TYROLIA AM BALL – unter diesem Titel berichtet Walter Fiala über diverse Veranstaltungen.

 

Wiener Liga Herren 5er – 2. Runde, Florido

 

Die Bedingungen:      Gespielt wurde im 1. Stock, Bahnen 19 – 24. Reserven auf 15 – 18. Die Bahnen-Beschaffenheit: nicht typisches Florido-Bahnenmuster aus den letzten Wochen, aber etwas freundlicher als beim Storm-Turnier (habe ich mir sagen lassen). Ölung etwas länger, als im ÖSKB dzt. üblich, starkes Finish. Nicht leicht zu kontrollieren, aber mit Konzentration und runder Kugelfreigabe etwa zwischen 5. und 8./9. Latte gut spielbar. Der Winkel dorthin spielte wenig Rolle. Sehr tempoabhängig, viele Splits.

Unser Spiel:      Über unsere Bahnen-Auslosung war ich verblüfft: ausschließlich Randbahnen (24,19,23,20,24) – sehr seltsam. Zitat Centerleiter Partsch (sinngemäß) auf die Frage warum: „ja das ist bekannt, wird wieder geändert, aber im Moment kann ich dagegen nichts machen“. Seltsam, seltsam. Was nimmt man nicht noch alles zur Kenntnis bis einmal der Kragen platzt? Ich weiß es nicht. Wenn ich jetzt noch sagen würde, auf 21/22 wurden die höchsten Ergebnisse erzielt, legt man das sicher falsch aus, daher lasse ich das.

Wir waren auch diesmal nicht komplett: Ricci angeschlagen und Thomas verletzt. Mexx Marliot mit Trainingsrückstand und nach wie vor Handgelenksproblemen noch lange nicht der Alte.

Der Start auf 24 gegen Unistahl gelang nicht nach Wunsch. Schon bald war zu bemerken, dass eigentlich keiner von uns so richtig zu seinem Spiel fand. Walter Terc konnte ab Mitte des Spiels ausstriken und erreichte noch gute 235. Die Niederlage hätte schlimmer als 925 : 1039 ausfallen können, aber Niki Schröder egalisierte Maxl Witura mit 146. Gut, kann passieren. Gegen HW17 lief es etwas runder, zwischen 210 und 188. Sieg mit recht guten 978 zu 909. Dann eine Herzschlag-Partie gegen BJB: meine katastrophalen 62 auf Frame 6 brachen uns beinahe das Genick, aber eben nur beinahe. Heini konnte Alex Rauscher mit 231 halten und ich erkämpfte - mit endlich rundem Spiel - noch 150. 928 : 917, danke. Mein Austausch war für mich jetzt klar. Helmut nahm meinen Platz ein.

Die Spiele 4 und 5 gingen verloren. Zuerst 928 : 960 gegen Casino (es war aber knapper als es aussieht) und dann sehr unglückliche 945 : 947 gegen Etoile.

Solche Matchverluste sind uns noch aus dem Prater sattsam bekannt.

Unsere Ergebnisse im Detail (R = Reserve):

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

Spiel 5

Serie

Schnitt

Witura

146

210

193

202

201

952

190,40

Bittner

203

197

231

164

211

1006

201,20

Terc

235

192

177

212

164

980

196,00

Fiala

168

188

150

190 R

143 R

839

167,80

Janott P

173

191

177

191

177

910

182,00

Amstätter

206 R

154 R

172 R

159

191

882

176,40

Marliot

161 R

161 R

182 R

176 R

163 R

843

168,60

Team-Ergebnis

925

978

928

928

945

4704

188,16

Gegner

Unistahl

HW 17

BJB

Casino

Etoile

 

 

Ergebnis Gegner

1039

909

917

960

947

 

 

Punkte

0

1

1

0

0

2

96,04 PP

Die Anderen und die Tagesbesten:      Sehr überzeugend heute wieder Unistahl mit 193 „über“ (207,72 Mannschaftsschnitt) und 5 Siegen – einziges Team mit mehr als 200 Schnitt. Ergibt 108,43 Petersenpunkte. Am nächsten kam noch HW 17 mit 4948/3/101,48. Etoile mit 4849/3/99,49 nicht übel. Casino 2 Pins hinter uns (4702/2/96,02). BJB ging mit 4567 Pins diesmal ohne Sieg aus der Halle.

Tom Gross führte die Liste der besten Einzelspieler mit 1127 Pins (225,4 Schnitt) vor Martin Leb (1080) und Ricci Klug jun.(1065) an. Auch Toni Stiel machte mit 1051 wieder seine Sympathie zur Florido-Halle deutlich.

Die Reihung nach 2 Runden:

1.(4.) Unistahl               204,19 PP

2.(3.) HW 17                 198,12 PP, Rückstand   6,07 Punkte

3.(2.) Tyrolia                 193,33 PP, Rückstand 10,36 

4.(1.) BJB                     193,10 PP, Rückstand 11,09

5.(6.) Etoile                   192,09 PP, Rückstand 12,10

6.(5.) Casino                 190,03 PP, Rückstand 14,16

Es fällt auf, dass keine Mannschaft den Tabellenplatz aus der ersten Runde behalten hat.

Resümee:      Wir sind zwar nicht zufrieden, nehmen aber etwas entspannt zur Kenntnis, dass „alle nur mit Wasser kochen“. Kurz: für uns ist nichts passiert, wenn man davon absieht, dass das Top-Team nach der Papierform, nämlich Unistahl, scheinbar „weg“ ist. Für alle anderen Mannschaften stehen strenge Zeiten ins Haus. Der Abstand zu den HW17-Leuten ist nicht dramatisch.

 

Bis bald

Walter