TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Herren 3er – 1. Runde 2004, Post

 

Die Bedingungen:      Die Bahnen der Posthalle zeigten heute wieder das aus den letzten Wochen schon bekannte Bild: relativ freundlich zu spielen, außen „offen“, extremes Finish, anfällig für Einzelpins auf der Grundlinie. Bis etwa zur 7./8. Latte war sowohl Winkelspiel als auch kraftvolles direktes Spiel mit weniger Drehung möglich. Ganz außen wurden die Bälle zu stark, liefen aus und produzierten üble Splits. Nach etwa 4 Spielen war dann guter Rat teuer: die jetzt komplett aufgetrockneten Bahnen dämpften die Ergebnisse etwas und verhinderten so echte Highscores. Dass jedoch auch im letzten Spiel - bei entsprechend genauem und kontrollierten Spiel - immer noch alles möglich war, bewies Walter Gonaus, der mit Tageshöchstspiel 279 nur knapp ein perfektes Spiel verpasste. Gute Arbeit, „Fessa“.

Unser Spiel:      Nach Abstieg in der Vorsaison doch erstklassig. Wie geht das? Unsere 2. Sektion schaffte souverän den Aufstieg.

Den Startplatz in der 1. Klasse mussten wir mangels Personal bzw. mit zu wenig Leuten, die Lust haben, am Sonntag zu spielen, leider aufgeben. Erklärtes Saisonziel in der Wiener Liga ist der Klassenerhalt.

Start auf 29/30 gegen Unistahl. Mit Heini Bittner, Walter Terc und Heini Dostal nominierte „Käptn“ Frötschel unsere 3 Schnittstärksten aus der Vorsaison. Es lief nicht gleich ganz rund, deswegen ging das 1. Spiel 558 zu 630 klar an Unistahl. Jetzt folgte unsere heute beste Phase: wunderschöne 678 : 601 gegen Stadlau auf 25/26, hart erkämpfte 640 : 640 gegen Black Jack auf 27/28 und nicht minder respektable 638 zu 516 gegen BSC Phönix/HW 17 2 wieder auf 25/26. Also 5 Punkte nach 4 – das war es leider für heute.

Walter Terc fühlte sich auf den jetzt merkbar aufgetrockneten Bahnen nicht mehr wohl und wurde gegen Alfi Schoppik getauscht. 586 zu 654 gegen BSC Phönix/HW 17 1 (Loos/Grundschober/Gonaus). Heini Bittner leicht angeschlagen, aber mit einem schönen Finish noch 189. Dennoch wurde ich jetzt in die Mannschaft genommen.

Zurück auf 29/30: wir waren zu dritt (ich spielte vorher auf 12 ein und Alfi, Heini kamen von 23) überrascht von dieser „Wüste“. Lag es an der dort merklich niedrigeren Raumtemperatur? Gegen Strike war der Kampf bis zum Frame 7 ausgeglichen schwächlich, dann schafften alle Gelben praktisch gleichzeitig kurze Strike-Serien und wir wurstelten uns von Split zu Split weiter. Ergebnis: matte 512 gegen 571, schade. Im Schlussspiel auf 23/24 (wesentlich angenehmer zu spielen) fehlte uns gegen Etoile das Pinglück bzw. hatten wir eben keinen Christian Schwarzbauer. Um 4 Pins verpassten wir den verdienten Lohn: 591 zu 595.

Fazit: mit dem dritthöchsten Pinergebnis liegen wir mit 5 Punkten nur an vorletzter Stelle, einen Punkt hinter dem höchsten Resultat von Gonaus & Co (6 Punkte). Das ist eben die 3er...

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Spiel 6

Spiel 7

Serie

Schnitt

Bittner

172

217

233

224

189

-

-

1035

207,000

Terc

195

224

203

200

-

-

-

822

205,500

Dostal

191

237

204

214

200

190

185

1421

203,000

Schoppik Alfred

-

-

-

-

197

158

204

559

186,333

Fiala

-

-

-

-

-

164

202

366

183,000

Team-Ergebnis

558

678

640

638

586

512

591

4203

200,143

Gegner

Unistahl

Stadlau

BJB

HW17 2

HW 17 1

Strike

Etoile

 

 

Ergebnis Gegner

630

601

640

516

654

571

595

 

 

Punkte

0

2

1

2

0

0

0

 

5 Punkte

Die Anderen und die Tagesbesten:      Nur 3 Teams mit mehr als 200 Schnitt. Unistahl 4267 Pins/10 Punkte, BSC Phönix/HW17 1 mit 4293/6 und eben wir mit 4203/5.

In der Tabelle drückt sich das leider nicht aus. Es führt Unistahl vor den punktegleichen Etoile (4112/8), Stadlau (4091/8) und Strike (4032/8). Auf Rang 5 BJB (4091/7), wie erwähnt vor BSC Phönix/HW17 1und Tyrolia. Schlusslicht nach der ersten Runde sind die tapferen Vienna Youngsters von BSC Phönix/HW17 2 mit ihren beiden Mentoren Ricci Krobath und Stefan Schmid (3896/4)

Die stärksten Serien: Christian Schwarzbauer 1491 (213 Schnitt) vor Kern 1472 und Gonaus 1471. Des Professors Jungstars Michi Loos (1410) und Leo Grundschober (1412) standen ihm nicht viel nach. Alex Rauscher mit fast schon gewohnt guten 1458, sowie Robert Halda (1432) und Heini Dostal (1421).

 

Resümee:      Leistungsmäßig waren wir dabei. Vorsicht ist aber in jedem Falle geboten, da dieser Bewerb leider auch heuer schon nach 4 Runden endet.

Bis bald

Walter