TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wr.Liga 5er Herren 2006/07 – 2. Runde, 08.10.2006, Florido

 

Die Bedingungen:      Heute war in Floridsdorf High Score angesagt. Die Bahnen erlaubten fast alle Linien und die Herren-Mannschaften der Wiener Liga haben das weidlich ausgenützt. Alle Teams deutlich über 200 Schnitt. Na also: haben wir uns wieder einmal von der Realität entfernt – aber es machte Spaß. Dass die Bahnen auch bis zum Schluss „hielten“ hat dazu geführt, dass durchgehend unter 1050 kaum was zu holen war. Im Einzelfall auch darüber nicht...

Unser Spiel:   Benny war leider nicht verfügbar, Heini sprang für ihn ein und bildete mit dem derzeit gut in Form befindlichen Karli Horna, den beiden Weissensteiners und Peter Langer die Startformation. Die 1076 auf 31/32 waren nicht übel, aber gegen Unistahl (auch ohne Gross und Gablek) knapp zu wenig (1076:1095). Gegen die Hausherren von Etoile auf den Mittelbahnen 33/34 erreichten wir in einem knappen Kampf 1055, wurden aber mit 1091 leider wieder getopt. Gonaus & Co mussten wir auf 27/28 bekämpfen, was leider mit 944 zu 1018 deutlich misslang. Heini entschloss sich jetzt zu einem Doppeltausch: Karl und Peter machten für Alfi Schoppik und meine Wenigkeit Platz. Wir hatten beide bis dahin die einfachen Bahnenverhältnisse auch „auf der Loipe“ gut genutzt. Gegen unseren Tabellennachbarn Casino reichten auf den Eckbahnen 35/36 hervorragende 1083 neuerlich knapp nicht zum ersten Tagessieg. Mit 1095 wurden wir im 10er-Frame noch abgefangen. Auf unseren Startbahnen 31/32 hatten wir gegen BJB im letzten Spiel des Tages keine Chance: 1008 zu 1100. Diesmal waren es überwiegend Eigenfehler.  

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner

243

223

198

220

192

1076

215,200

Horna

227

202

170

               -

               -

-

199,667

Weissensteiner Helmut

238

184

158

254

           191

1025

205,000

Weissensteiner Felix

191

246

235

           197

           193

1062

212,400

Langer Peter

177

200

183

        214 R

210 R

984

196,800

Schoppik

204 R

       199 R   

212 R

           176

           177

968

193,600

Fiala

214 R

213 R

246 R

236

255

1164

232,800

Team-Ergebnis

1076

1055

944

1083

1008

5166

206,640

Gegner

Unistahl

Etoile

HW 17

Casino

BJB

 

 

Ergebnis Gegner

1095

1091

1018

1095

1100

5399

215,96

Punkte

-

-

-

-

-

0

 103,16 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Wie schon in Runde 1 war Unistahl pinstärkstes Team. 5417 Pins (216,68 Mannschaftsschnitt) bei 4 Siegen. Etoile mit 5391/3 wieder am nächsten, knapp geschlagen von BJB (mit 5347 Pins einen Siegpunkt mehr als die Grünen). Casino 5201/2, Hw17 mit 5196/1 und wir als einzige Mannschaft ohne Tagessieg mit 5166 folgten mit etwas Abstand.

Die höchsten Serien:  gezählte 25 Mann über 200 Schnitt – nur die gerechnet, die alle 5 Spiele im Team durchspielten. Tagesbester Tom Tybl mit 1239 Pins (247,8 Schnitt) vor Niki Schröder 1168 und Chris Schwarzbauer 1154. Weiters noch Skach und Friess mit je 1127, Bildsteiner 1118, Grundschober 1110 und Fürst/Daniel Hahn mit je 1101 mit Serien 1100+. Mein eigenes Ergebnis 1164 (allerdings mit „Loipen“-Anteil) wäre sicher auch im Team durchaus herzeigbar geworden, aber ich bin auch so zufrieden.

Die Tabelle nach dem 2. Spieltag:

1. Unistahl        215,29 PP

2. Etoile            214,07 PP        Rückstand        1,22 PP

3. BJB              211,44                                     3,35

4. HW 17          205,44                                     9,35

5. Casino          205,34                                      9,45

6. Tyrolia          202,42                                    12,37

Resümee:      Gut gespielt, aber leider unbelohnt geblieben. Der Rückstand auf den rettenden 5. Tabellenrang ist noch mehr als erträglich, aber dass uns nur außerordentliche Anstrengungen und die entsprechenden Resultate dazu den Klassenerhalt sichern können, ist voll bewusst. Unsere Gegner haben heute in Summe annähernd die Unistahl-Quote erreicht – nicht lustig, aber da müssen wir halt durch. Jedenfalls können wir erhobenen Hauptes die 3. Runde angehen.

Bis bald

Walter