TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

1. Klasse B Herren 5er – 4. Runde 2004, Prater

 

Die Bedingungen:      Die B-Seite im Prater gab heute gewisse Rätsel auf. Relativ kurz geölte Bahnen mit sehr starkem Finish, das aber schon nach kurzer Zeit sehr verschmiert war. An einen kontrollierten Kugellauf war bereits ab etwa Mitte des 2. Spiels nicht zu denken. Bestes Rezept dürfte noch Tempospiel rund um den 2. Pfeil gewesen sein, wobei man den Ball weit in die Bahn spielen musste. Hat man auf eine runde Ballfreigabe vergessen und versucht „anzudrücken“, war alles möglich – vom krassen Split bis zum „geronnenen“ Strike in der „falschen“ Gasse. Eh klar, „Andrücken“ wird bei fast jeder Bahnenkondition bestraft. Übertriebenes Nachkorrigieren verursachte – wie eben immer – überraschendes(?) „Liegenbleiben“ des Balls. Na ja – da heißt es eben üben, üben und weiter üben...

Unser Spiel:      Die von mir geplante Startaufstellung kam leider nicht zustande, weil Walter Terc - mit Knieproblemen belastet – „vorerst auf der Loipe probieren“ wollte. Ich nahm Alfi Setik für ihn in die Mannschaft und wir begannen auf 25/26 gegen die Gamblers. Nicht berauschend, aber schlussendlich das zweitbeste Resultat des Durchgangs. Leider gegen das beste, daher mit 985 : 1013 kein Siegpunkt. Es folgte ein fast kollektiver Einbruch, der Gott sei Dank ohne Folgen blieb, wie sich erst etwas später herausstellen sollte: gegen Unistahl war mit mageren 859 zu 987 auf 29/30 nichts zu holen. Für Alfi Setik nahm ich jetzt den doch – für mich nicht überraschend - ganz gut disponierten Walter Terc ins Team. Solide 978 auf 28/27 brachten uns gegen BTA den ersten Siegpunkt. Jetzt kam es zu einem Krimi gegen die Youngsters auf 26/25. Offener Schlagabtausch auf mittlerem Niveau und ein berufsbedingt übermüdeter Heini Dostal (der bis dahin tapfer mitgekämpft hatte) prägten das Spiel. Wir hatten mit 933 zu 920 das bessere Ende für uns. Der geplante Eintausch von Alfi Frötschel statt Heini D. war leider nicht drin, weil Alfi übermüdet und scheinbar ausgelaugt w. o. gab, daher kehrte Alfi Setik – übrigens mit beispielhaft sportlicher Einstellung – wieder in die Mannschaft zurück. Dostal war körperlich heute leider nicht fit genug, um auf der Reservebahn fertig zu spielen. Er suchte rasch das Weite, um vor der kommenden Nachtschicht noch ein paar Stunden Schlaf zu ergattern.

Glück im Unglück: der letzte Gegner des Tages – Cosmos – war total von der Rolle und machte uns auf 31/32 das Siegen leicht. 915 (auch keine Augenweide) zu 746 war deutlich. Hätten nicht Heini Bittner (224) und Alfi Schoppik (221) zum „Schlussangriff“ geblasen --- wer weiß....

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner

196

178

222

200

224

1020

204,000

Schoppik

188

191

199

191

221

990

198,000

Setik

175

149

176 R

195 R

171

866

173,200

Fiala

211

171

173

199

149

903

180,600

Dostal

215

170

170

149

-

704

176,000

Frötschel

182 R

196 R

182 R

226 R

-

786

196,500

Terc

199 R

201 R

214

194

150

958

191,600

Schindler

176 R

212 R

190 R

167 R

159 R

904

180,800

Team-Ergebnis

985

859

978

933

915

4670

186,8

Gegner

Gamblers

Unistahl

BTA

Phönix

Cosmos

 

 

Ergebnis Gegner

1013

987

946

920

746

 

 

Punkte

-

-

1

1

1

3

96,20 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Die Gamblers hatten mit 4703 Pins (188,12 Schnitt)/3 Siegpunkten am 4. Spieltag bei der Tageshöchstserie knapp die Nase vorn. Es folgten BTA (4682/3) und wir (4670/3). Etwas Abstand dann für Cosmos (4528/4), Unistahl 2 (4478/1) und Phönix (4426/1).

Nur 2 Spieler erreichten im Team Scores über 200 Schnitt: Dusan Kometter war mit 1091 Klassen- und Hallenbester. Heini Bittner erreichte gute 1020.

Die Tabelle nach dem 4. Spieltag:

1.(1) Tyrolia       402,24 PP

2.(2) Unistahl 2  385,34              Rückstand        16,40

3.(4) Gambler    372,20                                     30,04

4.(3) Cosmos    375,18                                     27,06

5.(5) BTA          368,33                                     33,41

6.(6) Phönix      358,36                                     43,38

Der Vergleich mit der 1. Klasse A (spielte auf der B-Seite links): 6 Leute mit Schnitt 200+ (Fürst/Future 1071 und Broser/OMV 1066 waren die Besten).

BJB war mit 4898/3 bestes Team der Halle.

Resümee:      Obwohl wir – wie erwartet – auf keinen Heimvorteil zurückgreifen konnten (mittwochs spielen wir nämlich immer lustiges „Die Wüste lebt“ mit Topscores, die täuschen) und es uns eher bescheiden lief, bauten wir unseren Vorsprung auf Unistahl 2 um weitere 6 Punkte aus. Soweit das Positive. Weitere Kommentare erspare ich mir heute. Die Tabellenpositionen bis auf die Gamblers (tauschten mit Cosmos Platz) gleich.

Bis bald

Walter

PS: Gratulation an die Unistahl-Damen, die dem Vernehmen nach in der Florido neuen österreichschen Rekord warfen !