TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Herren 3er – 2. Runde 2005, Post

 

Die Bedingungen:      Highscores offensichtlich erwünscht. Na bitte, die Liga nahm diese Möglichkeiten gerne an – allerdings die Ergebnisse blieben etwas hinter denen aus der Florido zurück. Auch heute waren wieder alle Spuren möglich, nur so um die 10. Latte herum konnte es mitunter passieren, dass die Bälle überraschend „liegen blieben“. Ohne Tempo war nichts drinnen, außer der eine oder andere Split. 7-10 aus der Gasse war nicht selten zu sehen.

Unser Spiel:      Heini Bittner, Josef Sehnal und Heini Dostal in der Startformation. Und es ging gleich richtig zur Sache: mit Alex Rauschers 268 im Gepäck war BJB deutlich zu stark – 602 zu 708. Auch Unistahl 2 war nicht viel billiger. 619 : 667 – das fing ja gut an. Das dritte Spiel gegen die Gamblers war dann eng, ging aber durch diverse Splits ebenso verloren (587 zu 611). Heini nahm jetzt Josef Sehnal aus der Mannschaft und ersetzte ihn durch Gerhard Schindler. Die bisher heuer auch nicht gerade glücklich agierenden Etoile-Leute konnten wir mit 619 zu 583 bezwingen – endlich 2 Punkte. Heini Bittner machte jetzt auch Schluss und nahm mich ins Team. Stadlau war relativ billig mit 571 zu 552 zu bezwingen, wobei die Entscheidung relativ lange auf sich warten ließ, weil Heini Dostal machen konnte was er wollte, es fiel nichts – Gott sei Dank nur in diesem Spiel, sonst war er durchgehend ausgezeichnet unterwegs. Für ihn klappte es dann mit 247 gegen Unistahl 1 auch gleich wieder bestens, dennoch hatten wir mit 633 zu 654 knapp das Nachsehen. Schlusspunkt war ein Kampfsieg von 605 zu 583 gegen HW 17, bei denen heute zwar der Professor fehlte, aber Youngster Christoph Oralek mit hervorragenden 1567 Pins wieder einmal aufhorchen ließ.

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Spiel 6

Spiel 7

Serie

Schnitt

Bittner

230

204

168

224

-

-

-

826

206,500

Sehnal

167

198

199

-

-

-

-

564

188,000

Dostal

205

217

220

226

168

247

227

1510

215,714

Schindler

-

-

-

169

199

183

172

723

180,750

Fiala

-

-

-

-

204

203

206

613

204,333

Team-Ergebnis

602

619

587

619

571

633

605

4236

201,714

Gegner

BJB

Unistahl2

Gamblers

Etoile

Stadlau

Unistahl1

HW17

 

 

Ergebnis Gegner

708

667

611

583

552

654

583

 

 

Punkte

0

0

0

2

2

0

2

 

6 Punkte

Die Anderen und die Tagesbesten:      Nur Stadlau erreichte heute mit einem rabenschwarzen Tag keine 200 Mannschaftsschnitt – nicht nur für mich überraschend. Ausgerechnet in der Posthalle?! Unistahl 2 war das Maß aller Dinge (4521 Pins / 10 Punkte) und da vor allem Gerhard Fleischhacker, der exzellente 1683 Pins (> 240 Schnitt) auf die Bahnen trommelte und damit einen Respektabstand zu seinen Verfolgern erreichte. Unistahl 1 (wieder ohne Gross und Schröder) erreichte 4435/10 und konnte sich damit etwas vom Fehlstart in der Florido erholen. Die Gamblers mit 4318/9 (besonders ausgeglichen mit 7er-Serien von 1433/1437/1448) und Tabellenführer BJB mit 4372/8 folgten. Etoile (4234 Pins) erreichte ebenso wie wir 6 Punkte. BSC Phönix / HW17 1 war mit 4214/5 heute vermutlich nicht ganz zufrieden. Ganz zu schweigen von Stadlau: leider diesmal mit 3998 Pins und nur 2 Punkten deutlich zurück.

Die stärksten Serien: Fleischhacker (Uni 2) 1683, Oralek (HW17) 1567, Tybl (Uni 1) 1548, Lippert (Etoile) 1541, Rieger (BJB) 1520 und unser Heini Dostal 1510.

Die Tabelle nach 2 Spieltagen:

1. BJB              9128 Pins         20 Punkte

2. Unistahl 2     9127                 20

3. Gambler        8840                 17

4. Etoile            8777                 12

5. Tyrolia          8558                 12

6. Unistahl 1     8503                 12

7. Stadlau         8405                 12

8. HW 17          8269                   7

 

Resümee:      In der Tabelle wird es langsam immer enger. Eine 3er-Gruppe hat sich etwas abgesetzt. Wenn man das Potenzial der Unistahl 1- und Etoile-Leute berücksichtigt, sollte aber ein Umsturz noch bevorstehen. Aber erst muss gespielt werden...

Ich wiederhole mich: die Bahnenverhältnisse schön für´s Gemüt, aber schlecht für den Sport.  

 

Bis bald

Walter