TYROLIA AM BALL – 5.+6. Runde Relegation, Prater

 

Die Bedingungen: eine eher zähe Sache, kaum ein Spieler fand wirklich eine verlässliche Linie. Am ehesten konnte man etwa zwischen 7. und 12. Latte, leicht out-in, höhere Quoten erwarten. Beim ersten Pfeil hatte man wenig Platz. Eckpins und Splits waren durchwegs häufig. Wie immer hatten wir unter diesem Umständen, die wieder nichts mit den „üblichen“ Prater-Verhältnissen zu hatten, keinen Heimvorteil – wir hatten ja auch nicht wirklich damit gerechnet und waren daher nicht enttäuscht. Die Bahnenverhältnisse aus der Emotion heraus noch breiter zu kommentieren könnte mir falsch ausgelegt werden – daher rasch zu den Ergebnissen.

Vormittag: mit BBC auf den Bahnen 25/26.

Schlechter Start mit 842(!) : 967. Keiner von uns konnte mit seinem Ergebnis zufrieden sein. Spiel 2 war auch keine Augenweide, ging aber mit 943 : 931 knapp an uns. Walter Terc leider körperlich nach seinen Angaben wieder nicht fit – nach 171 und 148 gab er wie in der Vorwoche w.o. Die Reservisten drängten nicht wirklich nach. Helmut ging es nach Einwechslung im Team nicht gut. Nach 917 : 1013 hatten wir uns gegen BBC unseren Vorsprung (357) um 209 Pins verkürzt. Endstand 2702 : 2911.

Nichts passiert – unseren unmittelbaren Konkurrenten ging es nicht besser.

Die eher bescheidenen Serien bei uns: Max war wieder Top-Mann mit sehr guten 630, Pauli 576, ich 538, Walter T. 319 aus 2, Helmut 133 und Heini leider nur 506.

Thomas plagte sich auf der Reservebahn mit 452.

Die Konkurrenz: BJB unter diesen Verhältnissen famose 3048 und damit komfortable 377 Pins vor uns in Führung nach Runde 5.

R-Sport 2819, Strike 2732, Unistahl 2703, Gamblers 2693 und Stadlau 2660.

Die besten Einzelspieler: Treitler 644, Rieger 638, Witura 630. Keine zehn 600er – das sagt wohl alles über die Loipen.

 

In der Mittagspause die für uns schon symptomatischen Überraschungen: Walter Terc spielte nicht mehr weiter, Gary Jonik kam erst gar nicht – also munter weiter im verbliebenen Rumpfteam.

Unser erstes Nachmittagsspiel gegen R-Sport, Bahnen 23/24, misslang mit 877 : 911.

In den beiden folgenden Spielen ging es grundsätzlich besser, aber ich erwischte leider einen rabenschwarzen Tag und konnte nicht mithalten. Austauschüberlegungen zwecklos – Thomas erging es noch düsterer.

Mit 987 : 851 bzw. 993 : 946 erreichen wir dennoch respektable 2857 – keine üble Marke im Quervergleich. Nur BBC ist mit 2934 wieder deutlich besser.

Unsere Serien: Maxl bestätigt seine Superform mit 624, Pauli ist wieder da und erkämpft 626, Heini 571, Helmut 543 und ich nur 493 – schade. Tom 479 (Reserve).

Wieder wenige 600er im Feld der ca. 50 Spieler.

Die übrigen Teams: Stadlau 2871, Gamblers 2862 (Kometter 663), Strike 2792 (Schwanzer 680), BJB 2746, R-Sport 2708 und Unistahl 2584.

 

Zwischenstand nach dem 3. Spieltag:

 

1. (1)

BJB

17570 Pins

 

2. (2)

Tyrolia

17304

266 Pins dahinter

3. (7)

BBC

17233

  71 Pins hinter uns

4. (3)

Stadlau

17167

137 Pins hinter uns

5. (4)

Strike & Spare

17135

169 Pins hinter uns

6. (6)

Gamblers

16964

340 Pins hinter uns

7. (5)

Unistahl

16811

493 Pins hinter uns

8. (8)

R-Sport

16691

613 Pins hinter uns

 

Resümee:  Nach wie vor alles im Plan. Wir müssen versuchen, unser Potenzial wirklich auszuschöpfen, um nicht Gefahr zu laufen, durch zuwenig Kampfkraft den durch den sicheren 1. Klasse-Titel wohlverdienten Aufstieg nicht noch zu vermasseln. Jetzt geht es in die Florido – für uns auch kein schlechter Boden.

 

Bis bald

Walter

 

PS: allen Klubkollegen, die mit nach Innsbruck zum Vergleichskampf am kommenden Wochenende reisen, wünsche ich eine gute Fahrt.