TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wr.Liga 5er Herren 2008/09 – 6. Runde, 15.02.2009, Florido

 

Die Bedingungen:      Was für ein Unterschied zum Vortag im Prater! Die Bahnen anspruchsvoll, nicht wie sonst außen offen – zumindest aus meiner Sicht. Aber ich habe mich auch heute wieder in meiner „Seuchensaison“ nicht nach Wunsch bewegt, konnte daher auch keine großen Ansprüche stellen. Durch das scharfe Finish hatten Power-Spieler heute weit bessere Chancen, aber so mancher Split verdarb den Spaß am Spiel. Auch die Hausherren Etoile schafften keine 200 Schnitt. In der Liga leistungsmäßig wieder „Normalzustand“. Gott sei Dank.

Unser Spiel:   Nachdem Helmut Weissensteiner seit gestern über starke Schmerzen im linken Bein klagt, starteten wir heute mit Heini, Felix, Michi Langer, Martin und Alfi als Schlussmann. Schon im Eröffnungsspiel war klar, dass die Trauben für uns heuer besonders hoch hängen würden. Mehr schlecht als recht erwurschtelten wir auf 19/20 ein knappes 957 zu 964 gegen Leader Unistahl. Eine echte Strikelinie fand am ehesten noch Martin. Dann ein Sieg gegen Stadlau, der schon im Prater möglich gewesen wäre. Mit 946 zu 888 viel er auf überschaubarem Niveau recht deutlich aus. Gegen unseren Tabellennachbarn Casino lief es auf 15/16 nicht annähernd so gut wie gestern (913 : 983). Auf den Randbahnen hatten wir trotz Heinis 235 gegen Etoile nichts zu bestellen, er war leider allein auf weiter Flur (896 zu 963). Ebenfalls kein Punkt im letzten Spiel gegen Black Jack, obwohl wir heute keinen Alex Rauscher gegen uns hatten, weil sich dieser schon davor mit einem Ball gegen den linken Knöchel verletzt hatte. Alex ist bald wieder fit – hoffe ich. BJB gewann 911 zu 899. Wäre zu gewinnen gewesen. Aber das sagen wir heuer schon (zu) oft. Ein Rätsel am Rande: Heini griff zum Spareball (ok, er hat in der Florido damit auch schon zur Verblüffung aller ein perfektes Spiel erzielt) und schloss mit nur 157 ab. Warum diese Entscheidung nach 235 im 4. Game? Auch der heuer in Topform agierende Kapitän darf sich einmal ein Blackout leisten…

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner

180

239

192

235

157

1003

200,600

Weissensteiner Felix

183

200

189

           162

           163

897

179,400

Langer

191

181

179

170

           216

937

187,400

Liftenegger

216

186

174

171

           188

935

187,000

Schoppik

187

140

179

           158

           175

839

167,800

Fiala

149 R

       170 R

199 R

        196 R

        151 R

865

173,000

Team-Ergebnis

957

946

913

896

899

4611

184,44

Gegner

Unistahl

Stadlau

Casino

Etoile

BJB

 

 

Ergebnis Gegner

964

888

983

963

911

4709

188,36

Punkte

-

1

-

-

-

1

   93,11 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Nur Unistahl über 200 Schnitt. 5052 Pins (202,08 Schnitt) und 4 Siege. Sehenswert das letzte Spiel gegen Etoile, in dem Thomas Gross das Tageshöchstspiel mit 290 erreichte, Leo Grundschober mit 277 kaum nachstand und letztlich Etoile mit 1088 : 1069 erfolgreich blieb.

Etoile, der alte und neue Tabellenzweite erreichte 4931/4, Black Jack 4835/3, Casino 4624/3, Stadlau 4682 ohne Sieg und wir 4611mit einem Tagessieg; eben gegen Stadlau.

Die höchsten Serien: Gross 1137, Grundschober 1100, Franz Hahn 1056, Mario Baumgartner 1053, Spacal 1047, Martin Leb 1038, Fuchs 1028 (256 im 1. Spiel), Wolfgang Hauska 1020 und Heini Bittner 1003.

Die Tabelle nach dem 6. Spieltag:

1.(1) Unistahl    640,33 PP

2.(2) Etoile        620,00              Rückstand        20,33 PP

3.(4) BJB          613,41                                     26,42

4.(3) Stadlau     609,44                                     30,39                          

5.(5) Casino      596,35                                     43,48

6.(6) Tyrolia       584,19                                     56,14

Resümee:      In der Tabelle wieder Rücktausch von Black Jack und Stadlau, sonst scheinbar alle Positionen weitgehend bezogen. Wir haben weiter Boden verloren. In den beiden noch ausstehenden Runden müsste schön langsam ein Bowlingwunder geschehen, um einen Ausstieg aus unserem bereits 12 (!) Saisonen andauernden und mittlerweile sagenumwobenen Paternoster-Betrieb zwischen Wiener Liga und 1. Klasse zu schaffen. Zur Erinnerung: Jahrzehnte lang immer in der obersten Spielklasse, dann Staatsmeister 1998 und ab 1999 stets Abstieg und sofortiger Wiederaufstieg. Es gäbe schönere Serien…

Noch hoffen wir.

Bis bald

Walter