TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Österreichischer Cup, Achtelfinale 2009/10 – 31.10.2009, Florido

 

Die Bedingungen:      Sechs Teams im 3. Stock, 8 im 1. Stock – 2 verschiedene Bowlingwelten aufgrund der erzielten Ergebnisse oder einfach Zufall? Beides. Wir wissen, dass es im Oberstock etwas einfacher geht. Was ich als Zuseher mitbekommen habe: relativ freundliche Bahnen, scharfes Finish. Rund um die 10. Latte die höchsten Resultate und fast alle Linien möglich. Weite Wege waren ebenso Erfolg versprechend wie „leichtes Anlehnen“ zwischen 7. und 10. Latte. Das richtige Tempo war wesentlich, wollte man nicht Seriensplits aufstellen. Die Floridsdorfer Heimteams nützten die Chance – zumindest einmal im Achtelfinale. Den Rest konnte ich nur mehr im Internet nachlesen.

Unser Spiel:   Unser Team startete mit Helmut und Felix Weissensteiner, Heini Bittner, Bernhard Pittesser und Martin Liftenegger. Schon in der Wiener Vorrunde gingen wir so ins Rennen.

Zu Halloween ein saures Los für uns: die Hausherren rund um Franz Hahn waren zu bekämpfen. Eine Überraschung ist immer möglich, aber die Trauben hängen hoch. Wir hätten einen Supertag gebraucht, den hatten wir nicht.

Hahn (246) und Sohn (278) sowie Toni Stiel (237) legten schon im ersten Spiel den Grundstein zum sicheren Sieg. 1127 zu 973.

Zu Anfang des zweiten Spiels keimte so etwas wie Hoffnung bei uns auf, weil sich bei Etoile der eine oder andere Split und Räumfehler einschlich und die Weissensteiners schöne Strikes erzielten. Christian Schwarzbauer  fand keine Linie, Heini leider auch nicht und Martin war nicht in der von der 6er Mannschaft her gewohnten Form. Den Etoilevorsprung konnten wir mit 1014 zu 969 nur um 45 schmälern. Im dritten Spiel war dann die Luft endgültig draußen, weil uns kaum was gelang und Toni Stiel mit einem 7-ling eröffnete. Deutliche Abfuhr für uns: 878 zu 1087. That´s life.

In Summe ein mehr als klares 3183 zu 2865 für die Hausherren. Gratulation !

Wir spielten kurioser Weise genau so viele Pins wie in der Wiener Vorrunde. Nur die Umgebung und – vor allem – die Gegner waren anders.

 

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Serie

Schnitt

Weissensteiner Helmut

207

225

151

583

194,333

Weissensteiner Felix

173

230

188

591

197,000

Bittner

220

167

183

570

190,000

Pittesser

167

192

166

525

175,000

Liftenegger Martin

206

200

190

596

198,667

Team-Ergebnis

973

1014

878

2865

191,000

Ergebnis BC Etoile

1127

969

1087

3183

+ 318 Pins

 

Die Anderen und die Tagesbesten:      Bestes Team die „Co-Hausherren“ Future BTA 1 mit 3221 Pins (214,73 Schnitt und dem Topspiel 1166 im 1. Durchgang) vor den Hausherren Etoile, dem Team Bowling 4 You 3052 und Unistahl 2 (3019) – alles Ergebnisse aus dem 3. Stock. Der heute „billigste“ Aufstieg gelang dem BC Ansfelden mit 2407 Pins gegen die Gutterbowlers aus Salzburg (2233). Wie gesagt: scheinbar zwei Bowling-Welten, aber der Vergleich hinkt natürlich.

Die besten Einzelspieler: Thomas Tybl zeigte mit 780 (268-245-267) allen vor, wie man auf solchen Bahnen spielt. Echt Klasse! Dahinter noch weitere bemerkenswerte Serien: Daniel Hahn 724, Mario Miladinovic 707, Alex Lagler 706, Toni Stiel 694, Robert Fürst 672, Manfred Panzenböck 659 und Franz Hahn 653.

Die Höchstspiele: Alex Lagler 279 im 1. Spiel, Daniel Hahn 278/1., TT 268/1. und 267/3., Stiel 259/3. und Mario Miladinovic 256 im 1.

 

Die Spiele und die Aufsteiger (fett gedruckt) im Überblick:

 

KBSV (Kärtnen) gegen 1. ÖBS                                     2404 : 2549

Fireball (Tirol) gegen Strike & Spare                             2559 : 2620

Ansfelden gegen Gutterbowlers (Salzburg)                    2407 : 2233

WT 17 gegen BV OÖ 1                                                 2562 : 2595

Royal (Wr.Neustadt) gegen Team Bowling 4 You         2788 : 3052

Future/BTA 1 gegen Unistahl 2                                    3221 : 3019

Etoile gegen Tyrolia                                                     3183 : 2865

Bowl & Roll (Stmk) kommt kampflos weiter, weil der BC 3001 den Start versäumte, obwohl er aus der Wiener Vorrunde als „Lucky Loser“ eine 2. Chance bekam. Schade, dass diese nicht wahrgenommen wurde.

 

Resümee:      Halloween 2009 – statt „Süßes“ bekamen wir „Saures“. Der freie Allerheiligen-Sonntag wiegt das nicht auf. Gerne hätten wir weiter gespielt. Ich finde es überhaupt ein Armutszeugnis für unseren Sport, dass der Cup-Bewerb nicht mehr verpflichtend gespielt werden muss. In jeder anderen Sportart reißt man sich förmlich darum, dabei zu sein – bei uns freut man sich über ein freies Wochenende. Mehr als traurig. Hoffentlich wird da bald wieder gegengesteuert.

Bis bald

Walter