TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

1. Klasse B, 5er Herren 2009/10 – 3. Runde, 22.11.2009, Post

 

Die Bedingungen:      Die Postbahnen nach dem Eklat in den letzten Monaten – nach einigen Wochen einer höchst seltsamen „Zwischenlösung“ mit etwa 32 Fuß Ölung – heute auf 35 Fuß geölt?! Wer wünscht sich so was? Wer braucht so was? Wer braucht so „kurze“ Bahnen? OK, man erfährt im Bassena-Tratsch, dass die Halle es so will?! Wer ist die Halle? Welche Offiziellen oder welche Manager sagen jetzt eigentlich, welche Ölung der LV oder der ÖSKB – nämlich die Kunden, die dafür zahlen – für ihre Bewerbe wollen? So lange wir uns das alles gefallen lassen, wird es so sein. Schwamm drüber!

Wer also heute scharf spielen konnte, das richtige – sprich „lange“ – Material mit hatte und ab ca. dem 3. Spiel (als die Bahnen schon „verstorben“ waren) noch immer die richtige Linie fand, war weiter vorne mit dabei. Glücksspiel nennt man das, obwohl der Bowlingsport eigentlich erfunden wurde, um nicht beim Glückspiel Kegeln ertappt zu werden. Aber das ist eine andere Geschichte… 

Unser Spiel:   Die Startelf: Heini Bittner vertraut der Stamm-Mannschaft mit 2 x Weissensteiner, Bittner, Schoppik, Liftenegger. Aufstiegsrivale Strike & Spare ist erster Gegner. Mit recht guten 990 zu 936 haben wir diesmal die Nase vorn. Im Spiel 2 treffen wir auf die Vienna Strikers. Viele Individualfehler führen zu einem vermeidbaren 955 zu 959. Gegen Pegasus geht es anschließend noch etwas zäher, wobei man sagen muss, dass die Bahnen jetzt langsam ihren Geist aufgeben. Der Gegner verhilft uns zu einem 889 : 823. Heini tauscht jetzt mich für Martin in die Mannschaft. Auf 15/16 kann ich allerdings gegen die BSC Phönix Jungen noch weniger Linie finden, als Martin im Spiel davor. Das Ergebnis leider dementsprechend: 964 zu 1021. Wäre mehr drinnen gewesen. Im Schlussmatch treffen wir auf eine überforderte Erste Bank, die wir mit 870 zu 704 glatt besiegen, ohne wirklich was zustande zu bringen.

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Weissensteiner Helmut

212

179

180

191

140

902

180,400

Weissensteiner Felix

196

182

193

           191

           159

921

184,200

Bittner

214

204

186

205

           193

1002

200,400

Schoppik

193

174

179

224

170

940

188,000

Liftenegger

175

216

151

195 R

202 R

939

187,800

Fiala

193 R

200 R

202 R

153

208

956

191,200

Langer

194 R

167 R

164 R

180 R

155 R

860

172,000

Schindler

155 R

208 R

167 R

170 R

199 R

899

179,800

Pittesser

233 R

163 R

174 R

134 R

-

704

176,000

Team-Ergebnis

990

955

889

964

870

4668

186,72

Gegner

Strike

Vienna

Pegasus

Phönix

Erste

 

 

Ergebnis Gegner

936

959

823

1021

704

4443

 

Punkte

1

-

1

-

1

3

 96,18 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      BSC Phönix heute mit 4795 Pins und 4,5 Siegpunkten stärkstes Team. Strike & Spare hat heute den Rückstand auf uns durch das zweithöchste Tagesergebnis verringert: mit 4724 Pins und 3,5 Siegpunkten nehmen sie uns (4668/3) knapp 1,5 Petersenpunkte ab. Mit Respektabstand, aber knapp beisammen, die restlichen drei Teams: Vienna (4369/1), Pegasus (4312/1) und die Erste Bank (4248/2).

Angesichts der Bahnenverhältnisse und dem dadurch sehr munteren Austausch-Geschäft nur wenige Serien 200+: Hans Had mit 1116 Pins (223,2 Schnitt) und dem Höchstspiel 256 (3. Durchgang) klar voran. Dahinter Philipp Schlosser 1042, Christian Lukas 1007 und Heini Bittner 1002.

Die Tabelle nach dem dritten Spieltag:

1.(1) Tyrolia       299,11

2.(2) Strike        297,27              Rückstand        1,34 PP

3.(4) Phoenix    289,08                                    10,03

4.(3) Pegasus   277,15                                    21,46

5.(5) Erste        272,19                                    26,42

6.(6) Vienna      266,27                                    32,34

Resümee:      Im Prinzip blieb alles wie gehabt: die ersten drei Teams scheinen für das Obere Playoff die besten Karten zu haben. Phönix hat durch die heutige Leistung viel Boden gut gemacht und sich eine gute Ausgangsposition erkämpft. Die eigentliche Herausforderung liegt noch vor uns, weil die starken Teams aus der 1. Klasse A (Bowling4You, Cosmos, Unistahl 2) ein gewichtiges Wort um den Aufstieg mitreden wollen und werden.

Bis bald

Walter