TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Herren 5er – 5. Runde, Plus

 

Die Bedingungen:      Die Bahnen in der teilrenovierten Plushalle präsentierten sich beim ungewohnten Saison-Wiederauftakt recht anspruchsvoll. Obwohl eigentlich alle Linien spielbar waren, hörte man immer wieder unter den Aktiven da und dort Klagen. Man könnte salopp sagen, es waren „Hoch-Nieder-Bahnen“: ein Spiel unter 150 hat man sich genauso rasch eingehandelt, wie ein Top-Ergebnis. Den Vogel schoss heute zweifellos Unistahl-Top-Talent Robert May ab, der mit 119 das niedrigste, aber mit 278 auch das höchste Spiel des Tages erzielen konnte.

Die Bahnen verziehen meines Erachtens nicht den kleinsten Fehler – Splits und Washouts hatten viele Aktive öfter als ihnen lieb war. Aber so ist es durchaus ok, jedenfalls unserem Sport weitaus zuträglicher als die Highscore-Bahnen im Frühjahr.

Unser Spiel:      Fehlstart gegen HW 17 auf 15/16. Hatte nichts mit unserer eklatanten Personalnot (von 11 Leuten gerade noch 6 verfügbar) zu tun. „Not gegen Elend“ ging mit 833 : 899 verloren. Schwamm drüber. An Austausch war nicht zu denken, es können nicht alle gehen... Es war überhaupt heute für uns fast Pflicht, in unveränderter Formation durchzuspielen, was sich schlussendlich als durchaus gutes Rezept herausstellen sollte.

Auf 19/20 wartete jetzt Unistahl (ohne Gross, Schröder, Kern). Wir spielten gut mit, verloren aber 1020 zu 1055. Schade.

Gegen Casino auf 17/18, Etoile auf den Startbahnen 15/16 und BJB auf 19/20 gewannen wir - mit jeweils deutlich über 1000 - klar. Ein schöner Ausklang.

Walter Terc spielte grossartig und jeder von uns hatte zumindest 2 Spiele „über“, was zu einer recht geschlossenen Mannschaftsleistung führte.

Gegen Unistahl hatte Heini Pech: 12 x in der Gasse, aber 2 x die „Höchststrafe“ 7-10 und damit „nur“ 232. Maxl Witura kam heute nicht gewohnt gut mit den Plusbahnen zurecht, rettete sich aber mit 243 im letzten Spiel passabel über die Runden.

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Bittner

179

232

213

226

163

1013

202,6

Witura

187

177

211

172

243

990

198,0

Amstätter

154

177

170

213

201

915

183,0

Terc

164

212

228

216

257

1077

215,4

Fiala

149

222

211

209

180

971

194,2

Schoppik R

161R

189 R

142 R

194 R

165 R

851

170,2

Team-Ergebnis

833

1020

1033

1036

1044

4966

198,64

Gegner

HW 17

Unistahl

Casino

Etoile

BJB

 

 

Ergebnis Gegner

899

1055

899

891

989

 

 

Punkte

0

0

1

1

1

3

102,16 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Team der Runde waren die „Hausherren“ von Unistahl. Der grosse Top-Kader hat sich wieder einmal bezahlt gemacht. Trotz bereits erwähntem Aderlass wurde jedes Spiel gewonnen und mit 5.022 Pins das einzige Mannschaftsergebnis über 200 Schnitt erzielt. Für uns selbst überraschend, waren wir heute mit 4.966 das zweitbeste Team. Der Mannschaftsschnitt von 198,64 war bei den aktuellen Bahnenkonditionen in der Plus mehr als nur ordentlich. HW 17 und BJB kamen mit 4.910 und 4.906 knapp über 196 Schnitt. Casino (4.808) ausser Skach und Klug sen. schwächer als erwartet und Etoile hatte einen eher schwarzen Tag (4.638 – 0 Siege).

Beste Einzelspieler waren: Robert Skach mit 1118, Klug jun. mit 1107 und Walter Terc mit 1077. Weitere 1000er: Fleischhacker 1039, Salomon 1030 und Gablek 1024 (alle Unistahl), Schwarzbauer 1008 und Stiel 1000 von Etoile, unser Heini mit 1013, Friess 1010 und Rieger 1000 von BJB und Walter Gonaus 1008 von HW 17. Also allgemein durchaus moderate Quoten, keine grossartigen Highlights.

Die Reihung nach 5 Runden:

1.(1.) Unistahl               531,22 PP

2.(4.) HW 17                 507,18 PP, Rückstand 24,04 Punkte

3.(2.) Etoile                   506,11 PP, Rückstand 25,11 

4.(3.) Casino                 505,18 PP, Rückstand 26,04

5.(5.) BJB                     499,32 PP, Rückstand 31,40

6.(6.) Tyrolia                 499,19 PP, Rückstand 32,03

Resümee:      Für uns nicht viel passiert – im Gegenteil. Wir haben jetzt wieder mehr Kontakt zum Vorletzten und bis zu Platz 2 fehlen „nur“ knapp über 8 PP. Ich bleibe dabei: es wird für uns verdammt eng. Die nicht gerade sportlich sinnvolle Ausschreibung, dass 1/3 der Liga abzusteigen hat, macht die Sache nicht einfacher. Wir haben ein Potenzial, das sich in den Ergebnissen noch nicht ganz widerspiegelt, aber eines steht schon heute fest: unser Kader ist einfach zu klein. Da müssen wir ansetzen.

Wenn unsere Top-Leute in den letzten 3 Runden ihr zu erwartendes Niveau annähernd bringen, sollte es heuer noch einmal klappen.

 

Bis bald

Walter