TYROLIA AM BALL – Österr. Cup 2002, Wiener Qualifikation

 

Die Bedingungen: Highscore-Bahnen in der Plus - praktisch freie Linien-Wahl, eben typisch für den Wahlsonntag. Viel Platz für Rechts- und Linkshänder. Zwischen der 5. und zumindest 12. – 15. Latte war bei lockerem Spiel fast alles möglich. Sicherstes Spiel um die 8./9.Latte herum (fast ist man geneigt zu sagen: wie gewohnt), egal von woher der Ball auch gespielt wurde. Aber so gut wie uns die Ergebnisse vorgaukeln sind wir leider zum Großteil nicht...

 

Unser Spiel: Mit CB Funk 2 (Bahnen 27/28) hatten wir, nach der Papierform, einen leichten Gegner – aber wie wir wissen, muss erst gespielt werden.

Guter Start mit einem „Präsidenten-Bräu“. Der zu diesem Zeitpunkt noch nicht anwesende Pauli musste Schnackerl gehabt haben. Leider ging es nicht in diesem Ton weiter und wir taten uns verhältnismäßig schwer, weil uns zu viele Eigenfehler unterliefen. Maxl Witura ließ sich nicht lumpen und spielte wunderschöne 265 – überraschend unser einziger 200er in Spiel 1.

971 : 936 waren eher magere Beute, gemessen an der Konkurrenz.

Spiel 2 gelang wesentlich lockerer und 1052 : 754 waren ok. Maxl wieder obenauf mit 231.

Schlusspunkt: 1073 zu 825.

268 von Witura und 256 von Walter Terc (eine Zweit lang dachten wir da, er könnte sein 2. perfektes Spiel landen). Mit 3096 (206,4 Schnitt) zu 2515 gewannen wir zwar deutlich, aber an diesem Tag war das Resultat nur relativ gut. 6 Teams überboten uns zum Teil sehr hoch.

Unsere Einzelergebnisse: Maxl mit 764 das zweithöchste Tagesergebnis – endlich war ihm der im Herbst schon mehrmals anvisierte 700er gelungen. Bravo! Walter Terc mit hervorragenden 651, Ich erreichte mit 3 mühevollen „Eichhörnchen“-Partien 573, Helmut 558 und Heini 550. In Summe nicht übel, aber an diesem Tag doch etwas zu brav. Die Konkurrenz nützte die Gunst der Bahnen diesmal weidlich aus.

 

Die Anderen: Gratulation an Unistahl 1 - in unglaublich ausgeglichener Formation konnten Robert Halda (mit „nur“ 720 top), Gerhard Fleischhacker, Manfred Panzenböck, Pepi Gablek, und Thomas Gross mit sagenhaften 3405 Pins (227 Schnitt !) den Uraltrekord der Diamonds (3352 Pins) aus den „Blockzeiten“ (Jänner 1985) endlich in die Geschichtsbücher verbannen. Auch auf Highscore-Bahnen muss man erst so eine Leistung bringen – alle Achtung. In einem Trainingspiel am vergangenen Donnerstag gegen BJB hatte man mit 3546 Pins schon einmal ausgetestet, was eigentlich möglich sein könnte...

HW 17 mit 3385 Pins lag ebenfalls noch deutlich über dem alten Rekord – schade, dass diese Superleistung nicht richtig belohnt wurde.

Gratulation auch an die Mannen von BBC: ebenfalls neuer Österr. Rekord mit 1219 Pins in einem Spiel (früher: 1184 Pins von Stadlau / September 1996). Auch hier das glänzend disponierte HW 17-Team mit 1195 Pins auf Rekordkurs, aber leider ebenfalls noch abgefangen und damit doppelt Pech an diesem Tag.

Last but not least: Youngster Dominic Litzka verfehlte mit der Tages-Höchstserie 770 den Rekord von Richard Schwanzer (781 aus 10.1999) nur um 11 Pins – na also, Dodo. Bravo!

 

Weitere Mannschafts-Serien: BBC 3329, Unistahl 2 mit 3219 Pins, Cosmos 3190, Casino 3188 Etoile 2 mit 3087 (ausgeschieden !), ÖBC 3033 und 3024 Pins von den Gamblers – mit uns also 10(!) Teams über 200 Mannschafts-Schnitt. Beachtlich dabei: nicht nur Teams aus der neuen Wiener Liga.

 

Die Tagesbesten: hinter Dodo (770) und unserem Maxl (764) landeten viele weitere Spieler eine Serie von über 700 Pins. Toni Stiel 751, Ricci Klug jun. 724, Robert Halda 720 (wie bereits erwähnt), Raimund Pattermann 717, Franz Fürnsinn 716, sowie Peter Hemm und Alfi Schoppik mit je 705 Pins.

Das Tages-Höchstspiel erreichte Michael Schandl mit 296 Pins – herzliche Gratulation. Schade, dass im letzten Wurf die Knie und der rechte Arm schon ziemlich locker wurden...

 

Resümee: Sieht für schwächere Teams alles etwas aus, wie Bowling von einem anderen Stern, war es aber nicht. Die Bahnen in der Plushalle präsentieren sich derzeit betont freundlich. So gut sind wir, wie gesagt nicht, aber Spaß machts dennoch.

Für die kommende Spielsaison wären schwierigere Verhältnisse sicher sinnvoller, steht doch wieder eine WM vor der Türe.

 

Bis zur Cup-Entscheidung am Wochenende weiterhin viel Spaß wünscht

Walter