TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Herren 5er – 4. Runde, Post

 

Die Bedingungen:      Saunatemperaturen in der Posthalle – schon vor Beginn des Spieles konnten wir uns gut vorstellen, wie es uns nach mehr als 4 Wettkampf-Stunden wohl gehen würde. Die Bahnen diesmal recht freundlich und mit hohem Tempo gut spielbar. Bis etwa zum 10. Board waren alle Winkel möglich. Splits waren angesagt, wenn man das Winkelspiel übertrieb und bei langem Weg etwas weniger Tempo machte. Auch harmloseres Spiel mit weniger Rotation war gut machbar.

Unser Spiel:      Start gegen Leader Unistahl auf 25/26. Leider keine Offenbarung, viele Räumfehler – nur Helmut (190 - ein passabler Einstand in der Startmannschaft) und ich (235) konnten zufrieden sein. Pauli - nach extremen Arbeitstagen etwas geschlaucht – leider komplett von der Rolle. Maxl kämpfte mit „1 glatt – 1 verkehrt“ und konnte dadurch nicht punkten. 917 gegen 1070 als Folge.

In unveränderter Formation versuchten wir gegen HW 17 auf 27/28 erneut unser Glück. Kein besonderes Pinglück, aber eigentlich gut unterwegs, führten wir noch vor dem 10er-Frame mit etwa 70 Pins. Und dann das Unwahrscheinliche: es gelang uns, das Spiel noch mit 1007 : 1021 weg zu werfen – im wahrsten Sinne des Wortes. 4 offene Frames, kein Wunder.

Jetzt zu Etoile auf 29/30. Ich tauschte Walter Terc (237, 247 auf der „Loipe“) gegen Pauli ins Team, aber wieder waren wir chancenlos. Einzig Maxl mit 214 „drüber“, der Rest unter den Möglichkeiten, die die Halle heute bot. Ergebnis: 926 : 1056. Langsam wurde es kritisch...

Im vorletzten Spiel des Tages endlich der erste Sieg: Helmut erreichte mit 289 das Tageshöchstspiel und bescherte uns damit den ersten mageren Punkt. Schade, dass ein „Knaller“ im elften Wurf den 10er stehen ließ. Bravo, Helmi ! Wir spielten mit Helmi vergleichsweise bescheiden mit (zwischen 182 und 214).

1077 zu 981 gegen BJB – endlich ein Lebenszeichen.

Zum Schluss auf 25/26 noch ein Gerangel gegen Casino. 938 zu 976 – Casino heute erstmals unter 1000, dennoch konnten wir nicht ganz mit. Keine Strike-Serien gelangen, die Splits noch als Draufgabe.

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Witura

168

213

214

214

196

1005

201,0

Bittner

183

215

175

182

178

933

186,6

Amstätter

190

215

167

289

171

1032

206,4

Fiala

235

202

180

190

167

974

194,8

Janott P

141

162

178 R

169 R

157 R

807

161,4

Terc

237 R

247 R

190

202

226

1102

220,4

Marliot

181 R

189 R

184 R

186 R

161 R

901

180,2

Schoppik R

167 R

139 R

160 R

220 R

229 R

915

183,0

Team-Ergebnis

917

1007

926

1077

938

4865

194,6

Gegner

Unistahl

HW 17

Etoile

BJB

Casino

 

 

Ergebnis Gegner

1070

1021

1056

981

976

 

 

Punkte

0

0

0

1

0

1

98,15 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Team der Runde war heute Casino mit 319 „drüber“ und 4 Siegen. Unistahl 5208 Pins mit 2 Siegen und Etoile mit 5140/3 kamen noch am nächsten. Beste Einzelspieler waren: Bertl Lang mit 1146, Christian Schwarzbauer mit 1143, sowie Martin Leb 1139, Ricci Klug junior 1120 und Walter Gonaus 1107. Walter Terc mit 1102 war gut dabei, hatte aber die ersten beiden Spiele auf den Reservebahnen absolviert.

Tageshöchstspiele: wie gesagt unser Helmi mit 289 (siehe Foto auf der Unistahl-Seite), sowie Robert Skach 278 und Berti Lang 268.

Die Reihung nach 3 Runden:

1.(1.) Unistahl               426,00 PP

2.(2.) Etoile                   413,23 PP, Rückstand 12,27 Punkte

3.(6.) Casino                 407,10 PP, Rückstand 18,40 

4.(3.) HW 17                 406,08 PP, Rückstand 19,42

5.(5.) BJB                     399,26 PP, Rückstand 26,24

6.(4.) Tyrolia                 397,03 PP, Rückstand 28,47

Resümee:      Diesmal war für uns wieder viel mehr drinnen. Ich kann mich zur Vorrunde nur wiederholen: unser Potenzial ist bestimmt deutlich höher als gezeigt. Casino machte einen großen Sprung nach vorne und wir wurden aufgrund unserer schwachen Darbietung leider nach unten durchgereicht. Jetzt wird es im Herbst verdammt eng werden. Vielleicht geht uns in der langen Nachdenkpause der Knopf auf – ich hoffe es noch immer. Das eine oder andere Fünfer-Training könnte da ganz wertvoll sein, Burschen. Vielleicht sollten wir in der Bewerbhalle vor jeder Runde Quali spielen, oder sonst eine Modusänderung gemeinsam tragen und damit mehr Ruhe in die Mannschaft bringen. Dass wir mehr können wissen wir, deshalb lassen wir den Kopf nicht hängen.

 

Bis bald

Walter