TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga 3er Herren 2008/09 – 2. Runde, 23.11.2008, Post

 

Die Bedingungen:      Etwas in Mitleidenschaft gezogene Bahnen in der Posthalle (gleich zwei Doppelbahnen waren nicht benützbar, eine dritte musste noch während der Einspielzeit bei den Herren aus dem Bewerb genommen werden) brachten schon bei der Bahnenvergabe etwas Unruhe in das Feld. Die Herren starteten mit einer halben Stunde Verspätung. Warum man nicht von sogenannten Highscore-Verhältnissen sprechen konnte lag daran, dass die anfangs scheinbar für gute Ergebnisse geeigneten Bahnen nicht bis zum Ende des Bewerbs hielten und sich mit zunehmender Spieldauer teilweise Splitorgien einstellten, die so manchen Spieler zur Verzweiflung brachten. Anfangs war jede Linie spielbar – ich sah einerseits Spieler, die ganz abenteuerliche Ballläufe (25-5) produzierten, andrerseits ganz flache Linien so rund um den 2. bis 3. Pfeil. Viele Ölspuren im Bahnenfinish verdarben aber immer mehr die Freude. Die Bälle „kamen“ (oder eben nicht), wo sie wollten.                                                                                  

Unser Spiel:    Unser Standardteam Heini Bittner mit den Weissensteiner-Brüdern startete mit großen Ambitionen und mit großen Erfolg: 659 zu 548 gegen Casino, 578 zu 560 gegen Stadlau und 691 zu 575 gegen Black Jack 1. Schade, dass dann der Faden riss und kein weiteres Spiel mehr gewonnen werden konnte. Heute hätten wir in der Tabelle einiges gut machen können. Unistahl 2 (604:651), BJB 2 (528:552), BSC Phönix (526:575) und zuletzt Unistahl 1 (558:642) konnten mit den zunehmend schwierigeren Bahnen mehr anfangen und hatten etwas dagegen. Das pinmäßig schwächste Team des Tages (BJB 2 mit 3916 Tagespins) erreichte um 4 Punkte mehr als unsere Mannschaft, die um 228 Pins mehr umwerfen konnte. Das ist eben der 3er-Bewerb – und das macht diesen so spannend.

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Spiel 6

Spiel 7

Serie

Schnitt

Bittner

234

193

261

227

181

205

183

1484

212,000

Weissensteiner Felix

212

161

228

193

175

150

166

1285

183,571

Weissensteiner Helmut

213

224

202

184

172

171

209

1375

196,429

Team-Ergebnis

659

578

691

604

528

526

558

4144

197,333

Gegner

Casino

Stadlau

              BJB 1

Unistahl 2

BJB 2

BSCPhönix

Unistahl 1

 

 

Ergebnis Gegner

548

560

575

651

552

575

642

4103

 

Punkte

2

2

2

0

0

0

0

 

6 Punkte

Die anderen und die Tagesbesten:      Zwei Teams über 200 Mannschaftsschnitt. Pinmäßig voran Unistahl 1 (Loos, Panzenböck, Gross) mit 4558 Pins (Schnitt 217,048) und 10 Punkten. Casino mit 4241 Pins (201,952 Schnitt), jedoch 12 Punkten (Tageshöchstwert – nur das erste Spiel gegen Tyrolia ging heute verloren). Nach Punkten ergab sich folgende weitere Reihenfolge: BJB 2 mit 10 Punkten (nur 3916 Pins), BSC Phönix (4003) und wir (4144) erreichten 6 Punkte. 4 Punkte gab es heute für Unistahl 2 (4195), BJB 1 (4074) und Stadlau (3992).

Die tagesbesten Akteure: wie schon in der ersten Runde war wieder Thomas Gross der Beste (1544 Pins – Schnitt 220,57). Alex Rauscher erreichte 1492, Heini Bittner 1484, René Landl 1476, Robert Skach 1468, Manfred Panzenböck 1459 und Michael Loos 1455.

Höchstes Teamergebnis spielte Unistahl 1 mit 710 gegen BJB 1 im 2. Durchgang. Josef Pail von Casino, er kam erst im dritten Durchgang ins Spiel, erzielte gleich zum Auftakt ein perfektes Spiel – 300 nach 11 perfekten Strikes und einem „Rüttler“, bei dem der 5er Pin zuletzt fiel.

Bravo, Pepi, ich freue mich mit dir.

Die Tabelle:                1.(1) Unistahl 1            22 Punkte / 8985 Pins

2.(3) Casino                22 / 8574

3.(2) Unistahl 2           14 / 8592

4.(6) BJB 2                 14 / 8065

                                   5.(4) BJB 1                 12 / 8201

                                   6.(5) Stadlau               10 / 8212

                                   7.(7) BSC Phönix        10 / 8001           

                                    8.(8) Tyrolia                  8 / 8194

Resümee:      In der Tabelle ist zwar der Abstand zu den rettenden Plätzen für uns gleich geblieben, aber wir hätten zumindest aufschließen können, weil sich heute die Punkte ziemlich verteilten. Die Hälfte der Meisterschaft ist vorbei – die Lage ist für uns unverändert ernst.

 

Alles nur Kleinigkeiten angesichts der Hiobsbotschaft, die uns kurz nach Bewerbende erreichte: Monika ZESCHNER (Sportunion BC Funk) ist heute plötzlich und unerwartet verstorben. Noch gestern Abend waren wir mit ihr und vielen Bowlingfreunden in gemütlicher Runde (unsere Rosi Resch und Ehemann Herbert feierten den 60er) zusammen gesessen…

Unser ganzes Mitgefühl gehört ihrem Lebensgefährten Josef „JoschiWagger.

 

Bis bald

Walter