TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Herren 3er – 2. Runde 2004, Florido

 

Die Bedingungen:       Die Florido-Bahnen im 1. Stock hatten heute einige Überraschungen bereit. Die von so manchem Spieler erwartete „Autobahn“ außen bis zur 5. Latte war nicht vorhanden. Ich empfang die Bahnen „gestreift“, etwas „länger“ als üblich, aufgrund des starken Finishs sehr splitanfällig und die einzelnen Bahnenpaare eher unterschiedlich. Gefragt waren relativ hohes Tempo, lange Ballauflage und eher moderate Versetzungen. So rund um die 10. Latte. Ganz außen war möglich, aber man hatte wenig Platz und die Bälle reagierten zum Leidwesen vieler Spieler oft „irgendwann“. Washouts und 2-8-10 bzw. 2-10 oder auch 6-7 blieben öfter stehen, als uns lieb war.

Unser Spiel:      Nach dem eher matten Punktekonto aus der Posthalle hatten wir uns für heute viel vorgenommen, obwohl einer unserer Stärksten – Neuzugang Heini Dostal – leider dienstlich verhindert war. Es starteten Heini, Alfi Schoppik und ich – wie immer (?) gegen Unistahl. Warum eigentlich? Ok, das tut nichts zur Sache, fällt aber auf. Vielleicht bilde ich mir das nur ein…

Die „wunderbare Auslosung“ mit fast ausschließlich Außenbahnen ist uns auch schon sattsam bekannt, aber da müssen wir anscheinend durch.

Also: 23/24 Unistahl. Unser anfänglich starkes Spiel hielt nur Heini bis zum Ende durch. Alfi und ich konnten durch individuelle Fehler nur eher schwache Spiele heimbringen. Es reichte für ein dürftiges 541:508, weil auch Fritzi Kern mit den Elementen zu kämpfen hatte. Auf 18/17 gings dann gegen Etoile, besser gesagt gegen Schwarzbauer & Co. Alfi und ich weiter schwach - Heini mit 190 auch nicht verwöhnt, daher 498 : 568. Alfi Frötschel und Walter Terc ersetzten Schoppik und mich.

Weiter auf 24/23: schwache 517 reichten gegen Strike (495), aber langsam war guter Rat teuer. Im nächsten Spiel wieder auf 17/18 gegen BSC Phönix-HW 17 1 zogen wir mit 595 zu 620 ebenfalls den kürzeren. Alfi Frötschel kam auch nicht richtig auf Touren und nahm wieder mich zurück ins Team. Auf 19/20 waren jetzt die Youngsters von BSC Phönix unser Gegner. Ein Durchhänger mit 529 : 554 und schon waren die Punkte wieder weg.

Ab in die Mitte! Auf 21/22 gegen BJB fand ich endlich zu meinem Spiel: ich wechselte Mitte des Spiels von der Außenlinie etwas nach innen und spielte jetzt mit mehr Power „leicht angelehnt“ an die 10. Latte – 7 Strikes in Folge – 236. Lang hat es gedauert – für meine Erwartungen zu lange. Mit 559 : 569 ging das Spiel leider verloren, aber es war knapp. Letztes Spiel wieder auf 20/19, gegen Stadlau. Alfi Frötschel zurück, statt Alfi Schoppik. Heini in bester Spiellaune. Seine 266 und meine 207, ergänzt durch hart erkämpfte 181 von Alfi brachten schöne 654. Stadlau errangelte 509, Georg Spacal hatte – genervt durch viele Splits - sichtlich keine Freude mehr am Spiel.

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Spiel 6

Spiel 7

Serie

Schnitt

Bittner

208

190

164

228

199

171

266

1426

203,714

Schoppik Alfred

164

160

-

-

-

152

-

476

158,667

Fiala

169

148

-

-

167

236

207

927

185,400

Frötschel

-

-

177

177

-

-

181

535

178,333

Terc

-

-

176

190

163

-

-

529

176,333

Team-Ergebnis

541

498

517

595

529

559

654

3893

185,381

Gegner

Unistahl

Etoile

Strike

HW17 1

HW 17 2

BJB

Stadlau

 

 

Ergebnis Gegner

508

568

495

620

554

569

509

 

 

Punkte

2

0

2

0

0

0

2

 

6 Punkte

Die Anderen und die Tagesbesten:     Kein Team mit mehr als 200 Schnitt. Stadlau mit 4159 Pins und 10 Punkten heute am höchsten. Nur BSC Phönix/HW 17 1 (4090/8), Unistahl (4079/6) und Etoile (4020/8) schafften noch über 4000 Pins.

In der Tabelle zur Halbzeit des Bewerbs noch alles ziemlich beisammen: Stadlau Leader mit 18 Punkten(8250 Pins) vor Unistahl (8336) und Etoile (8132) mit 16. Dahinter 2 Teams mit 14 Punkten: BSC Phönix/HW 17 1 (8383) und deren Youngsters (7779). Strike jetzt 6. mit 12/7916 und Schlusslichter mit jeweils 11 Punkten unser Team (8096) vor BJB (8088).

Die stärksten Serien: Gerald Fuchs 1506 (er war gleich mit 290 gestartet) und nur weitere 5 Spieler mit Schnitten 200+, und zwar: Thomas Gross 1469, Heini Bittner 1426, Michi Loos 1425, sowie Christian Schwarzbauer 1410 und Günter Schauer 1402.

Resümee:      Es war heute nicht unser Tag. Wie wir auch aufstellten, es kam nicht wirklich was zustande. Einzig Heini konnte teilweise zufrieden sein. Seine 266 am Schluss halfen zudem noch in eine 1400er-Serie.

Die „Schlagobershäubchen“ kamen heute von den Damen: Unsere 1er-Damen (Kornherr, Norzt, Klug) hauten im 3. Stock der Floridohalle „kräftig auf den Putz“. 14 Punkte, satte 208 Mannschaftsschnitt (nur 166 Pins hinter ihrem eigenen Rekord vom Jänner 2001, Plus). Allen voran unsere Patricia KLUG, die mit 1596 Pins (= 228 Schnitt) aus 7 Spielen den Österr. Rekord von Klubkollegin Christine Felcman (Jänner 2001, Plus) um 43 Pins überbot. Und wie: 5 x zwischen 234 und 237, dazu 215 und 204. Schöner geht’s nicht. Bravo Patri, traumhaft!

Die 2er-Damen (Tina Resch, Fiala, Anneliese Schoppik) ließen sich auch nicht gerade lumpen: mit 666 Pins im 5. Spiel verfehlten sie den ältesten Damen-Rekord (Strike & Spare, März 1984!) um nur 22 Pins. Tiefe Verbeugung. Bravo Mädels!                                                  Bis bald. Walter