TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

1. Klasse 5er Herren – Oberes Playoff 2009/10 – 1. Runde, 28.02.2010, Florido

 

Die Bedingungen:      Die jetzt üblichen Florido-Bahnen: genügend Vorrutsch, sauberes Finish – einfach schön zu spielen. Und zwar auf annähernd jeder Linie. Es war zwar ausreichend Tempo erforderlich, aber man musste bis zum Ende des Spieltages kaum nachkorrigieren. „Hin“ treffen musste man allerdings – wie immer und überall.

Unser Spiel:    Die Startelf: 2 x Weissensteiner, Bittner, Fiala, Liftenegger. Gegen Cosmos auf den vermeintlichen „Angstbahnen“ 19/20 erwischen Martin (269) und ich (242) einen Traumstart, Felix spielt unglücklich, aber hoch mit. Helmut und Heini haben noch Anfangsschwierigkeiten mit der für sie geeigneten Linienwahl. Mit 1091 zu 937 sind wir der Maßstab. Eine knappe Sache gegen Strike und Spare folgt. Die Mittelbahnen 21/22 liegen mir normal nicht sonderlich, aber ich kann mit einem Achtling eröffnen und erreiche nach Spare im 9er- und Split im Schlussframe 255. Die Weissensteiners (208-204) knapp gleichauf und Martin wieder schwer ok (222). Heini hat weiter Anfangsschwierigkeiten, aber wir wissen: der Chef kommt noch. 1053 zu 1016 haben wir das bessere Ende für uns. Leader Unistahl als nächster Gegner auf 15/16 ist eine besondere Herausforderung: Gonaus-Gablek-R.Rulz-Panzenböck-Tybl zeugt nicht gerade von Personalmangel in der zweiten Mannschaft. Es ist ein Kampf auf Biegen und Brechen, weil noch dazu TT mit einem Neunling eröffnet und nur durch einen Flüchtigkeitsfehler im Zehner-Frame ein perfektes Spiel „verhindert“. Vielleicht hat niemand mit mir gerechnet – ich am wenigsten, aber ich kann mit 276 dagegenhalten und Schadensbegrenzung leisten. Chef Heini ist erwartungsgemäß auch wieder da (233), Felix ärgert sich weniger (234), Martin spielt mit („daheim ist daheim“ - 209) und Helmut ist mit von der Partie. Auf Topniveau 1145 zu 1123 endet dieses Spiel für uns – ein hartes Stück Arbeit. Das sogenannte „Spiel danach“ bestreiten wir auf den Außenbahnen 23/24 gegen das Team Bowling4You. Bernhard Pittesser wechselt nach guten Leistungen in der Reserve für Helmut in die Mannschaft. Auf relativ mäßigem Niveau schaffen wir einen 954 zu 830 Sieg. Man muss sagen, dass es uns der Gegner in diesem Fall leicht macht. OK, solche Siege braucht man auch.

Im Schlussmatch gegen die Phönix-Jugend müssen wir zurück auf 19/20. In alter Stärke gelingt uns ein ausgeglichenes Mannschaftsergebnis (zwischen 205 und 238) und ein ungefährdetes 1081 zu 973.

Alle Siegpunkte eingefahren - nicht unbedingt zu erwarten.

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Weissensteiner Helmut

177

208

193

200 R

229 R

1007

201,400

Weissensteiner Felix

215

204

234

221

205

1079

215,800

Bittner

188

164

233

144

238

967

193,400

Fiala

242

255

276

227

212

1212

242,400

Liftenegger

269

222

209

161

215

1076

215,200

Pittesser

219 R

210 R

194 R

201

211

1035

207,000

Langer

172 R

182 R

201 R

145 R

188 R

888

177,600

Schindler

184 R

255 R

151 R

181 R

-

771

192,750

Schoppik

211 R

150 R

186 R

153 R

189 R

889

177,800

Team-Ergebnis

1091

1053

1145

954

1081

5324

212,96

Gegner

Cosmos

Strike

Unistahl

Bowl4You

Phönix

 

 

Ergebnis Gegner

937

1016

1123

830

973

4879

 

Punkte

1

1

1

1

1

5

111,24 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Drei Teams mit einem Mannschaftsschnitt 200+. Die Runde geht an uns mit 5324 Pins (212,96 Schnitt) und 5 Siegpunkten, weil Unistahl mit 12 Pins mehr nur 3 Siegpunkte einspielen kann. Cosmos dahinter mit 5028/3. Allein im „Mittelfeld“ heute Strike & Spare mit 4888/3. Phönix mit 4683 ohne Siegpunkt und das Team Bowling4You mit 4504/1 deutlich abgeschlagen.

Die besten Serien des Tages: klar voran diesmal ich selbst mit 1212 Pins (242,4 Schnitt – 276 im 3. Spiel, 773 in den ersten 3 Spielen) vor Manfred Panzenböck 1125 und Christian Provaznik 1081. Es folgen meine Mannschaftskumpels Felix Weissensteiner mit 1079 und Martin Liftenegger mit 1076 (269 im 1. Spiel). Hans Had erreicht 1041, Martin Pfeifer und Patrick Schlosser schaffen jeweils 1035, Pepi Gablek 1031,

Walter Gonaus und Thomas Tybl 1100 (279 im Spiel 3 gegen uns).

Die höchsten Team-Scores: Tyrolia 1145 im 3. Spiel, Unistahl 1123 ebenfalls im 3. und 1110 im 2. Spiel.

Die Tabelle nach der ersten Runde im Oberen Playoff:

1.(1) Unistahl 2              505,16                                                            

2.(4) Tyrolia                   493,48  Rückstand        11,18 PP         

3.(3) Strike & Spare       486,45                          18,21               

4.(5) Cosmos                485,13                          20,03

5.(2) Bowling 4 You       481,14                          24,02

6.(6) Phönix                  469,33                          35,33

Resümee:      Man kann nicht wirklich sagen, dass die „Karten jetzt neu gemischt wurden“ – dazu ist unser Rückstand zu groß, aber wir zeigten heute Moral und konnten uns recht ordentlich auf die Bahnen einstellen. Bis zum allerletzten Spieltag werden wir nicht aufgeben.

Abschließend noch ein paar Sätze in eigener Sache (obwohl mir diese nach dem obigen Bericht eigentlich gar nicht mehr zustehen würden): ich bin froh, dass ich heute endlich einmal meine Trainingsergebnisse in die Mannschaft mitnehmen konnte. Es scheint so, als hätte ich jetzt an einem Tag alles zurück bekommen, was ich in meinen beiden vergangenen „Seuchenjahren“ durch Krankheit versäumte. Ich wusste gar nicht, dass ich solche Serien „drauf“ habe und freue mich deshalb ganz besonders über diesen „45. Frühling“. Was das vielleicht doch wieder erstarkte Selbstvertrauen (begünstigt durch mein erstes perfektes Spiel in der Vorwoche ?) so alles bewirken kann…

Im Vordergrund steht für mich immer die Mannschaft, deshalb nochmals sorry für diesen Ausflug ins Ego.

 

Übrigens: nochmals ein Hoch für und ein Danke an Pauli Valla, den Dritten, der mir dieses Wundergerät (Storm Reign) „kredenzte“.

Bis bald

Walter