TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga 3er Herren 2008/09 – 3. Runde, 07.12.2008, Plus

 

Die Bedingungen:      Spielerfreundliche und deshalb für Highscores ausgerichtete Bahnen à unendlich „viel Platz“, sprich: fast jede Linie konnte zum Erfolg führen, wenn nur das Tempo stimmte und nicht „angedrückt“ wurde. Aber auch solche Verhältnisse muss man erst auszunützen wissen…

Unser Spiel:    Unser Standardteam mit Heini Bittner und den Weissensteiners startete voll konzentriert, wie in der Vorrunde wieder gegen Casino. Und es war wieder ein Traumstart: 706(!) zu 633, obwohl es anfangs gar nicht danach aussah, startete doch Robert Skach gleich mit einem Achtling. Aber Heini Bittner hatte letzten Endes die Nase vorn, strikte aus und erreichte hervorragende 270. Gegen Angstgegner Black Jack 1 konnten wir mit 664 ebenfalls ein Topergebnis erreichen, hatten aber gegen 687 das Nachsehen. Unistahl 1 wurde anschließend in einem engen Spiel 655 zu 630 bezwungen – nicht schlecht dieser Start.

Die kollektive Spiellaune unseres Teams setzte sich gegen das junge Phönix-Team fort: Helmut Weissensteiner führte uns mit 251 zu einem ungefährdeten 676 zu 597. Das Plansoll mit 6 Punkten war erfüllt, aber wir wollten an diesem Tag noch mehr, brauchten wir doch eine kleine Erholung in der Tabelle. Gegen Unistahl 2 brachten wir wieder eine 660er-Partie, aber zum zweiten Mal reichte das nicht. 662 zu 682. Schade.

Unser schwächstes(?) Spiel des Tages mit 626 reichte gegen das Überraschungsteam der ersten beiden Runden, BJB 2 (611) ebenso, wie hervorragende 677 zu 591 im Schlussmatch gegen Stadlau.

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Spiel 6

Spiel 7

Serie

Schnitt

Bittner

270

226

205

206

214

216

278

1615

230,714

Weissensteiner Felix

247

215

205

219

223

205

186

1500

214,286

Weissensteiner Helmut

189

223

245

251

225

205

213

1551

221,571

Team-Ergebnis

706

664

655

676

662

626

677

4666

222,190

Gegner

Casino

BJB 1

      Unistahl 1

BSC Phönix

Unistahl 2

          BJB 2

Stadlau

 

 

Ergebnis Gegner

633

687

630

597

682

611

591

4431

 

Punkte

2

0

2

2

0

2

2

 

10 Punkte

Die anderen und die Tagesbesten:      Alle Teams außer BSC Phönix weit über 200 Mannschaftsschnitt. Das ambitionierte, sorgfältig und umsichtig gecoachte Youngster-Team des BSC Phönix überzeugt mit technisch ausgereiftem Spiel, scheitert im Moment aber noch an Nerven- und Abräumschwäche. Österreichs Talentepool wird in Zukunft  – gereift und weniger ungestüm - sicher noch kräftig aufzeigen.

Bestes Team war Leader Unistahl 1 mit 4718 Pins (224,667 Schnitt – Tageshöchstspiel 771 im 6. Spiel) und 12 Punkten.

Wir konnten die Verhältnisse für uns diesmal weidlich nützen und überzeugten mit dem zweitbesten Tagesscore: 4666/10.

Black Jack 1 mit 10/4480, Unistahl 2 mit 8/4515 und Stadlau mit 6/4318 folgten. 4 Punkte erreichten Casino (4435) und BSC Phönix (4110). Für Black Jack 2 blieben diesmal nur 2 Punkte (4302).

Die tagesbesten Akteure: „Standardmäßig“ wieder voran Thomas Gross (1730 Pins – Schnitt 247,14 à nur 2 Pins unter Robert Skachs Rekord aus dem Jahr 2006, der jetzt nach dem „Angriff“ von Oldboy und C-Senior Hermann Kugler im Senioren-Doppel in Salzburgs Oase – 1715 Pins – zum zweiten Mal in kurzer Zeit nur knapp verfehlt wurde).

Roman Fürbacher (1637), unser Heini Bittner (1615) und Ricci Klug sen. (1612 – mit einem 300er im Spiel 5. Ich gratuliere dem „Eisbär aus Pötzleinsdorf“ auf diesem Weg noch einmal von ganzem Herzen.) lieferten überragende 1600er-Serien ab.

Weiters noch mit 1500ern: unser Helmut Weissensteiner (1551), Manfred Panzenböck (1539), Rudi Friess (1531), Georg Spacal (1506) und – last but not least – auch noch unser dritten Mann aus dem Team, Felix Weissensteiner mit exakt 1500.

Bei den Damen war Ivonne Gross glänzend disponiert: sie pulverisierte ihren eigenen Rekord mit 1695 Pins (mehr als 242 Schnitt). Nochmals Gratulation an dieser Stelle. Ein kleines Zahlenspiel macht erst deutlich, was die Jungeltern in der Plus „zusammen“ erreichten: 3425 Pins, mehr als 244,6 Schnitt (!). Alle Achtung und „Chapeau !“ meinerseits.

Die Tabelle:                1.(1) Unistahl 1            34 Punkte / 13603 Pins

2.(2) Casino                26 / 13009

3.(3) Unistahl 2           22 / 13107

4.(6) BJB 1                 22 / 12691

                                   5.(8) Tyrolia                 18 / 12860

                                   6.(6) Stadlau               16 / 12530

                                   7.(4) BJB 2                 16 / 12367         

                                   8.(7) BSC Phönix        14 / 12111

Resümee:      Durch unsere Traum-Performance in der Plus haben wir uns in der Tabelle etwas erholt. Es bleibt allerdings mehr als spannend und es wird aller Anstrengungen bedürfen, um dieses Gemetzel gegen den Abstieg in der kommenden und letzten Runde heil zu überstehen. Wenn Heini seine momentane Top-Form halten kann und die Weissensteiners wie gewohnt mitziehen sehe ich das recht positiv.

Bis bald

Walter