Funk 1*) – Etoile                            2740 : 3016

23/24                Stadlau 1 – 1. ÖBS                             2851 : 2535

31/32                Erste Bank*) – Tyrolia 2                       2893 : 3055

33/34                Strike & Spare*) – Unistahl 2                2940 : 3125

35/36                Future-BTA 3 – Future-BTA 1               2473 : 2958

Freilose           Cosmos (weil ohne Gegner)

                        WT 17

 

*) Nachdem drei (!) Teams nicht antraten, erhielten die drei pinstärksten unterlegenen Teams (Strike & Spare, Erste Bank und CB Funk 1) als Lucky Loser ebenfalls die Startberechtigung im Österreichischen Cup frei Haus nachgereicht. Ich hoffe das stimmt so – man war sich in Floridsdorf nach dem Bewerb nicht ganz so sicher…

 

 

Resümee:      Zum wiederholten Male: der Cup-Bewerb ist in dieser Form eine Farce. Entweder man erklärt diesen Bewerb zum Pflichtbewerb (zumindest ab einer bestimmten Liga-Stufe) oder man lässt es überhaupt sein. Die jetzige Form ist wie „ich will und ich kann nicht“. In anderen Bowlingländern gilt der Cup als wichtigster oder zumindest zweitwichtigster Bewerb. Es sollte nachgedacht werden, ehe man wieder diese lauwarme Situation herbei organisiert und sich dann noch wundert, dass das Interesse nicht reicht.

Bis bald

Walter

mailto:wafi@chello.at