TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

1. Klasse B Herren 5er – 6. Runde 2004, Post

 

Die Bedingungen:      In der Sommerpause, die den Bewerb in einer Form „zerreißt“, dass das für den Wettkampf notwendige Feeling nur mühsam wieder zu erreichen ist, hat sich in der Bahnenpflege einiges getan. Neue Bahnenpflegemaschinen mit positiven Auswirkungen für Post und Prater, Highscore-Bahnen (warum das jetzt wieder?) in der Plus und im Vergleich eher schwierige, aber „gerechte“ Bahnen in der Florido. Wer in den letzten Wochen die neuen Bedingungen in der Posthalle beschnupperte, tat sich leichter – „Sommerpausierer“ mussten verblüfft sein. Gut so. Die Bahnen länger geölt als in der ersten Saisonhälfte, starkes Finish und auf jeder Linie verlässlich bespielbar. Hohe Ergebnisse am ehesten rund um den 2. – 3. Pfeil. Spieler mit hoher Ballrotation konnten auch im Winkelspiel um die 5. – 7. Latte, wenn sie den Breakpoint weiter vorne suchten, hoch spielen.

Unser Spiel:      Nach Bandscheibenproblem Mitte August bin ich selbst noch für einige Zeit außer Gefecht. Aufgrund der im Moment „kurzen Personaldecke“, wie es im modernen Sport-Neudeutsch heißt, war unser Startteam praktisch gegeben – es gab auch keinen Grund heute zu tauschen. Wir konnten alle 5 Spiele gewinnen. Im zweiten Spiel (gegen Unistahl, Bahnen 17/18) gelang uns mit 1076 ein Meisterstück, wobei sich besonders unser verlässliches 5er-Ass, Alfi Schoppik, mit 278 (im 10. Anwurf blieb der 4er stehen) hervortat. Bravo! Einziger sogenannter Zittersieg: gegen BTA im Spiel 5 – verdammt knappe 910 : 893, wobei das Ergebnis erst im 10er Frame „gedreht“ wurde und die Partie viel enger war, als es die nackten Zahlen jetzt ausdrücken.

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner

151

231

159

213

162

916

183,200

Frötschel

205

150

187

206

203

951

190,200

Terc

202

201

203

226

166

998

199,600

Schoppik

181

278

214

203

191

1067

213,400

Dostal

186

216

215

167

188

972

194,400

Setik

179 R

211 R

159 R

184 R

159 R

892

178,400

Schindler

168 R

163 R

        128 R

-

-

459

153,000

Team-Ergebnis

925

1076

978

1015

910

4904

196,16

Gegner

Gamblers

Unistahl

Phönix

Cosmos

BTA

 

 

Ergebnis Gegner

871

953

846

907

893

 

 

Punkte

1

1

1

1

1

5

103,04 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Wir verbuchten diesmal die Höchstserie der Liga - heute kein Team mit einem Schnitt 200+. Unistahl 9 Pins und einen Sieg weniger kam wieder am nächsten. Dahinter mit Respektabstand die Gamblers (4569/1), dann Cosmos (4545/2), BTA (4414/1) und die BSC-Youngsters (4358/2).

5 Spieler erreichten im Team Scores über 200 Schnitt: Klassenbester war diesmal der im Moment in Traumform spielende, wieder erstarkte, Christoph Oralek. Er verschaffte mit seinen hervorragenden 1097 Pins (219,4 Schnitt) den BSC Phönix/HW 17-Burschen 2 Siegpunkte. Es folgten unser Alfi Schoppik (1067), Heinz Mikolasch/Gamblers (1040), sowie die Unistahl-Leute Martin Pfeifer (1002) und Robert Reiter (1000).

Höchstspiele des Tages: Mladek 288, Schoppik 278, Mikolasch 268.

Die Tabelle nach dem 5. Spieltag:

1.(1) Tyrolia                  609,26 PP

2.(2) Unistahl 2             584,25              Rückstand        25,01

3.(4) Cosmos                557,49                                     51,27

4.(3) Gamblers              557,37                                     51,39

5.(5) BTA                      550,46                                     58,30

6.(6) Phönix                  538,44                                     70,32

Der Vergleich mit der 1. Klasse A: 6 Leute mit Schnitt 200+ (Hallen-Höchstserie Alex Rauscher/BJB 1101, weiters Fürst/Future 1060, Postl/R-Sport 1048, Christian Reiter/BJB 1030, Rotter/1023 und Brandl/1015 – beide BBC.

Leader BJB mit 4993/4 (bestes Team der Halle) vor Future (4782/2) und BBC (4758/4).

Resümee:      Für uns wieder sehr positiv gelaufen. Es fiel auf, dass viele Teams annähernd die Ergebnisse der 5. Runde in der Plus wiederholten – ein Zeichen, dass die Bahnen heute einiges hergaben. Die wesentlichen Positionen in unserer 1. Klasse B sind praktisch seit langem bezogen, aber dennoch gilt: „die Gscherten jodeln erst beim Heimgehen“...

Bis bald

Walter