TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wr.Liga 5er Herren 2005 – 4. Runde, Plus

 

Die Bedingungen:      Sehr angenehme Bahnenverhältnisse, aber nicht die extremen Highscore-Bahnen aus dem letzten Quartal 2004. Auch heute konnte man sowohl mit Power-Bowling als auch mit herkömmlichem Spiel reüssieren. Ab dem 4. Spiel wurde es mühsam, vor allem dann, wenn man zu kurz in die Bahn spielte. Split- und Strike-Serien hielten sich aber bis zum Schluss die Waage. Die bekannten Topleute legten die Latte für die Anderen ziemlich hoch.

Unser Spiel:   Auch heute hatte Heini Bittner nicht das Wunsch-Startteam verfügbar, aber Josef Sehnal hatte sich zurückgemeldet und begann zunächst in der Reserve.

Zum Auftakt gleich gegen Unistahl auf 23/24. Es lief gar nicht so schlecht, weil beide Teams anfangs mit dem starken Bahnenfinish zu kämpfen hatten. Letztendlich unterlagen wir 903 zu 968. Der Start war nicht berauschend. Gegen Etoile auf 25/26 – jetzt mit Josef statt Gerhard - lief es nicht viel besser. Ein deutliches 915 zu 1075 machte uns klar, dass wir heute in der Tabelle kaum Boden gut machen würden. Tabellen-Nachbar Casino konnte dann auf 27/28 mit 1001 : 918 klar bezwungen werden, aber das war dann auch unser einziger Siegpunkt. Im Spiel gegen BJB hielten wir lange mit, weil Josef Sehnal die 268 von Alex Rauscher egalisieren konnte, aber Walter Treitler mit 250+ war dann nicht mehr auszugleichen. Zu viele Räumfehler oder Splits machten uns einen Strich durch die Rechnung. 1036 : 1080 war der Endstand. Im 5. Game war HW 17 etwas glücklicher, aber auch eine Spur konzentrierter beim Spare-Spiel: 907 zu 958.

Unsere Ergebnisse vom im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner

168

156

191

213

188

916

183,200

Schoppik A.

179

171

229

204

           159

942

188,400

Schindler

152

158 R

        174 R 

-

               -

484

161,333

Fiala

201

196

194

171

209

971

194,200

Dostal

203

210

209

180

179

981

196,200

Fürbacher

163 R

        204 R

        158 R

        140 R

        150 R

815

163,000

Sehnal

189 R

           182

        178

268

172

989

197,800

Team-Ergebnis

903

915

1001

1036

907

4762

190,480

Gegner

Unistahl

Etoile

Casino

BJB

HW 17

 

 

Ergebnis Gegner

968

1075

918

1080

958

 

 

Punkte

-

-

1

-

-

1

   96,12 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Spiel das Tages war zweifellos BJB 1147 (Rieger 276) gegen Unistahl 1124 (Schröder 279) auf 27/28 im dritten Durchgang. Gleich im Folgespiel auf 25/26 setzten Niki Schröder mit 300 und Unistahl mit 1153 Pins noch ein weiteres Glanzlicht. Es war überhaupt der „Nikolaus-Tag“, nein eigentlich das „Nikolaus-Wochenende“: nach den hervorragenden 1190 Pins vom Samstag konnte Niki Schröder heute mit 1216 Pins noch eins draufsetzen. Er verfehlte dabei Lippert´s Rekord aus dem September des Vorjahres um nur 19 Pins. Gratulation zu dieser famosen Leistung, Niki (2406 aus 10 = 240,6 Schnitt !).

Topteam war heute Black Jack mit 5378 Pins (215,12 Schnitt) und 5 Siegen. Unistahl (5279/3) kam am nächsten. Etwa gleichauf dahinter Etoile (5039/3) und HW 17 (5007/3). Nur Casino (4760 ohne Siegpunkt) und wir (4762/1) blieben deutlich unter 200 Schnitt.

10 Spieler erreichten im Team Scores über 200 Schnitt. Hier nur die höchsten Serien: Schröder 1216, Alex Rauscher 1175, Rieger 1157, Gonaus 1129, Gross 1077, Daniel Hahn 1063 und Skach 1052. 

Die Tabelle nach 3 Runden:

1. Unistahl        429,02 PP

2. BJB              426,13              Rückstand          2,39 PP

3. Etoile            416,46                                     12,06

4. HW 17          410,34                                     18,18

5. Casino          401,30                                     27,22

6. Tyrolia          396,01                                     33,01

 

Resümee:      In der Tabelle scheinen die Positionen bezogen – leider. Wir kamen zwar ein Stück an Casino heran, dafür verloren wir den ohnehin nur losen Kontakt zu HW 17. Schade, dass wir ausgerechnet in der Plus nicht nach Wunsch mitspielen konnten. Zu viele Räumfehler und zu wenig Qualität in den Anwürfen machten die Sache für unsere Gegner manchmal leichter als uns lieb ist. Nur noch ein Husarenritt im letzten Meisterschaftsdrittel kann uns retten. Aber warum sollte das nicht möglich sein? Wir geben nicht auf.

Bis bald

Walter