TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wr.Liga 5er Herren 2008/09 – 4. Runde, 18.01.2009, Post

 

Die Bedingungen:      Die Bahnenkonditionen in der Posthalle heute? Keine Ahnung. Ok, ich bin sicher nicht in guter Form, aber so schlecht wie es heute für mich aussah bin ich wieder auch nicht. Was ich auch anstellte, welche Kugel ich auch probierte – nichts ging. Und ich war nicht allein. War es das scharfe Finish? War es der fehlende Vorrutsch? Waren es die Streifen, die sich die Masse an Rechtshändern in das nicht vorhandene Öl spielten oder, oder… Ich weiß es nicht. Man konnte alle möglichen Ballläufe beobachten, von nachhaltigem Erfolg war keiner. Ging es rund um den 2. Pfeil? Musste man weit in die Bahn hineinspielen? Ich weiß es nicht. Hunderte Splits zeigten mir, dass ich wie gesagt nicht allein war.

Allerdings: wenn man wie ich und viele andere (?) - aus lauter Krampf und dadurch nicht frei im Kopf - auch viele Individualfehler begeht (für die keine Bahn der Welt was kann), darf man sich über bescheidene Ergebnisse nicht allzu sehr wundern.

Ich bin der Letzte, der darauf hinweist, dass Linkshänder einen Vorteil haben (was ja bis zu einem gewissen Grad normal ist, weil sie sich durch ihre geringere Anzahl eben die Linien nicht gegenseitig so schnell abspielen können, wie die Rechten), aber heute war es in dieser Hinsicht besonders seltsam. Was soll´s – wenn wir so dämlich sind und um unser teures Geld so was immer wieder und wieder unwidersprochen hinnehmen.

Ich gehe immer noch davon aus, dass bei solcher Bahnenpflege nicht Absicht dahinter steht (sonst müssten wir ja die Bowlingausrüstung kollektiv ins Eck schmeißen und nie wieder anfassen), sondern schlicht und ergreifend Unvermögen.

Was mich an solchen Tagen immer besonders ärgert, sind die „Schnittschoner“, die hordenweise im Spiel erkranken (oder schon kränkelten und eigentlich nicht starten hätten sollen) und sich verletzen und gepeinigt leider nach einigen erfolglosen Spielen aufgeben müssen. Wahrscheinlich sind sie es, die es richtig machen und selbst oder aus sportlichen(?) Gründen auferlegte Durchhalteparolen einfach die falsche Entscheidung.

Der Verband will es nicht anders. Die Farce Schnittliste führt sich ohnehin schon seit Jahren ad absurdum.

Unser Spiel:   Das übliche Start-Team mit Heini, Felix, Michi, Martin und Helmut. Aber erfreuliche Neuigkeit: Fredi Schoppik stieg heute nach langer Pause in der Reserve wieder ins Geschehen ein.

Es lief von Anfang an nicht wirklich berauschend: Unistahl war um 2 Nummern zu groß (900 zu 1061), Stadlau etwas glücklicher als wir (838 zu 852) und Etoile heute indisponiert (901 zu 817 – unser einziger Tagessieg). Nach dem dritten Spiel kam es zum verdienten Schoppik-Comeback im Team. Aber auch Black Jack (875 zu 953) und Tabellennachbar Casino waren leider stärker (942 zu 984).

Schade. Wäre eine schöne Chance gewesen, in der Tabelle aufzuschließen. Hoffentlich nicht die letzte.

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner

158

200

185

208

224

975

195,000

Weissensteiner Felix

193

157

211

           162

           165

888

177,600

Langer Michael

161

151

177

162

           192

843

168,600

Liftenegger Martin

188

158

152

        170 R

        200 R

868

173,600

Weissensteiner Helmut

200

172

176

175

182

905

181,000

Fiala

159 R

        158 R

166 R

        150 R

        152 R

785

157,000

Schoppik

184 R

        190 R

192 R

           168

           179

913

182,600

Team-Ergebnis

900

838

901

875

942

4456

178,24

Gegner

Unistahl

Stadlau

Etoile

BJB

Casino

 

 

Ergebnis Gegner

1061

852

817

953

984

4667

 

Punkte

-

-

1

-

-

1

 90,06 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Nur Unistahl über 200 Schnitt. Mit 5144 Pins (205,76 Schnitt) und 4 Tagessiegen spielten Gross & Co (Fürbacher, Baumgartner, Lendl und Kubalek) heute in einer anderen Liga. Am nächsten kamen noch die Stadlauer mit 4814/4 und mit Abstand Black Jack (4724/2). Der bisherige Leader Etoile scorte nur 4574/3. Casino (4494) und wir (4456) erreichten nur 1 Tagessieg.

Die höchsten Serien:  Benji Kubalek war mit 1138 (227,6 Schnitt) sehr stark unterwegs. Dahinter Alex Rauscher 1047, Roman Fürbacher 1045, Thomas Gross 1043, Walter Rieges 1016, René Landl 1015 und Alex Pittesser mit genau 1000.

Höchstspiele: Pittesser und Rieger 258 (im 1. Spiel), Friess 256 (1.) und Lauser 252 (5.)

Die Tabelle nach dem 4. Spieltag:

1.(2) Unistahl    423,02 PP

2.(1) Etoile        410,43              Rückstand       12,09 PP

3.(3) BJB          406,19                                    16,33

4.(4) Stadlau     404,06                                    18,46                            

5.(5) Casino      394,23                                    28,29

6.(6) Tyrolia       389,35                                    33,17

 

Resümee:      In der Tabelle nur an der Spitze ein Platztausch. Für uns ist die Lage ernst, aber nicht hoffnungslos (das wären wieder EUR 3 für das Phrasenschwein…).

Bis bald

Walter