TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Herren 3er – 3. Runde 2004, Plus

 

Die Bedingungen:       Die Plus-Halle bot heute recht anspruchsvolle Bahnen: ordentlicher Vorrutsch, gutes Finish, die ersten etwa 3 Boards außen nicht offen. Am Anfang merkten wir auf jeder Doppelbahn geringfügige Unterschiede – 1 bis 2 Boards verschobener Ausgangspunkt war sinnvoll – mit Fortdauer des Spiels und damit zunehmend verschmiertem Finish hob sich dieser Nachteil auf. In Summe: selektive und gerechte Bahnen, alles ok.

Unser Spiel:      Als ex aequo-Schlusslicht der Tabelle hatten wir uns einiges vorgenommen, aber gerade die Plusbahnen sind naturgemäß für eine Aufholjagd nicht besonders geeignet, weil bei konzentrierter Spielweise gepaart mit etwas Pinglück fast alle Top 100-Spieler (und noch einige mehr) hohe Scores erreichen können. Aber ok, einmal müssen wir ja anfangen, um den Klassenerhalt zu sichern...

Heute starteten wir auf 21/22 gegen Tabellenführer Stadlau. Die beiden Heinis und ich zwar sehr bemüht, aber ohne Pinglück. „Errangelte“ 545 reichten gegenüber 575 der Stadlauer nicht. Weiter gegen Strike auf 18/17. Mir lief es besser, aber in Summe waren wir nicht zufrieden, obwohl 580:544 die ersten Punkte brachten. Unistahl war nächster Gegner auf 19/20. Auf diesem Bahnenpaar hatte im Spiel davor Robert May sein erstes offizielles perfektes Spiel geworfen – bravo, Robert, nochmals herzliche Gratulation!  Dass Unistahl mit Tybl, KFJ und Gross nicht einfach zu besiegen sind, liegt auf der Hand. 691 : 569 war allerdings sehr deutlich, besonders Fritzi (268) war in Spiellaune. Heini 1 und 2 haderten weiter mit fehlendem Pinglück, mir ging es besser, aber auch nicht berauschend. Der jetzt statt Heini Dostal eingewechselte Alfi Frötschel und ich (beide 179) konnten Heini Bittner (224) beim folgenden 582:527 über BSC Phönix-HW 17/1 auf 17/18 nicht wirklich unterstützen, aber die Aufgabe war leichter als erwartet. Jetzt kamen die Youngsters und Alfi war in seinem Element. Mit 230 machte er das 593 : 562 perfekt, Heini und ich bemüht, aber glücklos – Hauptsache wieder 2 Punkte. Ich machte anschließend Fredi Schoppik Platz, aber gegen Etoile auf 22/21 war jede Mühe vergebens. Auch die schönen 246 von Alfi Frötschel. 634 zu 669. Schade. Weiter nur 6 Punkte. Schlussendlich noch ein deftiges 563 zu 675 (auf 16/15) gegen den Tabellen-Nachbarn BJB (Alex Rauscher 256).

Unsere Ergebnisse im Detail:

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Spiel 6

Spiel 7

Serie

Schnitt

Bittner

183

188

189

224

192

186

191

1353

193,286

Fiala

171

215

200

179

171

-

-

936

187,200

Dostal

191

177

180

-

-

-

-

548

182,667

Frötschel

-

-

-

179

230

246

179

834

208,500

Schoppik Alfred

-

-

-

-

-

202

193

395

197,500

Team-Ergebnis

545

580

569

582

593

634

563

4066

193,619

Gegner

Stadlau

Strike

Unistahl

HW17 1

HW 17 2

Etoile

BJB

 

 

Ergebnis Gegner

575

544

691

527

562

669

675

 

 

Punkte

0

2

0

2

2

0

0

 

6 Punkte

Die Anderen und die Tagesbesten:     Unistahl heute wieder überragend: 4504 (214,476 Schnitt), alle Punkte.

Sehr gut auch Etoile mit 4428 (210,857) und „nur“ 8 Punkten – diese beiden Teams waren die einzigen über 200 Schnitt. Black Jacks Schlusspunkt mit 675 gegen uns brachte noch 4137/6. Dann ein im Schnitt, leider nicht in den Punkten, dichtes Paket: HW 17/1 (4050/10), Tyrolia 4066/6, Strike 4047/6, Stadlau 4044/6. Für die Youngsters war mit 3944 Pins kein Punkt drin.

In der Tabelle nach ¾ des Bewerbs alles noch enger beisammen. Unistahl (wohl schon Meister) führt unangefochten mit 30 Punkten und 12850 Pins vor einem Dreierpack mit je 24 Punkten: Etoile (12561), BSC Phönix-HW 17/1 (12433) und Stadlau (12294). Strike ist mit 18 Punkten (11963) 5. vor BJB (17/12225) und unserem Team (ebenfalls 17, aber 12162 Pins). Auf den letzten Platz zurückgefallen ist BSC Phönix-HW 17/2 (14/11722).

Die stärksten Serien: Fritzi Kern jun. war das Maß aller Dinge mit 1652 Pins (236 Schnitt). Chris Schwarzbauer mit 1531 und Alex Rauscher (1528) auch nicht übel, oder? Bester 1400er war Robert May (1461 / wie erwähnt 300 im 2. Spiel). TT (1416) und Thomas Gross (1436) waren weitere 1400er. Noch einige Akteure erreichten  200+, spielten aber aufgrund reger Austausch-Aktivitäten nicht durch.

Resümee:      Langsam wird es eng. Mit Ausnahme einzelner guter Spiele konnten wir heute alle miteinander keine wirklich zwingende, von uns länger haltbare Linie finden. Die letzte Runde in unserer „Heim“-Halle Prater (an einen Heimvorteil kann sich allerdings keiner von uns erinnern) wird eine echte Herausforderung. Warten wir ab – noch ist Rom nicht verloren. Auch der rettende und für die Teilnahme an der Staatsmeisterschaft ausreichende Platz 5 ist zu unser aller Trost in Reichweite.

Bis bald.

Walter