TYROLIA AM BALL – Österr. Cup 2005, 2. Vorrunde, 05.11.2005, Florido

 

Die Bedingungen: Highscore-Bahnen in der Florido – bis zum 2. Pfeil „außen offen“, aber auch auf anderen Linien so ziemlich alles möglich. „Hintreffen“ musste man allerdings schon. Hoffentlich droht da nicht wieder der Wettlauf um die besten „Autobahnen“ in Wien. Na ja, die Florido-Halle hat ja nicht damit angefangen...

Unser Spiel: Mit Sportunion BC Funk 1 (Bahnen 19/20) hatten wir quasi unsere Mittwoch-Trainingskollegen von der Seite A der Praterhalle auf fremdem Terrain zu bekämpfen. Ziemlich bald war klar, dass die Mannschaft als Sieger aus der Halle gehen würde, die mehr „Strike-Kettchen“ fabrizieren konnte. Und das waren diesmal wir.

Unsere Mannschaft (alt aber gut?) hatte Kapitän Heini Bittner aus 4 Senioren und Felix Weissensteiner zusammengestellt. Die Mischung stimmte offensichtlich und war für eine Cup-Herausforderung sicher nicht die schlechteste Wahl.

Und der Käptn selbst war dann auch das Maß aller Dinge: Heini Bittner traf eine für sein Spiel sensationell gute Kugel- und Linienwahl und legte mit seinem Spare-Ball (einer Columbia 300 WD) gleich zu Beginn ein perfektes Spiel hin. 10 „Knaller“ wie auf Schienen, ein etwas weicherer linker Strike als 11. und ein weiterer Knaller zum 300er. Bravo Heini! Die Schiedsrichter staunten nicht schlecht, als ihnen ein Spare-Ball zu der in diesem Fall vorgeschriebenen Kugelkontrolle vorgelegt wurde. Aber ich erinnere mich an ein 279er-Trainingsspiel im Prater, das die exakt gleiche Kugel schon ermöglichte.

Wir konnten in Heini´s Schatten unsere Spiele ruhiger angehen als befürchtet und teilweise hatten wir auch guten Erfolg damit.

Spiel 1 ging also aufgrund des perfekten Spiels mit 1072 zu 967 deutlich an uns – 105 Pins plus, ein nettes Ruhekissen. Es folgten 964 zu 867 und 957 zu 846.

Endstand 2993 : 2680 für uns. Wir konnten zufrieden sein.

Im ersten Stock der Florido-Halle hatten wir damit immerhin das zweitbeste Resultat.

Heini brachte es insgesamt auf 673 Pins (300, 193, 180), Heini Dostal war ihm mit 662 (258, 201, 203) dicht auf den Fersen. Ich erreichte 626 (204, 233, 189) und war damit im illustren Feld der vereinzelten 700er und massenhaften 600er-Serien unter „ferner liefen“. Alfi Schoppik und Felix Weissensteiner konnten auf diesen Bahnen nicht ihr Spiel aufbauen und blieben mit 529 (168, 169, 192) bzw. 503 (142, 168, 193) weit unter ihren Erwartungen.

An diesem Samstag konnten wir das locker verkraften, man spielt ja zu fünft (ein alter aber wahrer Sager) und da muss einer für den anderen mitkämpfen.

 

Die Anderen: Die 11 für das 1/8-Finale qualifizierten Teams: HW17 Phönix 1, Etoile 1, Unistahl 1 und 2, BBC 1, BJB 1, Future BTA 1, Stadlau, BC 3001, Spezis Striker und eben Tyrolia 1. Detailergebnisse siehe http://www.bcunistahl.at .

 

Die höchsten Mannschafts-Serien: HW17 Phönix 1  3175 Pins (gespielt im 1. Stock), Etoile 3145 (2.), BBC 1  3101 (2.), Unistahl 1  3097 (2.), Unistahl 2  3088 (2.), BJB 1  3066 (2.), Erste Bank 3057 (2.), Future BTA 2  3036 (2.) und Tyrolia 2993 (1.Stock).

 

Die Tagesbesten: Helmut Rotter (BBC) 761 Pins, Walter Gonaus (HW17 Phönix) 749 mit einem perfekten Spiel auf den Bahnen 15/16 im dritten Durchgang – bravo Walter, Leo Grundschober 720, Thomas Gross 706, Robert Fürst 705 und Robert Halda 699.

Und unzählige weitere 600er Serien, die ich aus Platzgründen nicht alle einzeln anführe

 

Resümee: Schade, dass nicht alle Wiener Vereine Interesse an der Cup-Konkurrenz haben. Eigentlich traurig, dass nur 24 Teams gemeldet hatten. Im 1/8-Finale kommt es mit Sicherheit dennoch zu einigen Top-Begegnungen. Spannung vorprogrammiert.

 

Bis bald

Walter